Beschreibung
Produktdetails
| Autoren | Camilla Sten |
| Mitarbeit | Melike Karamustafa (Übersetzung) |
| Verlag | DTV |
| Inhalt | Buch |
| Produktform | Taschenbuch |
| Erscheinungsdatum | 16.04.2026 |
| Thema |
Belletristik |
| EAN | 9783423264556 |
| ISBN | 978-3-423-26455-6 |
| Anzahl Seiten | 336 |
| Abmessung (Verpackung) | 13.5 x 2.5 x 2.8 cm |
| Gewicht (Verpackung) | 403 g |
| Themen |
Sommer |
Kundenrezensionen
-
Großartig
Ich liebe die Thriller von Camilla Sten. Insofern war natürlich sofort klar, dass ich auch Bachelorette Party unbedingt lesen muss.
Das Cover hat mich auch gleich angesprochen, ebenso wie der Titel. Ich habe mich also gleich Hals über Kopf in diesen Thriller gestürzt und wurde nicht enttäuscht.
Tessa arbeitet in ihrem Podcast Kriminalfälle aus Schweden auf. Als sie von ihrer Freundin Anneliese auf deren Junggesellinnenabschied eingeladen wird und dieser auf einer kleinen Schäreninsel stattfinden soll, die mit einem 10 Jahre zurückliegenden Cold Case in Verbindung steht, weiß sie sie muss nachforschen. Damals sind vier junge Frauen spurlos verschwunden.
Die Gruppe junger Frauen auf der Feier ist sehr unterschiedlich und es kommt immer wieder zu kleineren Reibereien. Wirklich unheimlich wird es aber, als eine von ihnen plötzlich verschwindet. Denn Tessa ist von der kurzen Notiz, die sie zurückgelassen haben soll nicht überzeugt.
Wie immer habe ich von Anfang mitgefiebert, mitgerätselt und bin auf Spurensuche gegangen. Wie immer habe ich Kleinigkeiten richtig geraten und wurde doch von anderen überrascht. Camilla Sten schafft es vor allem eine extrem angespannte Atmosphäre zu erzeugen, die es mir unmöglich macht, das Buch zur Seite zu legen.
Ich freue mich jetzt schon auf ihren nächsten Thriller. -
Wenn die Vergangenheit dich beim Yoga einholt!
WORUM GEHT ES?
Ein Luxusresort auf einer einsamen Schäreninsel, exklusives Essen und Yoga bei Sonnenuntergang, der Junggesellinnenabschied von Anneliese klingt nach dem ultimativen Mädelstraum.
Doch für die Journalistin Tessa ist die Idylle vergiftet.
Die kargen Klippen wecken Erinnerungen an einen ungelösten Cold Case.
Vor genau zehn Jahren verschwanden hier vier Frauen spurlos.
Als das Boot der Gruppe plötzlich im offenen Meer treibt und die Freundinnen auf der Insel gefangen sind, mutiert der Wellnesstrip zum Horrortrip.
Zwischen Sand und See suchen sich vergrabene Feindseligkeiten ihren Weg ans Licht, und Tessa begreift: Das Grauen von damals ist zurück, und es hat es auf sie abgesehen.
WAS MIR GUT GEFIEL:
- Gänsehautsetting: Diese raue, isolierte Schäreninsel ist der heimliche Star. Die Atmosphäre ist so dicht und unheilvoll, dass man den kalten Ostseewind förmlich auf der Haut spürt.
- Psychologische Abgründe: Hier lauert das Monster nicht unter dem Bett, sondern in der menschlichen Psyche. Die Dynamik zwischen den Freundinnen ist subtil und gefährlich, Camilla Sten zeigt meisterhaft, wie schnell eine Stimmung kippen kann, wenn die Zivilisation wegbricht.
- Suchtpotenzial durch Zeitreisen: Die extrem kurzen, prägnanten Kapitel und die Sprünge ins Jahr 2012 erzeugen einen Sog, dem man sich schwer entziehen kann. Man will einfach wissen, wie die Puzzleteile der Vergangenheit zusammenpassen.
- Konstante Bedrohung: Auch wenn es mal ruhiger zugeht, bleibt die unheilvolle Grundstimmung durchgehend greifbar. Die Bedrohung schleicht sich auf leisen Sohlen an, bis es am Ende richtig zur Sache geht.
