En savoir plus
Ein Buch im Fast-forward-Modus. Über die Liebe. Über das Leben. Und über Leichen. Was Die fabelhafte Welt der Amélie für den Liebesfilm war, ist dieses Buch für den Liebesroman: ein Liebesroman für Menschen, die eigentlich keine Liebesromane mögen.Eri ist 22, heißt eigentlich Augusta und wohnt in einer Penthousewohnung im 12. Stock. Ihre Mitschülerinnen nannten sie boshaft 'Eritrea', weil sie mit 13 so dürr war. Der Spitzname blieb, auf die ersten Silben verkürzt. 'Eri sieht passabel aus, findet ihre 156 cm etwas zu klein, mag Pistazieneis und lustige Filme, bevorzugt schwarz-weiß. Lacht selten, außer wenn sie irgendwo das Wort Notarzt hört.' Das hat mit den letzten Worten ihres Vaters zu tun. 'Ruuuf den Notar', hatte der auf dem Sterbebett geröchelt, und es hatte eine Weile gedauert, bis die Tochter dahinterkam, 'daß für das z und das t seinen Lippen keine Spannkraft geblieben war'. Eri arbeitet als Putzfrau in einem Pornokino. Dort hat sie sich in Angelo verliebt, aber der ist ein Stricher und 'schwul bis in die Zehennägel '. Also muss sie ihre Jungfräulichkeit irgendwie anders verlieren. Aber gilt ihre Sehnsucht nicht viel eher dem Silberfräulein aus der Fußgängerzone?
A propos de l'auteur
Helmut Krausser, geb. 1964 in Esslingen war u.a. Spieler, Nachtwächter, Zeitungswerber, Opernstatist, Sänger in einer Rock`n`Roll-Band und Journalist. (Halb-)freiwillig verbrachte er ein Jahr als Berber. Nebenbei studierte er provinzialrömische Archäologie. Er schrieb Erzählungen, Theaterstücke und ein Opernlibretto. Sein Roman 'Fette Welt' wurde von Jan Schütte mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle verfilmt.
Résumé
Ein Buch im Fast-forward-Modus. Über die Liebe. Über das Leben. Und über Leichen. Was Die fabelhafte Welt der Amélie für den Liebesfilm war, ist dieses Buch für den Liebesroman: ein Liebesroman für Menschen, die eigentlich keine Liebesromane mögen.
Eri ist 22, heißt eigentlich Augusta und wohnt in einer Penthousewohnung im 12. Stock. Ihre Mitschülerinnen nannten sie boshaft 'Eritrea', weil sie mit 13 so dürr war. Der Spitzname blieb, auf die ersten Silben verkürzt. 'Eri sieht passabel aus, findet ihre 156 cm etwas zu klein, mag Pistazieneis und lustige Filme, bevorzugt schwarz-weiß. Lacht selten, außer wenn sie irgendwo das Wort Notarzt hört.' Das hat mit den letzten Worten ihres Vaters zu tun. 'Ruuuf den Notar', hatte der auf dem Sterbebett geröchelt, und es hatte eine Weile gedauert, bis die Tochter dahinterkam, 'daß für das z und das t seinen Lippen keine Spannkraft geblieben war'. Eri arbeitet als Putzfrau in einem Pornokino. Dort hat sie sich in Angelo verliebt, aber der ist ein Stricher und 'schwul bis in die Zehennägel '. Also muss sie ihre Jungfräulichkeit irgendwie anders verlieren. Aber gilt ihre Sehnsucht nicht viel eher dem Silberfräulein aus der Fußgängerzone?
Commentaire
"Helmut Krausser ist ein Künstler der Verführung." (Süddeutsche Zeitung)
"So gewitzt und rasant hat lange niemand mehr gegen die Moden der mühsam auserzählten Geschichten geschrieben." (Werner Fuld im Focus)
"Kraussers poetisch schwebende, ein wenig surreale 'Kartongeschichte' gleicht einem Traum, der sich erst vom Ende her entschlüsseln lässt." (Deutschlandradio Kultur)
"Eminent lesbar, leichthändig erzählt, voll souveräner Ironie und stilistischer Treffsicherheit: Ein literarisches Kabinettstück jenseits gängiger Parameter der political correctness." (Wiener Zeitung am 13.4.2007)