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Die Neuerfindung der Diktatur - Wie China den digitalen Überwachungsstaat aufbaut und uns damit herausfordert

Deutsch · Fester Einband

Beschreibung

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China ist Boomland, längst einer der Motoren der Weltwirtschaft. Innenpolitisch blieb das Land dabei immer autoritär, außenpolitisch zurückhaltend. Doch unter Xi Jinping, dem mächtigsten Staats- und Parteichef seit Mao, erfindet sich der autoritäre Staat neu, in offener Konkurrenz zum Westen. China marschiert nun selbstbewusst in die Welt, gleichzeitig gewährt sich sein System ein Update mit den Instrumenten des 21. Jahrhunderts: Peking setzt auf Big Data und künstliche Intelligenz wie keine zweite Regierung. Die Partei glaubt, den perfektesten Überwachungsstaat schaffen zu können, den die Erde je gesehen hat. Das Ziel ist die Kontrolle der KP über alle und alles. Kai Strittmatter beschreibt die Mechanismen der Diktatur, er zeigt, wie Xi Jinping China umbaut und was diese Entwicklung für uns bedeutet.

Inhaltsverzeichnis

Neues China, neue Welt - Eine Vorrede7

Das Wort - Wie der Autokrat unsere Sprache entführt18 Das Gewehr - Wie Terror und Gesetz einander ergänzen33 Der Stift - Wie Propaganda funktioniert47 Das Netz - Wie die Partei das Internet lieben lernte59 Das Blatt Papier - Warum das Volk vergessen muss92 Das Mandat des Himmels - Wie die Partei sich einen Kaiser wählte112 Der Traum - Wie Karl Marx und Konfuzius Hand in Hand mit der großen Nation wiederauferstehen123 Das Auge - Wie die Partei ihrer Herrschaft mit künstlicher Intelligenz ein Update verpasst144 Der neue Mensch - Wie Big Data und ein soziales Bonitätssystem den braven Untertanen gebären sollen180 Der Untertan - Wie die Diktatur die Seelen verkrümmt198 Das eiserne Haus - Wie sich ein Häuflein Unbeugsamer der Lüge verweigert216 Die Wette - Wenn die Macht sich selbst im Weg steht223 Der Schein - Wie jeder sich sein eigenes China einbildet231 Die Welt - Wie China Einfluss nimmt237 Die Zukunft - Wenn alle Wege nach Peking führen265 Dank274 Anmerkungen275

Über den Autor / die Autorin

Kai Strittmatter, Jahrgang 1965, studierte Sinologie in München, Xi’an (Volksrepublik China) und Taipei (Taiwan). Für die »Süddeutsche Zeitung« war er ab 1997 acht Jahre lang Korrespondent in Peking. Von 2005 bis 2012 berichtete er für die SZ von Istanbul aus über die Türkei und Griechenland, von 2012 bis 2018 war er wieder deren Korrespondent in Peking. Inzwischen ist er Skandinavien-Korrespondent für die Zeitung. Er gilt als einer der besten China-Kenner Deutschlands. Bei Piper von ihm erschienen: »Gebrauchsanweisung für China«, »Gebrauchsanweisung für Istanbul« und »Die Neuerfindung der Diktatur«.

Vorwort

Was bedeutet Chinas Griff nach der Macht für uns?

Zusatztext

»Das neue Werk von Kai Strittmatter ist ein absolutes Muss für alle China-Interessierten, denn er widmet sich einem Thema, das noch viel zu wenig Beachtung findet: das Ende der Liberalisierung Chinas.«, Asia Bridge

Bericht

"(...) (Strittmatter) bietet dem Leser tiefe Einblicke in die Geschichte der chinesischen Überwachung.", Neue Züricher Zeitung, 28.02.2019

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