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Der Humanismus ist die Ersatzreligion der Moderne, der es sich auf die Fahnen schreibt, alle Menschen zu emanzipieren.Aber wovon und warum eigentlich? Von ihrer Natur, zweibeinige hoch entwickelte Säugetiere zu sein?
Diesen Humanismus, im Bann des unendlichen wirtschaftlichen wie kulturellen Fortschritts verwirft John Gray als gefährliche, lebensbedrohende Ideologie und verabschiedet ihn.
In "Menschen und andere Tiere", das John Gray auf der ganzen Welt zu einem der wichtigsten Ideologiekritiker unserer Zeit gemacht hat, stellt er ein für alle Mal klar: Der Anspruch der Menschen auf eine Sonderstellung in der Natur, seine grenzenlose Selbstverherrlichung, führt unsere Welt und mit ihr die Menschen selbst in den Untergang.
Himmel und Erde sind nicht gütig.
Ihnen sind die Menschen wie stroherne Opferhunde.
Laotse
(Als Erläuterung des englischen Originaltitels "Straw Dogs" - Strohhunde)
Inhaltsverzeichnis
Dank
Ein Angriff auf unreflektierte Überzeugungen
1 Der Mensch
2 Die Täuschung
3 Das Lasterhafte der Moral
4 Die Unerlösten
5 Fortschrittsverweigerung
6 Wie die Sache steht
Weiterführende Literatur
Register
Über den Autor / die Autorin
John Gray, geboren 1948, ist Professor für Europäische Ideengeschichte an der London School of Economics. Durch zahlreiche Sendungen für die BBC wurde er weltweit bekannt, wie auch als Autor.
Bericht
"...ein so eleganter wie provokanter philosophischer Angriff auf den haltlosen Fortschrittsglauben des Westens und seinen selbstgerechten Lösungsfetischismus in Politik und Kultur." Jens-Christian Rabe, Süddeutsche Zeitung, 15.03.2010 Auf Platz 3 der SZ/NDR-Bestenliste Sachbücher des Monats April 2010