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»Anarchy!«, brüllen sie in naiver Begeisterung am Bimmelsdorfer Strand und rennen los. Die Vorgarten-Rasenmäher im Nacken, werden Horsti und seine Clique von Ordnungsmenschen, Altnazis und der bleiernen Zeit nach dem Wirtschaftswunder schikaniert - bis sie lernen, sich zu wehren.Schorsch Kameruns Geschichten sind die Erinnerung an eine rasende Biographie, wie er sie selbst erlebt hat. Sie erzählen von rauschhaften Experimenten zwischen Straßenkrach und Konzerthausklang, von unerforschten Kampfzonen bei ständiger Haltungsüberprüfung, von der »Ästhetik des Widerspruchs«, vor allem aber von dem Ringen um Integrität.
Über den Autor / die Autorin
Schorsch Kamerun, 1963 in Timmendorfer Strand geboren, lebt in Hamburg und München und ist einer der besten 17 Menschen. Seit 25 Jahren Sänger der Band Die Goldenen Zitronen; Lehre als Kfz- Mechaniker (Praxis: 3, Theorie: 2); Der Goldene Pudel Klub; Hörspiele, Theaterstücke und drei Soloalben. Kamerun tritt mit unterschiedlichen Projekten immer dort auf, wo es passt oder extra nicht passt. Kamerun ist begeisterter Preisträger des Hörspielpreises der Kriegsblinden 2007 für 'Ein Menschenbild, das in seiner Summe Null ergibt'.
Zusammenfassung
»Anarchy!«, brüllen sie in naiver Begeisterung am Bimmelsdorfer Strand und rennen los. Die Vorgarten-Rasenmäher im Nacken, werden Horsti und seine Clique von Ordnungsmenschen, Altnazis und der bleiernen Zeit nach dem Wirtschaftswunder schikaniert – bis sie lernen, sich zu wehren.
Schorsch Kameruns Geschichten sind die Erinnerung an eine rasende Biographie, wie er sie selbst erlebt hat. Sie erzählen von rauschhaften Experimenten zwischen Straßenkrach und Konzerthausklang, von unerforschten Kampfzonen bei ständiger Haltungsüberprüfung, von der »Ästhetik des Widerspruchs«, vor allem aber von dem Ringen um Integrität.
Vorwort
»Er ist der Punk mit den schönen Umgangsformen!« taz
Zusatztext
"In Hamburg hat Schorsch Kamerun die befreienden Momente einer Subkultur erfahren, die er maßgeblich mitgestaltete. Von ihr und anderen Dingen des Lebens erzählt er in seinem Roman ‚Die Jugend ist die schönste Zeit des Lebens‘." Tania Martini, taz
Bericht
»Kamerun gelingt es, das Versprechen des Punk nachvollziehbar zu machen, die Befreiung, die es trotz aller Fallstricke bedeuten kann, sich für eine stolze Existenz als Störfaktor zu entscheiden.« Luise Checchin Süddeutsche Zeitung 20160315