Fr. 33.50

Direkte Rede - LXXVII Selbstversuche

Allemand · Livre de poche

Expédition généralement dans un délai de 1 à 2 semaines

Description

En savoir plus

Mit dem Fürwort "ich" behauptet sich der Sprecher als erste Person in der Einzahl. Das Wort steht für Individualität, Subjektivität, Unverwechselbarkeit. Dennoch ist es im Sprachgebrauch ein mehrdeutiges Wort, eine Art Joker, der sich versetzen lässt, je nachdem, in welcher Redeperspektive er gebraucht wird - ob im Gespräch, in einem Zitat, in einer Rollenprosa, auf der Bühne oder "im Namen" einer höheren Instanz.Die vorliegenden Erzähltexte sind als ein literarisches Experiment angelegt, das die Rhetorik des "Ich"-Sagens auf ihre Möglichkeiten und auf ihre Grenzen hin prüfen soll. In LXXVII Monologen kommen 77 imaginäre Gestalten zu Wort, monster-, gespenster-, engelhafte Wesen, aber auch Objekte aus der Dingwelt, die allesamt bedenkenlos und ungeniert "ich" sagen, obwohl sie über kein souveränes "Ich" verfügen - sie sprechen nach dem Diktat des Autors und sie sagen "ich" gemäß der Rolle, die sie zu spielen haben. Ob und wie das geht, zeigen die hier dokumentierten "Selbstversuche", bei denen nicht nur eine "Angstselige", ein "Zwillinger" und ein "Ladenhüter", sondern auch ein "Odradek" und selbst der Schreibtisch des Verfassers in der ersten Person der Einzahl zu Wort kommen.

A propos de l'auteur

Felix Philip Ingold, lebt und arbeitet nach langjähriger Lehr- und Forschungstätigkeit als Schriftsteller, Publizist und Übersetzer in Romainmôtier/VD. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen gehören der Petrarca-Preis für literarische Übersetzung, der Ernst-Jandl-Preis für Lyrik, der Erlanger Preis für Übersetzung als Poesie und der Basler Lyrik-Preis.

Résumé

Mit dem Fürwort "ich" behauptet sich der Sprecher als erste Person in der Einzahl. Das Wort steht für Individualität, Subjektivität, Unverwechselbarkeit. Dennoch ist es im Sprachgebrauch ein mehrdeutiges Wort, eine Art Joker, der sich versetzen lässt, je nachdem, in welcher Redeperspektive er gebraucht wird - ob im Gespräch, in einem Zitat, in einer Rollenprosa, auf der Bühne oder "im Namen" einer höheren Instanz.Die vorliegenden Erzähltexte sind als ein literarisches Experiment angelegt, das die Rhetorik des "Ich"-Sagens auf ihre Möglichkeiten und auf ihre Grenzen hin prüfen soll. In LXXVII Monologen kommen 77 imaginäre Gestalten zu Wort, monster-, gespenster-, engelhafte Wesen, aber auch Objekte aus der Dingwelt, die allesamt bedenkenlos und ungeniert "ich" sagen, obwohl sie über kein souveränes "Ich" verfügen - sie sprechen nach dem Diktat des Autors und sie sagen "ich" gemäß der Rolle, die sie zu spielen haben. Ob und wie das geht, zeigen die hier dokumentierten "Selbstversuche", bei denen nicht nur eine "Angstselige", ein "Zwillinger" und ein "Ladenhüter", sondern auch ein "Odradek" und selbst der Schreibtisch des Verfassers in der ersten Person der Einzahl zu Wort kommen.

Détails du produit

Auteurs Felix Philipp Ingold
Edition Passagen Verlag
 
Langues Allemand
Format d'édition Livre de poche
Sortie 01.11.2016
 
EAN 9783709202319
ISBN 978-3-7092-0231-9
Pages 224
Dimensions 129 mm x 210 mm x 15 mm
Poids 286 g
Thèmes Passagen Literatur
Passagen Literatur
Catégories Littérature > Littérature (récits) > Littérature contemporaine (après 1945)

Schweizer SchriftstellerInnen; Werke (div.), Subjektivität, Swissness, entspannen, experimentelle Literatur

Commentaires des clients

Aucune analyse n'a été rédigée sur cet article pour le moment. Sois le premier à donner ton avis et aide les autres utilisateurs à prendre leur décision d'achat.

Écris un commentaire

Super ou nul ? Donne ton propre avis.

Pour les messages à CeDe.ch, veuillez utiliser le formulaire de contact.

Il faut impérativement remplir les champs de saisie marqués d'une *.

En soumettant ce formulaire, tu acceptes notre déclaration de protection des données.