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Vermintes Gelände - Wie der Krieg um Wörter unsere Gesellschaft verändert - Die Folgen der Identitätspolitik

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Es herrscht Aufruhr. Fast alles, was bis vor kurzem als festgefügt, selbstverständlich und gesichert gegolten hat, wird infrage gestellt. Und hat Folgen: abgesetzte Operninszenierungen, mit Warnhinweisen versehene Filme, vom N-Wort bereinigte Bücher, gekündigte Redakteur*innen, Karikaturisten, Wissenschaftler*innen.
Mohrenstraßen sollen nicht mehr so heißen, und dass es nur zwei Geschlechter gäbe, hat eigentlich nie gegolten und gilt erst recht nicht mehr, seit es Menschen gibt, die sich auch öffentlich zwischen Mann und Frau verorten und deshalb als non-binär definieren. Ein Buchstabenwurm, der einmal mit LGBT begonnen hat, ist inzwischen bei LGBTQIA* angelangt.
Die Diskussion über die sogenannte Identitätspolitik greift auf unseren Alltag über. Es formiert sich Protest dagegen, schon gegen das Gendern wird Sturm gelaufen. Konservative Kommentator*innen liefern die verbalen Knüppel dafür: »Sprachpolizei«, »Gedankenkontrolle«, »Cancel Culture«.
Die Gefahr ist: eine Herrschaft rigoroser Moralisten durch Tugendterror. Die Chance ist: eine Gesellschaft, die sensibler, achtsamer, reflektierter, rücksichtsvoller und toleranter mit sich und ihren Minderheiten umgeht.
Wir müssen uns entscheiden, jede*r einzelne wie als Gesellschaft insgesamt: Welche Haltung nehmen wir dazu ein?

Über den Autor / die Autorin

Petra Gerster und Christian Nürnberger sind seit 36 Jahren miteinander verheiratet, haben zwei Kinder und wohnen in Mainz. Sie ist Journalistin, erfolgreiche Buchautorin und dem Publikum seit langem bekannt als Moderatorin der ZDF-Hauptnachrichten-Sendung »heute«. Sie wurde mit einigen Preisen ausgezeichnet, unter anderem erhielt sie den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus und die Goldene Kamera.Christian Nürnberger, Absolvent der Hamburger Henri-Nannen-Schule, war Redakteur bei verschiedenen Zeitungen und ist seit 1990 Publizist und freier Autor. Für »Mutige Menschen. Widerstand im Dritten Reich« wurde er mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.Christian Nürnberger, geboren 1951, gelernter Physiklaborant, Studium der Theologie, Philosophie und Pädagogik, Absolvent der Hamburger Henri-Nannen-Schule, war Redakteur bei »Frankfurter Rundschau« und »Capital« und Textchef bei »hightech«. Seit 1990 ist er als Publizist und freier Autor unter anderem für »Die Zeit« und die »Süddeutsche Zeitung« tätig. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, u.a. »Die Machtwirtschaft« und den Bestseller »Der Erziehungsnotstand« (zusammen mit Ehefrau Petra Gerster). Für »Mutige Menschen. Widerstand im Dritten Reich« wurde er mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Mainz.

Zusammenfassung

Es herrscht Aufruhr. Fast alles, was bis vor kurzem als festgefügt, selbstverständlich und gesichert gegolten hat, wird infrage gestellt. Und hat Folgen: abgesetzte Operninszenierungen, mit Warnhinweisen versehene Filme, vom N-Wort bereinigte Bücher, gekündigte Redakteur*innen, Karikaturisten, Wissenschaftler*innen.


Mohrenstraßen sollen nicht mehr so heißen, und dass es nur zwei Geschlechter gäbe, hat eigentlich nie gegolten und gilt erst recht nicht mehr, seit es Menschen gibt, die sich auch öffentlich zwischen Mann und Frau verorten und deshalb als
non-binär
definieren. Ein Buchstabenwurm, der einmal mit
LGBT
begonnen hat, ist inzwischen bei
LGBTQIA*
angelangt.


Die Diskussion über die sogenannte Identitätspolitik greift auf unseren Alltag über. Es formiert sich Protest dagegen, schon gegen das
Gendern
wird Sturm gelaufen. Konservative Kommentator*innen liefern die verbalen Knüppel dafür: »Sprachpolizei«, »Gedankenkontrolle«, »Cancel Culture«.


Die Gefahr ist: eine Herrschaft rigoroser Moralisten durch Tugendterror. Die Chance ist: eine Gesellschaft, die sensibler, achtsamer, reflektierter, rücksichtsvoller und toleranter mit sich und ihren Minderheiten umgeht.


Wir müssen uns entscheiden, jede*r einzelne wie als Gesellschaft insgesamt: Welche Haltung nehmen wir dazu ein?

Zusatztext

»Fundiert, differienziert und wohltuend unpolemisch.«

Bericht

»Fundiert, differienziert und wohltuend unpolemisch.« Hörzu

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