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Das Buch stellt die anthropologischen, bewußtseins- und handlungstheoretischen Grundlagen integrativer Psychotherapie dar, ein die empirische Babyforschung einbeziehendes und am "lifespan development" orientiertes Krankheitsmodell. Exemplarische Praxisbeispiele zeigen vielfältige und kreative Behandlungsmöglichkeiten auf, die kunsttherapeutische Methoden, verbale und nonverbale Vorgehensweisen einbeziehen. Der integrative Ansatz verbindet tiefenpsychologische, klinische und sozialpsychologische Konzepte zu einem Entwurf, der viele "weiße Flecken" auf der Landkarte zu füllen verspricht und für den praktizierenden Therapeuten Leitlinien bietet, wie er theoretische und methodische Behandlungsansätze konsistent integrieren kann.
A propos de l'auteur
Dr. mult. Hilarion G. Petzold ist Professor emeritus für Psychologie und klinische Bewegungstherapie an der Freien Universität Amsterdam, Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie am Institut St. Denis, Paris, Visiting Professor für Psychotraumatologie und Supervision an der Donau-Universität Krems sowie ist Leiter der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit (Fritz-Perls-Institut), Düsseldorf.
Résumé
Das Buch stellt die anthropologischen, bewußtseins- und handlungstheoretischen Grundlagen integrativer Psychotherapie dar, ein die empirische Babyforschung einbeziehendes und am "lifespan development" orientiertes Krankheitsmodell. Exemplarische Praxisbeispiele zeigen vielfältige und kreative Behandlungsmöglichkeiten auf, die kunsttherapeutische Methoden, verbale und nonverbale Vorgehensweisen einbeziehen. Der integrative Ansatz verbindet tiefenpsychologische, klinische und sozialpsychologische Konzepte zu einem Entwurf, der viele "weiße Flecken" auf der Landkarte zu füllen verspricht und für den praktizierenden Therapeuten Leitlinien bietet, wie er theoretische und methodische Behandlungsansätze konsistent integrieren kann.
Commentaire
In der Person von Hilarion Petzold ist eine leidenschaftliche Kraft zur Synthese des partikularisierten psychotherapeutischen Wissens tatsächlich inkarniert. Im Stile einer unzeitgemäßen universitas, die am ehesten noch mit Alexander von Humboldts grenzenüberschreitender Entdeckerfreude verglichen werden kann, versucht Petzold, begabt mit einem schier rastlosen Forschereifer, einen Grundgedanken zu verwirklichen: die Schranken zwischen den sich konkurrierenden Psychotherapieschulen zu öffnen, damit die geschichtlichen Voraussetzungen für einen gegenseitigen, die Begrenzungen der verschiedenen Richtungen übersteigenden Austausch geschaffen werden. Wider die Temporalisierungen, die fast zu einer babylonisch anmutenden Sprachverwirrung in den einzelnen Disziplinen geführt haben, begibt sich Petzold auf die Suche nach einer gemeinsamen wissenschaftlichen Sprache, einer Integrativen Therapie, in der zentrale Ansätze und Begriffe der seriösen Therapierichtungen im Hegelschen Sinne "aufgehoben" sind. "Petzold ist als Polyhistor der Integrativen Psychotherapie zu bezeichnen." - Dr. Tilmann Moser, FAZ "Dieser Ansatz ist Ausdruck eines neuen Denkens in der Psychotherapie: einer integrativen, schulenübergreifenden Theorie und Praxis. Dem Autor gelingt ein eigenständiger Weg, der Tiefenpsychologie, Verhaltens- und Sozialwissenschaften ausgewogen einbezieht." - Prof. Dr. Hans Strotzka "Auf 1276 Seiten lässt das Standardwerk keine Frage zum Thema Integrative Therapie unbeantwortet." - Psychologie heute