Fr. 91.00

Zwischen "Hexenhammer" und "Faustbuch" - Religiöses Wissen und ästhetische Reflexion in der deutschen Literatur der Frühen Neuzeit

Allemand · Livre Relié

Expédition généralement dans un délai de 4 à 7 jours ouvrés

Description

En savoir plus

Das dämonologische Schrifttum, das während der frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen entsteht, systematisiert religiöses Wissen unterschiedlicher Herkunft und kondensiert dieses in kurzen Erzählungen mit exemplarischer Funktion. Die Studie fragt einerseits danach, wie dämonologische Traktate narrative Verfahren und literarische Formen aufnehmen. Andererseits richtet sich das Erkenntnisinteresse darauf, inwiefern literarische Texte religiöses Wissen aus den Dämonologien in ihre Narration integrieren. Zentral ist dabei das ästhetische Potenzial der dämonischen Illusion, die sowohl diskursiv als auch narrativ innerhalb der Dämonologie und in literarischen Texten verhandelt wird.
Beginnend mit dem Malleus Maleficarum (1486/87) verfolgt die Arbeit die Problemstellung über einen Zeitraum von hundert Jahren anhand exemplarischer Texte u.a. von Hans Sachs, Johann Weyer, Jean Bodin, Johann Fischart und entlang der Historia von D. Johann Fausten (1587).
Die literaturwissenschaftliche Perspektive zeigt die Bedeutung literarischen Formenwissens für den frühneuzeitlichen dämonologischen Diskurs und zeichnet eine andere Geschichte der ästhetischen Illusion nach, die nicht von ihrer genuin kunstreflexiven Seite, sondern ausgehend von ihrem dämonischen Ursprung dargelegt wird.

A propos de l'auteur










Paula Furrer
, Eberhard Karls Universität Tübingen.



Résumé

Das dämonologische Schrifttum, das während der frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen entsteht, systematisiert religiöses Wissen unterschiedlicher Herkunft und kondensiert dieses in kurzen Erzählungen mit exemplarischer Funktion. Die Studie fragt einerseits danach, wie dämonologische Traktate narrative Verfahren und literarische Formen aufnehmen. Andererseits richtet sich das Erkenntnisinteresse darauf, inwiefern literarische Texte religiöses Wissen aus den Dämonologien in ihre Narration integrieren. Zentral ist dabei das ästhetische Potenzial der dämonischen Illusion, die sowohl diskursiv als auch narrativ innerhalb der Dämonologie und in literarischen Texten verhandelt wird.

Beginnend mit dem
Malleus Maleficarum
(1486/87) verfolgt die Arbeit die Problemstellung über einen Zeitraum von hundert Jahren anhand exemplarischer Texte u.a. von Hans Sachs, Johann Weyer, Jean Bodin, Johann Fischart und entlang der
Historia von D. Johann Fausten
(1587).

Die literaturwissenschaftliche Perspektive zeigt die Bedeutung literarischen Formenwissens für den frühneuzeitlichen dämonologischen Diskurs und zeichnet eine andere Geschichte der ästhetischen Illusion nach, die nicht von ihrer genuin kunstreflexiven Seite, sondern ausgehend von ihrem dämonischen Ursprung dargelegt wird.

Commentaires des clients

Aucune analyse n'a été rédigée sur cet article pour le moment. Sois le premier à donner ton avis et aide les autres utilisateurs à prendre leur décision d'achat.

Écris un commentaire

Super ou nul ? Donne ton propre avis.

Pour les messages à CeDe.ch, veuillez utiliser le formulaire de contact.

Il faut impérativement remplir les champs de saisie marqués d'une *.

En soumettant ce formulaire, tu acceptes notre déclaration de protection des données.