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Mit anderen Augen Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Tilda Finch glaubt, sie sieht nicht richtig: Mit einem Mal ist ihr kleiner Finger verschwunden. Es folgen die Nase und das Ohr. Sie wird unsichtbar werden, sagt ihre Ärztin, doch das will Tilda auf keinen Fall zulassen. Schließlich hat sie eine Menge, wofür es sich lohnt, sichtbar zu bleiben: ihre wunderbaren Töchter, ein erfolgreiches Business und fantastische Freundinnen. Tilda nimmt all ihren Mut zusammen und beginnt, sich selbst mit anderen Augen zu sehen.

Über den Autor / die Autorin

Jane Tara, aufgewachsen in Byron Bay, Australien, hat über 100 Kinderbücher veröffentlicht sowie Jugendbücher, Drehbücher und Romane. Sie ist Mutter zweier Söhne und war dreizehn Jahre in der Welt unterwegs, bevor sie sich als freie Autorin in Sydney niedergelassen hat. Mit anderen Augen ist ihr erster Roman im Diogenes Verlag.

Vorwort

»Du bist nicht unsichtbar, wenn du dich selbst siehst.«

Produktdetails

Autoren Jane Tara
Mitarbeit Tanja Handels (Übersetzung)
Verlag Diogenes
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 22.04.2026
Thema Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)
 
EAN 9783257073836
ISBN 978-3-257-07383-6
Anzahl Seiten 496
Abmessung (Verpackung) 12.6 x 3.5 x 19 cm
Gewicht (Verpackung) 422 g
Originaltitel Tilda Is Visible
 
Themen Meditation, Fotografie, Feminismus, Emanzipation, Winfrey, Oprah, Australien, Sydney, Achtsamkeit, Selbstfürsorge, Therapie, Menopause, Selbstermächtigung, sichtbarkeit, Perimenopause, auseinandersetzen, Ageism, Erste Hälfte 21. Jahrhundert (ca. 2000 bis ca. 2050), Furtwängler, Maria
 

Kundenrezensionen

  • Richtig guter Ansatz mit schwächerem Verlauf

    Am 17. Mai 2026 von Ryria geschrieben.

    Manchmal fühlt man sich einfach nicht richtig gesehen oder direkt ganz unsichtbar - in der Welt des Romans ist dies wörtlich zu nehmen. Überwiegend Frauen über 50 Jahren können an Unsichtbarkeit erkranken, nach und nach werden ihre Körperteile unsichtbar. Auch Tilda ist hiervon betroffen, doch sie will es nicht akzeptieren und macht sich auf die Suche nach der Heilung.

    Die Geschichte hat so gut begonnen, dann aber im Mittelteil und Ende leider wieder nachgelassen und ich finde es richtig schade.
    Zu Beginn überzeugen die Protagonistin sowie die Nebencharaktere mit wunderbarer Selbstironie und tollem Humor, man findet sie direkt sympathisch und kann sowohl die Familienbande als auch die Freundinnenschaften echt feiern.
    Dazu werden extrem wichtige gesellschaftskritische und feministische Themen auf eine gleichzeitig unterhaltsame und doch emotionale und leicht anklagende Art aufgegriffen, sodass man durch die Seiten fliegt und dabei noch viel Stoff zum Nachdenken findet. Genau wie Tilda kann man gut über sich selbst reflektieren und wertvolle Lektionen für das eigene Leben mitnehmen.

    Irgendwann im Mittelteil hat mir der Wandel der Erzählung dann aber nicht mehr so gut gefallen: Es wirkt ein wenig wie ein Selbsthilferatgeber, dazu werden (für meinen Geschmack zu viele) Elemente der Meditation eingebaut und dies in Kombination als Wundermittel verkauft. Ich persönlich konnte damit nicht so viel anfangen und fands auch schade, dass sich Probleme viel zu einfach wieder lösen. Die Bezeichnung des Klappentextes als "Märchen" ist hier echt passend, auch wenn es ganz anders angefangen hat.
    Eine andere Richtung hätte das Buch überragend machen können, so wird es mir leider nur als ganz nette Unterhaltung im Gedächtnis bleiben.

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