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Schüler*innen - Studierende - Inklusion - Orientierungen auf dem Weg zu differenzsensibler Lehrer*innenbildung?

Allemand · Livre

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Die Umsetzung inklusiver schulischer Bildung wirft Fragen zur Professionalisierung angehender Lehrpersonen auf - dabei wird vor allem die Bedeutung der jeweils eigenen schul- und bildungsbezogenen Orientierungen betont. Gleichzeitig ist es in den Diskussionen um Inklusion auffällig, dass die Schüler*innen selbst nur wenig zu Wort kommen. Die Studie greift diese Befunde auf, indem sie sowohl den Adressat*innenkreis der Schüler*innen als auch den der Studierenden in den Mittelpunkt rückt und danach fragt, inwiefern sich die Studierenden in ihrem Verständnis von Inklusion auf die Sichtweisen von Schüler*innen beziehen. Die dokumentarische Analyse der studentischen Orientierungen zeigt, dass die Studierenden die Stimmen der Schüler*innen kaum als eigenständige Positionen wahrnehmen, sondern sie vielmehr als Ausgangspunkt für die Gestaltung der eigenen angehenden Position in der Schule nutzen. Die Ergebnisse werden unter einer praxeologischen Perspektive auf Lehrer*innenprofessionalität beleuchtet und geben Auskunft darüber, welche differenzbezogenen Normen wirksam werden und von welchen sich die Studierenden abgrenzen. Sie machen ferner auf Fragen und Anforderungen inklusionsorientierter Lehre und Forschung aufmerksam.

Table des matières

Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91 Universitäten als privilegierte Bildungsorte: einführende Betrachtungen . . . . . . . . . 112 Inklusionsorientierte Lehrer*innenbildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192.1 Annäherungen an den Inklusionsbegriff - Möglichkeiten der Systematisierung . . 212.2 Herausforderungen und Prämissen inklusionsorientierterLehrer*innenbildung unter besonderer Beleuchtung derSchüler*innenperspektiven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 252.3 Modelle inklusionsorientierter Lehrer*innenbildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 362.4 Haltungen und Orientierungen als zentrale Dimensioneninklusionsorientierter Lehrer*innenbildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 392.5 Eine mehrdimensionale, praxeologische Perspektive auf Inklusion . . . . . . . . . . . . . 453 Professionsansätze in inklusionsorientierter Lehrer*innenbildung -zur Relevanz der Dimensionen 'Orientierung' und 'Berücksichtigung vonSchüler*innenperspektiven' . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 493.1 Kompetenztheoretischer Ansatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 493.2 Strukturtheoretischer Ansatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 533.3 Berufsbiographischer Ansatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 613.4 Eine praxeologische, berufsbiographische Perspektive aufLehrer*innenprofessionalität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 654 Differenzsensibilität als Zielperspektive inklusionsorientierterLehrer*innenbildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 674.1 Doing/Undoing Difference und Performative Differenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 684.2 Doing/Undoing Dis_ability - Behinderung/Benachteiligung alseine Differenzkategorie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 704.3 Doing/Undoing Difference als praxeologische Denkfigur -ein Forschungsansatz für inklusionsorientierte Lehrer*innenbildung? . . . . . . . . . . 745 Hochschuldidaktische Implikationen - Eine Seminarkonzeption im Kontextinklusionsorientierter Lehrer*innenbildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 776 Handlungsleitende Fragestellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 897 Methodische und methodologische Annäherungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 937.1 Bedeutung und Standards qualitativer Forschung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 937.2 Die Dokumentarische Methode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 987.2.1 Wissenssoziologische Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 987.2.2 Methodische und forschungspraktische Umsetzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1087.3 Metaschleifen des Denkens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1117.3.1 Interpretation der Eingangsimpulse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1117.3.2 Reflexion des Erkenntnisinteresses und der Vorannahmen . . . . . . . . . . . . . . 1137.3.3 Reflexion der Dokumentarischen Methode in Bezug auf ihrenGegenstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1147.3.4 Reflexion der Analysefigur des Doing/Undoing

A propos de l'auteur

Maren Oldenburg, Dr.in phil., Jg. 1988, studierte Erziehungswissenschaften an den Universitäten in Münster und Bielefeld und promovierte im Projekt „Leibniz-Prinzip“ der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ der Leibniz Universität Hannover. Seit 2019 ist sie dort wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sonderpädagogik.

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