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Die unvergessliche Begegnung zwischen Michel Foucault und einem jungen Dozenten in Kalifornien - inklusive LSD-Trip und langen Gesprächen über Freiheit, Homosexualität und wildes Denken.
Im Frühsommer 1975 folgte der französische Star-Philosoph Michel Foucault der Einladung eines jungen Dozenten namens Simeon Wade an dessen Hochschule in Kalifornien. Wade erwies sich als vorzüglicher Gastgeber und überredete sein Idol zu einem Death-Valley-Ausflug, inklusive LSD-Tripp. Foucault selbst beschrieb diesen Tag, an dem er zum ersten Mal Erfahrungen mit der Droge machte, als »eine der wichtigsten Erfahrungen meines Lebens«.
In Foucault in Kalifornien erzählt Wade von seiner Beziehung zu dem damals auf dem Höhepunkt seiner Berühmtheit stehenden Philosophen und von dem ganz besonderen Wochenende im Sommer 1975, das sie gemeinsam verbrachten. Sein Buch ist ein ergreifender Bericht über eine Zeit des wilden Denkens und Fühlens, in der Kalifornien auch zu einem Synonym für frei lebbare Homosexualität wurde. Es eröffnet einen spannenden neuen Blick auf ein wichtiges Weichenstellungsmoment im Werk des Philosophen, vor allem aber auch auf den Menschen Foucault.
A propos de l'auteur
Simeon Wade, wurde 1940 in Alabama, USA, geboren. Nach seinem Ph.D. in Harvard zog er 1969 nach Kalifornien und wurde Assistenzprofessor an der Claremont Graduate School. 1975 folgte Foucault der Einladung des jungen Dozenten an seine Hochschule und ließ sich von Wade zu einem Death-Valley-Tripp überreden, den Foucault selbst als"eine der wichtigsten Erfahrungen meines Lebens" beschrieb. Aus der Begegnung entstand eine langjährige Freundschaft, die sich in einem Briefwechsel niedergeschlagen hat. Wade unterrichtete an verschiedenen Universitäten im südlichen Kalifornien, arbeite aber auch als Pfleger in der Psychiatrie. Er starb am 3. Oktober 2017 in Oxnard.
Résumé
Die unvergessliche Begegnung zwischen Michel Foucault und einem jungen Dozenten in Kalifornien – inklusive LSD-Trip und langen Gesprächen über Freiheit, Homosexualität und wildes Denken.
Im Frühsommer 1975 folgte der französische Star-Philosoph Michel Foucault der Einladung eines jungen Dozenten namens Simeon Wade an dessen Hochschule in Kalifornien. Wade erwies sich als vorzüglicher Gastgeber und überredete sein Idol zu einem Death-Valley-Ausflug, inklusive LSD-Tripp. Foucault selbst beschrieb diesen Tag, an dem er zum ersten Mal Erfahrungen mit der Droge machte, als »eine der wichtigsten Erfahrungen meines Lebens«.
In Foucault in Kalifornien erzählt Wade von seiner Beziehung zu dem damals auf dem Höhepunkt seiner Berühmtheit stehenden Philosophen und von dem ganz besonderen Wochenende im Sommer 1975, das sie gemeinsam verbrachten. Sein Buch ist ein ergreifender Bericht über eine Zeit des wilden Denkens und Fühlens, in der Kalifornien auch zu einem Synonym für frei lebbare Homosexualität wurde. Es eröffnet einen spannenden neuen Blick auf ein wichtiges Weichenstellungsmoment im Werk des Philosophen, vor allem aber auch auf den Menschen Foucault.
Texte suppl.
»›Foucault in Kalifornien‹ ist wie ein vierteiliger flimmernder Clip, irgendwo zwischen Netflix-Erotikfilm und intellektuellem Glitzerkasten.«
Commentaire
»ein zwar indiskretes, aber lesenswertes Buch, in dem man Details erfährt, die auch für die größten Foucault-Kenner neu sein dürften« Andreas Bernard Süddeutsche Zeitung 20221006