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RaumErkundungen - Einblicke und Ausblicke

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Der Band versammelt elf Beiträge, die sich aus der Perspektive von Literatur- und Kulturwissenschaften, Geschichts- und Kunstwissenschaften, Religionsphilosophie und Soziologie dem Dispositiv Raum annähern. Disziplinär unterschiedliche Zugänge diskutieren anhand ihrer fachwissenschaftlichen Gegenstände die methodologischen Anregungen, die der spatial turn initiiert hat. Thematisch nähern sich die Beiträge in zwei Zeitfenstern der Raumthematik an. Die frühneuzeitliche Ablösung der spätmittelalterlichen Raumdualität von Real- und Symbolraum durch ein monodimensionales, mathematisch systematisiertes Konzept wird an der Erfindung der Perspektive der Generierung von Raum-Narrativität, am italienischen Theater, der Académie française und den Orientierungen Reisender an Landkarten aufgezeigt. Das Ausklingen des monospatialen Raumkonzepts während des 20. Jahrhunderts, das durch eine neuerliche Dualität von realem und virtuellem Raum abgelöst wird, dokumentieren Überlegungen zur Körperbezogenheit der Produktion architektonischen Raums, zu Texträumen der mexikanischen und karibischen Literatur, den theoretischen Fundamenten von Geographie und Geschichte sowie zur städtischen Nachkriegs-Architektur und der Post-Wende-Jugendkultur.

Zusammenfassung

Der Band versammelt elf Beiträge, die sich aus der Perspektive von Literatur- und Kulturwissenschaften, Geschichts- und Kunstwissenschaften, Religionsphilosophie und Soziologie dem Dispositiv "Raum" annähern. Disziplinär unterschiedliche Zugänge diskutieren anhand ihrer fachwissenschaftlichen Gegenstände die methodologischen Anregungen, die der 'spatial turn' initiiert hat. Thematisch nähern sich die Beiträge in zwei Zeitfenstern der Raumthematik an. Die frühneuzeitliche Ablösung der spätmittelalterlichen Raumdualität von Real- und Symbolraum durch ein monodimensionales, mathematisch systematisiertes Konzept wird an der Erfindung der Perspektive der Generierung von Raum-Narrativität, am italienischen Theater, der Académie française und den Orientierungen Reisender an Landkarten aufgezeigt. Das Ausklingen des monospatialen Raumkonzepts während des 20. Jahrhunderts, das durch eine neuerliche Dualität von realem und virtuellem Raum abgelöst wird, dokumentieren Überlegungen zur Körperbezogenheit der Produktion architektonischen Raums, zu Texträumen der mexikanischen und karibischen Literatur, den theoretischen Fundamenten von Geographie und Geschichte sowie zur städtischen Nachkriegs-Architektur und der Post-Wende-Jugendkultur.

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