WAS MIR WENIGER GUT GEFIEL:
- Anlaufschwierigkeiten bei den Ladies: Zu Beginn war es gar nicht so leicht, die sechs Frauen auseinanderzuhalten. Manche wirkten etwas blass und austauschbar, was es schwer machte, sofort eine emotionale Bindung aufzubauen.
- Vorhersehbare Twists: Wer viele Thriller liest, wird die eine oder andere Wendung schon Meilen gegen den Wind riechen. Die Story erfindet das Rad nicht neu, punktet aber dafür mit ihrer intensiven Dichte.
- Leichte Längen: Im Mittelteil plätschert die Handlung stellenweise ein wenig vor sich hin, hier hätte ein bisschen mehr Tempo der Spannung gutgetan.
FAZIT:
"Bachelorette Party" ist ein atmosphärisch packender Thriller, der vor allem durch sein isoliertes Setting und die düsteren True Crime Vibes überzeugt.
Auch wenn die Auflösung für Profis nicht der totale Schocker ist, eignet sich das Buch perfekt für Fans von subtilen Mysterythrillern, die psychologische Spannung und einsame Inseln lieben. -
Entspannter Thriller
Das harmonische Cover mit der idyllischen Abendstimmung verspricht Urlaub und Entspannung, was eigentlich im Kontrast zum klassischen Thriller steht.
Auf einer privaten Schäreninsel starben vor 10 Jahren 4 Frauen, die sich einmal im Jahr dort trafen. Offiziell gelten sie immer noch vermisst und man geht davon aus, dass sie im Meer ertrunken sind. Auf genau dieser Schäreninsel ist nun ein Hotel und Spa entstanden und als erste Gäste, noch vor der Eröffnung, dürfen Anneliese und ihre Freundinnen ihr Bachelorette-Wochenende dort verbringen. Nur Tessa, Journalistin und Freundin von Anneliese hat von Anfang an ein mulmiges Gefühl, denn sie ahnt auf der Insel lauert der Tod.
Der Thriller startet mit einem Rückblick in die Vergangenheit in der von einer Sekunde auf die andere, die Stimmung von süffiger Party zu Albtraum wechselt. Anschließend lernen wir die Figuren aus der Gegenwart kennen. Es ist eine eingeschworene Gruppe, die sich seit Kindertagen kennt, aber auch noch Geheimnisse im Petto hat, weil sie sich auch mittlerweile etwas entfremdet haben. Mir persönlich waren die Charaktere sympathisch, jedoch nicht weiter ausgearbeitet und man lernt eigentlich nur Tessa richtig kennen. Vielleicht hatte ich daher zunächst Probleme zwischen den einzelnen Personen zu unterscheiden, zudem wenn so viele gleichzeitig ankommen und ich gedanklich noch bei den Personen aus der Vergangenheit hänge.
Die Geschichte spielt hauptsächlich in der Gegenwart, aber es gibt einzelne Rückblicke in die Vergangenheit. Meist sehen wir die Ereignisse aus Tessas Sicht, durch die recht eingeschränkte Perspektive nehmen wir Tessas Angst vor einer Bedrohung bewusst war, auch wenn ich ihre Motivation nicht so recht nachvollziehen kann, da nur wir Leser den Mord vor 10 Jahren bewusst mitbekommen haben. Aber schon das Setting wirkt beklemmend, allein auf einer kleinen Insel mit einem ungewissen Mörder, ohne Flucht und Versteckmöglichkeit. Mit jedem neuen Kapitel steigt der Druck, wann denn ein Mord geschieht und wenn es trifft. Diese sind jedoch sehr kurz und geradezu beim Lesen verflogen. Die Auflösung war dann für mich recht überraschend, aber nachvollziehbar.
