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Rauch und Asche - Die geheime Geschichte des Opiums

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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In einer mitreißenden Mischung aus Reisebericht, Memoir und historischem Essay zeichnet der indische Autor die Anfänge des weltweiten Opiumhandels ab dem 19. Jahrhundert nach und macht deutlich, dass dessen Auswirkungen bis in die heutige Zeit reichen: von den mächtigsten Familien und prestigeträchtigsten Institutionen, deren Reichtum sich den Einnahmen aus dem Opiumgeschäft verdankt, bis hin zur amerikanischen Opioid-Epidemie und dem Oxycontin-Skandal.
Während der jahrzehntelangen Archivrecherche für seine Ibis-Romantrilogie stellte Amitav Ghosh mit Erstaunen fest, dass die Lebenswege und Handelsrouten zahlreicher Menschen, auch seiner eigenen Vorfahren, im 19. Jahrhundert mit einer einzigen Pflanze verwoben waren: der Mohnblume. Das Britische Weltreich sicherte sich durch ihren Anbau in den indischen Kolonien die Handelsfähigkeit mit China, indische Bauern wurden über Jahrhunderte hinweg in prekärer Abhängigkeit gehalten, und die chinesische Bevölkerung wurde von einer unaufhaltsamen Drogenepidemie überspült. Währenddessen hofften internationale Handelsleute stets auf Reichtum durch die Beteiligung am Opiumhandel.

Über den Autor / die Autorin

Amitav Ghosh, 1956 in Kolkata geboren, lebt heute als Autor und Essayist in New York. Seine Romane wurden in über dreißig Sprachen übersetzt und zahlreich ausgezeichnet, unter anderem gewann "Der Glaspalast " 2001 den Frankfurt eBook Award und "Das mohnrote Meer" stand 2008 auf der Shortlist für den Man Booker Prize, 2018 war er der erste Autor, der mit einem englischsprachigen Werk mit dem höchsten indischen Literaturpreis, dem Jnanpith Award, ausgezeichnet wurde. 
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Heide Lutosch
, 1972 in Niedersachsen geboren, lebt in Leipzig und hat bisher zahlreiche Sachbücher zu so diversen Themen wie Selbstmitgefühl, Thomas Mann oder Elefanten aus dem Englischen übersetzt.



Zusammenfassung

In einer mitreißenden Mischung aus Reisebericht, Memoir und historischem Essay zeichnet der indische Autor die Anfänge des weltweiten Opiumhandels ab dem 19. Jahrhundert nach und macht deutlich, dass dessen Auswirkungen bis in die heutige Zeit reichen: von den mächtigsten Familien und prestigeträchtigsten Institutionen, deren Reichtum sich den Einnahmen aus dem Opiumgeschäft verdankt, bis hin zur amerikanischen Opioid-Epidemie und dem Oxycontin-Skandal.
Während der jahrzehntelangen Archivrecherche für seine Ibis-Romantrilogie stellte Amitav Ghosh mit Erstaunen fest, dass die Lebenswege und Handelsrouten zahlreicher Menschen, auch seiner eigenen Vorfahren, im 19. Jahrhundert mit einer einzigen Pflanze verwoben waren: der Mohnblume. Das Britische Weltreich sicherte sich durch ihren Anbau in den indischen Kolonien die Handelsfähigkeit mit China, indische Bauern wurden über Jahrhunderte hinweg in prekärer Abhängigkeit gehalten, und die chinesische Bevölkerung wurde von einer unaufhaltsamen Drogenepidemie überspült. Währenddessen hofften internationale Handelsleute stets auf Reichtum durch die Beteiligung am Opiumhandel.

Vorwort


Wie eine Blume die Welt in ihren Bann zog


Produktdetails

Autoren Amitav Ghosh
Mitarbeit Heide Lutosch (Herausgeber), Heide Lutosch (Übersetzung)
Verlag Matthes & Seitz Berlin
 
Originaltitel Smoke and Ashes
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 18.03.2025
 
EAN 9783751820561
ISBN 978-3-7518-2056-1
Seiten 432
Abmessung 145 mm x 28 mm x 220 mm
Gewicht 598 g
Themen Sachbuch > Politik, Gesellschaft, Wirtschaft > Gesellschaft

Internationale Beziehungen, Englisch, Welt, Industrialisierung, Tee, Verstehen, Indien, China, Imperialismus, England, Vereinigte Staaten von Amerika, USA, Gesellschaft und Kultur, allgemein, Asiatische Geschichte, Kolonialgeschichte, Kolonialismus, Politische Strukturen und Prozesse, Opium, Welthandel, Handelsrouten, opiumkriege, Opiumkrise, Der Fluch der Muskatnuss

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