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Pater Joseph Kentenich nannte das innere Leitbild, das ihn für seine Arbeit mit Menschen inspirierte und antrieb: "Neuer Mensch in der Gemeinschaft". Es ging ihm um die innere Gestalt, um das "Paradigma", von dem her sich der Mensch sieht und formt. Es ist der Mensch, der in Freiheit ganz er selbst ist: gleichzeitig ganz menschlich und ganz religiös. Je mehr sich der Mensch in seinem Wert erkennt und erkannt wird und sich dementsprechend entfalten darf, umso direkter kann er zu Gott finden, zu Gott, der Mensch geworden ist und es bleibend ist. Der Beitrag Kentenichs zur Überwindung der religiösen Krise der Gegenwart geht - in vielfach deutlichem Unterschied zur Tradition - in erster Linie von einer tiefen Einsicht in den Wert und die Größe des Menschen aus.Der Autor Dr. theol. Herbert King, geb. 1939, ist Schönstatt-Pater. Er arbeitete als Professor für Dogmatik am Großen Seminar und an der Hochschule für Philosophie, Pädagogik und Religionswissenschaften von La Plata / Argentinien. Danach am Internationalen Joseph-Kentenich-Kolleg in Münster. Heute ist er in der Theologen-Ausbildung der Schönstatt-Patres in Europa und Lateinamerika tätig. Wissenschaftlicher Schwerpunkt ist die Erforschung des Nachlasses Pater Kentenichs. Zahlreichen Publikationen zum Thema.
A propos de l'auteur
Herbert King, geb. 1939. Dr. theol., Schönstatt-Pater, Studium der katholische Theologie in Tübingen, München und Buenos Aires. 1964 in Argentinien zum Priester geweiht. Von 1968-1978 Professor für Dogmatik am Seminario Mayor und der Katholischen Universität von La Plata bzw. Buenos Aires. Ab 1978 Tätigkeit am Internationalen Joseph Kentenich Kolleg in Münster/Westf. Vielfältige Arbeit in der Seelsorge und in der Ausbildung der Schönstatt-Patres. Zahlreiche Publikationen. Leiter der Forschungsstelle Pater Kentenich auf Schönstatt, Berg Sion.