Ich wurde von Bachelorette-Party gut unterhalten auch wenn das Buch nicht unter meinen top 10 Thrillern landet, aber es war für mich ein schöner Wohlfühlthriller. Die Spannung blieb unterschwellig da, ohne mich jedoch dazu zu verleitet, alles in einem Schwung zu lesen. Für Thrillerfans mit schwachen Nerven, die es gerne ruhiger angehen. -
Überraschend unspektakulär
Eigentlich sollte es eine tolle Zeit für die Mädels werden. Die Location, eine abgelegene Schäreninsel, ist ideal. Doch Tessa ist Journalistin und weiß, was hier vor zehn Jahren geschehen ist. Sie fühlt sich von Anfang an nicht wohl. Ihre Bedenken sind nicht grundlos. Bald treibt das zuvor sicher vertäute Boot auf dem Meer und eine der Frauen ist verschwunden. Angeblich musste sie dringend aufs Festland. Doch dann wird sie gefunden. Tot!
Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist immer etwas heikel, so auch hier. Doch da die Kapitel, die in der Vergangenheit spielen, zusätzlich noch zeitlich aus jeder Chronologie fallen, wird es schon etwas wirr. Ganz schlimm war für mich aber, dass ich weder in der Gegenwart, noch in der Vergangenheit eine der Figuren irgendwie sympathisch fand. Wirklich jede Figur hat mich mehr oder weniger geärgert, und sei es nur aufgrund unfassbarer Naivität.
Da ist es dann echt schwer, einen Thriller gut zu finden. Ich blieb dran, obwohl ich immer wieder ob der unlogischen Handlungen einiger Protagonisten aufstöhnen musste. Die Verbindung von beiden Strängen ist wenig spektakulär und reißt das Ruder genauso wenig herum, wie das recht abgedroschene Ende.
Ich hatte einfach das Gefühl, hier wurde nach einer Art Baukastensystem ein Thriller gebaut, nicht geschrieben. Wer neu im Genre unterwegs ist, wird sich bestimmt auf gewisse Weise unterhalten fühlen, für mich jedoch ist dies einer jener Thriller, die man liest, um etwas zu lesen, das nicht allzu arg anstrengt. Ein Strandbuch oder Lektüre für den Baggersee, das Schwimmbad, den Balkon. Die Tochter einer guten Autorin zu sein, heißt leider nicht, dass man selbst auch gut schreiben kann. Für mich nur Mittelmaß. Drei Sterne. -
Thriller mit “Unwuchten”
Camilla Sten hatte sich mit ihren ersten beiden Thrillern einen Platz auf meiner Leseliste „erschrieben“ – nun erschien mit „Bachelorette Party“ ihr insgesamt viertes Buch auf Deutsch, noch dazu (auch) als Hörbuch.
Worum es geht, sei krimi-/thrillergerecht nur knapp umrissen, um nichts vorwegzunehmen: Auf einer Schäreninsel verschwinden vier junge Frauen – der Fall wurde nie geklärt. Das ist einer der Gründe für die Podcasterin Tessa, mit ihrer Schwester und Freundinnen auf ebenjener Insel ein Jungesellinnenabschiedswochenende in einem neu eröffneten luxuriösen „Yoga-Ressort“ zu verbringen. Denn sie braucht einen Knaller für ihren eigentlich abgeschriebenen Podcast – und den bekommt sie, jedoch anders als gedacht, da plötzlich eine der Frauen aus der Runde tot aufgefunden wird.
Dieser Thriller bringt eigentlich alles mit, was es für einen lesens- bzw. hörenswerten Vertreter braucht: Locked-Room-Setting; Cold Case; mehrere Zeitebenen; Parallelität von Ereignissen; Zusammenhänge, die man zunächst nicht ahnt; eine Autorin, die ihr Handwerk beherrscht; eine Hörbuchsprecherin, die ihr Handwerk beherrscht (bis auf die merkwürdige Betonung von „Anna“). Wie kommt es dann, dass es „nur“ 3 Sterne gibt? Zunächst wird die Spannung relativ langsam aufgebaut (nicht weiter schlimm, wenn es sonst passt, aber ja, es gibt Längen), bevor Tempo reinkommt. Die Figuren wirken etwas oberflächlich und austauschbar (und das gilt für beide Zeitebenen) – bis auf Tessa, die jedoch noch mit anderen Baustellen zu kämpfen hat und irgendwie nicht richtig sympathisch ist. Das wiederum ist insofern ein Problem als aus ihrer Perspektive erzählt wird. Damit wären wir beim Erzählstil, dem man mühelos folgen kann – auch beim Hörbuch. Geschickt eingeflochtene Andeutungen Richtung Vergangenheit lassen ahnen, dass hier längst nicht alles ist, wie es der schöne Schein vermuten lässt. Gegen Ende fügt sich alles gut zusammen, es wird spannend – ohne Zweifel, allerdings wirkt das Ende partiell überdreht. Alles in allem ist „Bachelorette Party“ ein Thriller, den man hören kann (das Medium ist hier entscheidend, denn das Buch hätte vermutlich schwächer abgeschnitten), aber nicht muss (bislang Camilla Stens schwächstes Werk, das ich gelesen/gehört habe): ein bisschen wie ein Autoreifen, mit dem man zwar fahren kann, der aber nicht richtig ausgewuchtet ist, den Fahrspaß also schmälert. Insofern gibt es 3,5 abgerundete Sterne, weil hier wohl jede(r) selbst entscheiden sollte, ob sich das Hören lohnt. -
Nur Mittelmaß
Leider haperte es für mich an der Umsetzung des Thrillers: bis Spannung aufkam, dauerte es und die Charaktere konnten mich nicht überzeugen.
