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Burkhard-Interpretationen - Symposium 30./31. Oktober 2015

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Willy Burkhard (1900-1955) gehörte spätestens seit der Uraufführung des Oratoriums «Das Gesicht Jesaias» (1936) zu den zentralen Komponisten der Schweiz. Rund hundert Werke umfasst sein uvre: Kammer-, Klavier- und Orchestermusik. Zudem etablierte er sich mit seiner Orgel- und Chormusik als Komponist für die Kirche. Überschattet wurde sein Leben von einem Jahrzehnt fortwährender Krankheit, die ihn isolierte und zum Aussenseiter stempelte. Wurden die jeweils neu entstandenen Werke um 1950 aufmerksam verfolgt, so ist es seit seinem Tod still um ihn geworden. Höchste Zeit also, um aus verschiedenen Perspektiven Blicke auf sein Werk, seine Persönlichkeit, seine Bedeutung, sein Komponieren, auf einzelne Kompositionen und deren Entstehungsgeschichte, aber auch auf die Aufführungspraxis seiner Zeit zu werfen. Im Zentrum steht die Frage nach der Einordnung von Burkhards Schaffen in die Musikgeschichte, zwischen neoklassizistischen Tendenzen und Zwölftonmusik. Ergänzt werden die Vorträge des Zürcher Symposiums vom Oktober 2015 um Aufsätze zu zwei wichtigen Zeitgenossen: Adolf Brunner und Stefi Geyer.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort - Jürg Stenzl: Willy Burkhard (1900-1955). Jenseits von «Verinnerlichung» und «Ausbruch» - Andreas Holzer: Willy Burkhard und neue Musik. Überlegungen zur Problematik einer angemessenen Bewertung - Mareike Vogt: Das Oratorium Das Gesicht Jesajas. Eine Werkbetrachtung aus theologischer und musikanalytischer Sicht. - Dominik Sackmann: «Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen». Text und Klang in Willy Burkhards geistlicher Chormusik - eine Notenlektüre - Michael Heinemann: Letzte Sachlichkeit. Zum Choraltriptychon op. 91 von Willy Burkhard - Antonio Baldassarre: Betrachtungen eines Unpolitischen? Beobachtungen zum Hymnus op. 57 (1939) von Willy Burkhard - Lukas Näf: Strawinsky, Burkhard und die Tempogestaltung neoklassizistischer Musik. Zu Willy Burkhards Konzert für Streichorchester op. 50 - David Koch: Facetten der Persönlichkeit Willy Burkhards. Seine Briefe an die Familie Indermühle - Bernhard Billeter: Adolf Brunner und Willy Burkhard. Ein Komponistenpaar mit ähnlichen Zielen und starken Gegensätzen - Helga Váradi: Jugendjahre einer «Geigenfee». Beiträge zur Biographie von Stefi Geyer vor ihrer Ankunft in Zürich (1920) - Register

Über den Autor / die Autorin


Dominik Sackmann, geboren 1960, ist Forschungsleiter und Dozent für Musikgeschichte und Aufführungspraxis an der Zürcher Hochschule der Künste. Er ist Herausgeber der Zürcher Musikstudien und publizierte zur Musikgeschichte des 16. bis 20. Jahrhunderts, speziell zur J. S. Bachs Instrumentalmusik, zu Schweizer Musik sowie zu Aufführungspraxis und Interpretationsgeschichte.



Zusammenfassung

Willy Burkhard (1900–1955) gehörte spätestens seit der Uraufführung des Oratoriums «Das Gesicht Jesaias» (1936) zu den zentralen Komponisten der Schweiz. Rund hundert Werke umfasst sein Œuvre: Kammer-, Klavier- und Orchestermusik. Zudem etablierte er sich mit seiner Orgel- und Chormusik als Komponist für die Kirche. Überschattet wurde sein Leben von einem Jahrzehnt fortwährender Krankheit, die ihn isolierte und zum Aussenseiter stempelte. Wurden die jeweils neu entstandenen Werke um 1950 aufmerksam verfolgt, so ist es seit seinem Tod still um ihn geworden. Höchste Zeit also, um aus verschiedenen Perspektiven Blicke auf sein Werk, seine Persönlichkeit, seine Bedeutung, sein Komponieren, auf einzelne Kompositionen und deren Entstehungsgeschichte, aber auch auf die Aufführungspraxis seiner Zeit zu werfen. Im Zentrum steht die Frage nach der Einordnung von Burkhards Schaffen in die Musikgeschichte, zwischen neoklassizistischen Tendenzen und Zwölftonmusik. Ergänzt werden die Vorträge des Zürcher Symposiums vom Oktober 2015 um Aufsätze zu zwei wichtigen Zeitgenossen: Adolf Brunner und Stefi Geyer.

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