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Schach-Euphorie - Warum das königliche Spiel uns immer wieder neu begeistert | Alles über Schach vom Chess.com-Experten

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Wie Schach beliebter wurde als je zuvor
Schach hatte lange Zeit ein altmodisches Image und wurde mit bebrillten, schüchternen Männern und exzentrischen russischen Genies in Verbindung gebracht. Heute jedoch liegt Schach mehr denn je im Trend und ist überall: 10 Millionen Menschen spielen täglich online Schach, es ist als feministischer Serienhit bei Netflix eingezogen, und in den Mainstream-Medien wird heftig diskutiert, ob Newcomer Hans Niemann gegen das Schach-Genie Magnus Carlsen geschummelt hat. 
Dieses neu erreichte Hoch an Begeisterung nimmt der profilierte Schach-Journalist Peter Doggers zum Anlass, die erstaunliche Geschichte des Brettspiels und seiner Figuren zu erzählen - und dringende Fragen zu seiner Rolle im 21. Jahrhundert zu stellen: Welche Individuen haben das Spiel zu dem gemacht, was es heute ist? Wie hat Schach die Erforschung künstlicher Intelligenz vorangetrieben? Warum waren die meisten berühmten Spieler Männer, und wie wird in der Schachwelt mit Rassismus umgegangen?  

Über den Autor / die Autorin










Peter Doggers, geboren 1975, ist international gewerteter Schachspieler, Direktor für Nachrichten und Veranstaltungen beim Marktführer im Online-Schach, Chess.com. Er spielt seit zweiunddreißig Jahren Schach und berichtet seit über siebzehn Jahren darüber. Er hat Dutzende von Großmeistern interviewt, Basketball mit Magnus Carlsen gespielt und Garry Kasparov am Grab von Bobby Fischer interviewt. Kurzum, er ist einer der am besten vernetzten und bekanntesten Menschen in der heutigen Schachwelt. 


Produktdetails

Autoren Peter Doggers
Mitarbeit Dieter Fuchs (Übersetzung)
Verlag Ullstein TB
 
Originaltitel The Chess Revolution
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 31.10.2024
 
EAN 9783548069401
ISBN 978-3-548-06940-1
Seiten 480
Abmessung 121 mm x 28 mm x 187 mm
Gewicht 340 g
Themen Sachbuch > Politik, Gesellschaft, Wirtschaft > Gesellschaft

Technikgeschichte, Schach, Computer, Zug, Sport, allgemein, groß, KI, Meister, WM, König, SPORTS & RECREATION / General, optimieren, Online, eSport/ Professionelles Videospielen, Dame, TECHNOLOGY & ENGINEERING / History, Brettspiele: Schach, magnus carlsen, euphoria, Brett, Deep Blue, Gambit, GAMES & ACTIVITIES / General, GAMES & ACTIVITIES / eSports *, Chess.com, Levy Rozman

Kundenrezensionen

  • Schach ist das Zentrum der Welt

    Am 08. Dezember 2024 von Alexandros geschrieben.

    Mit Schach verbinde ich persönlich meine Kindheit und Erinnerungen an meinen Opa, der mir das Schachspiel beibrachte und immer mit mir spielte, wenn ich ihn besuchte. Ansonsten hatte ich niemanden, mit dem ich Schach spielen konnte, was ich sehr bedauere. Heutzutage sind die Möglichkeiten ungleich besser. Online kann man jederzeit gegen jemanden Schach spielen.

    Ein Pionier des Online-Schachs ist der Niederländer Peter Doggers, der uns die "Schach-Euphorie" nahebringen möchte. Er selbst liebt Schach von klein auf (und scheinbar beschäftigt er sich auch mit kaum etwas anderem) und etablierte die Schach-Plattform chess.com.

    Mit seiner "Schach-Euphorie" hatte er den Anspruch, ein umfassendes Kompendium zum Schachspiel zu schreiben, was ihm jedoch aus meiner Sicht nicht ganz gelungen ist. Er teilt sein Buch in drei Teile: Schach als kulturelles Phänomen, Der Einfluss der KI und Die Onlinerevolution. Vor allem den ersten Teil, in dem es um die Geschichte des Schachspiels geht, hätte er noch etwas tiefgründiger schreiben können.

    Immer wieder klingt zwar durch, dass Doggers Schach für das beste hält, das die Menschheit je ersonnen hat und das angeblich den größten Einfluss auf Kultur und Politik hatte. Doch die Beispiele für diese kühne Theorie sind denn doch recht dürftig. Für ein umfassendes Kompendium nehmen die letzten beiden Kapitel, die immerhin lediglich die vergangenen etwa vierzig Jahre des Schachs beschreiben, verhältnismäßig viel Platz ein.

    Fazit: Das Buch liest sich gut und ist streckenweise sehr interessant. Allerdings verliert sich der Autor zuweilen in technischen Nebenschauplätzen, die man hätte kürzer fassen können. Insgesamt ein gutes Schach-Sachbuch, aber leider nicht das neue Standardwerk.

  • Reise durch die überwiegend neuere Schachgeschichte

    Am 08. Dezember 2024 von Anonym geschrieben.

    Peter Doggers nimmt uns in „Schacheuphorie“ mit auf eine Reise von den Anfängen des Schachs bis in die heutige Zeit und zeigt auf, welche gravierende Veränderungen das Schachspiel insbesondere durch KI, aber auch durch Online Schachplattformen wie Chess.vom oder das Streaming erfahren hat.

    Übers ganze Buch hinweg merkt man Doggers stets seine große Begeisterung für das Schachspiel an und wird dadurch selber für das Spiel begeistert. Das Buch ist thematisch breit gestreut und geht von der Frage wer der beste Schachspieler aller Zeiten ist, bis zur Frage welche Verbindungen Schach in die Literatur und Kunst hat.

    Die Fragen, die Doggers im Buch aufwirft, werden so vertieft beantwortet, dass man ein gutes Verständnis fürs Schachspiel entwickeln kann. So begnügt sich Doggers z.B. bei der Frage, woran es liegt, dass nur so wenige Frauen oben mitspielen nicht mit einer schnellen Antwort, sondern stellt vertiefte Überlegungen dazu an, ob es an einer geringeren Intelligenz oder anderen Faktoren liegt. Doggers Schreibstil vereint somit die perfekte Mischung aus Zusammenfassung und Aufklärung. Daneben ist das Buch aber auch durch die vielen spannenden Themen für Neulinge interessant. Insgesamt bietet „Schacheuphorie“ somit einen super Überblick über die überwiegend neuere Schachgeschichte.

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