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Abschied von Sidonie - Ausgezeichnet mit dem Evangelischen Buchpreis, Kategorie Roman, 1991. Erzählung

Allemand · Livre de poche

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Description

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Am achtzehnten August 1933 entdeckte der Pförtner des Krankenhauses von Steyr ein schlafendes Kind. Neben dem Säugling, der in Lumpen gewickelt war, lag ein Stück Papier, auf dem mit ungelenker Schrift geschrieben stand: »Ich heiße Sidonie Adlersburg und bin geboren auf der Straße nach Altheim. Bitte um Eltern.«

A propos de l'auteur

Erich Hackl wurde 1954 in Steyr (Oberösterreich) geboren. Er studierte in Salzburg und Málaga Germanistik und Hispanistik und war drei Jahre Lektor an der Universidad Complutense in Madrid. Zurück in Österreich, war er Spanischlehrer an einer Mittelschule und Lehrbeauftragter an der Universität Wien. Seit 1983 arbeitet Hackl als Übersetzer, Herausgeber und freier Schriftsteller. 2004 erhielt er den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels "für Toleranz im Denken und Handeln" und 2007 wurde ihm der Donauland-Sachbuchpreis verliehen.

Résumé

Am achtzehnten August 1933 entdeckte der Pförtner des Krankenhauses von Steyr ein schlafendes Kind. Neben dem Säugling, der in Lumpen gewickelt war, lag ein Stück Papier, auf dem mit ungelenker Schrift geschrieben stand: »Ich heiße Sidonie Adlersburg und bin geboren auf der Straße nach Altheim. Bitte um Eltern.«

Préface

Für sein Drehbuch über die Geschichte der Sidonie Adlersburg erhielt Erich Hackl den »1. Grand-Prix Genève-Europe« der Union Europäischer Fernsehanstalten; der Film soll 1990 vom ORF produziert werden. Für die Erzählung ›Auroras Anlaß‹ (detebe 21731) wurde Erich Hackl mit dem Aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet; bisher Lizenzen in 11 Länder vergeben.

Commentaire

"Man liest die Geschichte des Zigeunermädchens Sidonie mit angehaltenem Atem, als lese man Ähnliches zum erstenmal, als handelte es sich um ein einmaliges Geschehen, als hätte es nicht millionenfach ähnliches Schicksale gegeben. Aber der Autor weiß und der Leser spürt: Diese Geschichte ist einmalig, so wie jedes Individuum einmalig ist." (Neue Zürcher Zeitung)"Die Fähigkeit Hackls, aus den zur Meldung geschrumpften Fakten wieder die Wirklichkeit der Ereignisse zu entwickeln, die Präzision und zurückgehaltene Kraft der Sprache lassen an Kleist denken. Aber von Abhängigkeit, von Nachahmung gar kann die Rede nicht sein. Hier hat ein junger Autor den Mut, sich in gutgebauten Sätzen zu äußern, sich nicht quasi-experimentell zu geben, nicht um jeden Preis neu zu sein. Erich Hackl hat - was vielen literarischen Debütanten mit weitaus weniger Recht nachgesagt wird - in seinen ersten beiden Texten seinen eigenen Ton gefunden und durchgehalten. Seine sprachliche Intensität und sein Atem könnt en auch für einen ähnlich dichten Roman ausreichen."(Süddeutsche Zeitung)
"Erich Hackl erzählt den authentischen Fall unprätentiös schlicht, wie eine Kalendergeschichte - und erzeugt heilsame Wut gegen Denunziantentum."(Stern)

Détails du produit

Auteurs Erich Hackl
Edition Diogenes
 
Langues Allemand
Format d'édition Livre de poche
Sortie 01.01.2011
 
EAN 9783257224283
ISBN 978-3-257-22428-3
Pages 128
Dimensions 113 mm x 181 mm x 12 mm
Poids 140 g
Thèmes detebe
detebe Diogenes Taschenbücher
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detebe
Catégories Littérature > Littérature (récits) > Littérature contemporaine (après 1945)

Pflegeeltern, Österreichische SchriftstellerInnen; Werke (div.), Gewalt, Krankenhaus, Nationalismus, Österreich, Steyr, Säugling, Zigeunermädchen, Adlersburg, Sidonie, leichtlesen

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