Mehr lesen
'Eigener Herd ist Goldes wert' - die eigene Wohnung und mehr noch das eigene Haus bilden die Erfüllung und den Rahmen des bürgerlichen Familienlebens. Pierre Bourdieu und seine Mitarbeiterinnen haben diese scheinbare Idylle in einer umfassenden Untersuchung hinterfragt.Die erweiterte Neuauflage des 1998 erstmals erschienenen Bandes enthält u.a. vertiefte Ausführungen zur Methodologie sowie eine globalisierungskritische Einbettung der Thematik.
Inhaltsverzeichnis
Vorwortvon Margareta Steinrücke und Franz SchultheisPierre BourdieuEinleitungPierre BourdieuEin Zeichen der ZeitPierre BourdieuEine sichere Geldanlage für die FamilieDas Einfamilienhaus: Produktspezifik und Logik des ProduktionsfeldesPierre Bourdieuunter der Mitarbeit von Salah Bouhedja und Claire GivryEin Vertrag unter ZwangPierre Bourdieu / Monique de Saint MartinDer EigentumssinnDie soziale Genese von PräferenzsystemenPierre BourdieuDas ökonomische FeldPierre BourdieuVom nationalen zum internationalen FeldPierre BourdieuEine imaginäre Anthropologie
Über den Autor / die Autorin
Margareta Steinrücke ist Referentin für Frauen-, Geschlechter- und Arbeitszeitpolitik der Arbeitnehmerkammer Bremen.
Pierre Bourdieu (eigentlich Pierre-Félix Bourdieu; 1. August 1930 in Denguin, Pyrénées-Atlantiques; 23. Januar 2002 in Paris) war einer der bekanntesten Soziologen des 20. Jahrhunderts. Er studierte Philosophie in Paris an der École Normale Supérieure und arbeitete als Lehrer. Seit 1981 hatte Bourdieu einen Lehrstuhl am Collège de France. Im Jahre 1993 wurde er mit der "Médaille d'or du Centre National de la Recherche Scientifique" (CNRS) ausgezeichnet. Pierre Bourdieus soziologische Forschungen, zumeist im Alltagsleben verwurzelt, waren vorwiegend empirisch orientiert. Er war bekannt als politisch interessierter und aktiver Intellektueller, der sich gegen die herrschende Elite und den Neoliberalismus wandte.