Tessa reist für den Junggesellinnenabschied ihrer Freundin auf eine Insel in der Nähe von Stockholm. Dort wird in Kürze ein Yoga-Retreat eröffnen, aber für das Wochenende gehört die Insel ganz den feierwütigen Frauen.
Die Stimmung wird schnell getrübt, als das Boot, ohne das man die Insel nicht zeitnah verlassen kann, verschwindet. Dann wird eine Leiche gefunden und Tessa weiß: das hat mich der Vergangenheit der Insel zu tun, denn bereits vor 10 Jahren verschwanden dort einige Frauen.
Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen unterteilt: die Story rund um Mathilda, die vor 10 Jahren spurlos verschwand, und die von Tessa, die in der Gegenwart die Insel besucht. Grundsätzlich gefiel mir das gut, weil man so immer wieder hin und her springt.
Leider dauerte es trotzdem etliche Seiten bis überhaupt ein wenig Schwung in die Geschichte kommt.
Außerdem wurde ich mit der Hauptfigur Tessa überhaupt nicht warm. Ihr Charakter ist irgendwie neurotisch, die Story um das Geheimnis ihrer Vergangenheit hat mich mehr genervt als unterhalten.
Weiterer Kritikpunkt sind die zahlreichen weiblichen Charaktere. Ich kam total mit den Namen durcheinander. Welcher Name gehörte nochmal in die Vergangenheit und welcher in die Gegenwart? Das hemmte meinen Lesefluss ein wenig.
Zusätzlich wirkten etliche Figuren leider sehr klischeebehaftet: die Sportliche, die Mutti, die Sprunghafte usw.
Die Geschichte hätte meiner Meinung nach wirklich Potenzial gehabt, das aber nicht genutzt wurde. Das Ende war nicht ganz überraschend, dafür die totale Brutalität, die plötzlich auftaucht und so gar nicht mit dem Rest des Buches zusammenpassen wollte. Es wirkte, als hätte diese Seiten jemand unbedingt einbringen wollen, obwohl es für mein Gefühl überhaupt nicht passte.
Alles in allem leider nur Mittelmaß. Ich lese viele Thriller (weshalb meine Ansprüche vielleicht höher sind als bei anderen Lesern), dieser konnte mich nicht überzeugen. Schade. -
Spannungsaufbau mit enttäuschendem Ende
Schwierig dieses Buch zu bewerten.
Der erste Eindruck ist absolut gelungen - mega Cover.
Auch der Einstieg in das Buch, ein absolut gelungener Spannungsaufbau und interessantes Setting. Auch die Zeitsprünge sind zum Spannungsaufbau optimal genutzt.
Auch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und hab es wirklich in kurzer Zeit ausgelesen, obwohl ich ein kleines Baby habe - sprich ich habe meinen wertvollen Schlaf geopfert.
Enttäuscht hat mich aber leider das Ende des Buches bzw. generell das letzte viertel des Buches. Es wirkte leider, genauso wie die Auflösung des Rätsels um den Mörder konstruiert, erzwungen und unnatürlich.
Das hat mir leider einen negativen Beigeschmack hinterlassen und auch Enttäuschung.
Mein Fazit: ich habe es verschlungen, war aber am Ende dann trotzdem enttäuscht.
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