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Werkausgabe: Schriften zur Musik

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Alfred Schütz hat sich über mehr als vier Jahrzehnte theoretisch und darüber hinaus auch intensiv praktizierend mit Musik befasst. Band VII der Alfred Schütz-Werkausgabe: Schriften zur Musik versammelt seine Skizzen, Überlegungen und publizierten Texte zu diesem Thema. In dieser Zusammenstellung zeichnet sich ab, dass zwischen den musikologischen Studien von Alfred Schütz und seinem soziologischen und sozialphilosophischen Werk eine engere Verbindung besteht als bislang angenommen. Insbesondere der in diesem Band erstmals in deutscher ÜberSetzung verfügbare Text "Fragmente zur Phänomenologie der Musik" nimmt eine Vielzahl von philosophischen Aspekten zur Analyse der Musik auf und liefert interessante Ansatzpunkte in Bezug auf die Wahrnehmung, die Zeitlichkeit, das Gedächtnis und die Form der musikalischen Sinnkonstitution. Aber auch seine Analysen der Opernform, insbesondere der Mozartschen Opern, sowie seine musiksoziologische Studie "Gemeinsam musizieren" zeigen die enge Verzahnung mit der pragmatischen Theorie der Lebenswelt.

In einem Zeitungsartikel aus dem Jahre 1956, der Schütz' Vortrag von "Mozart and the Philosophers" im Rahmen der renommierten "Peabody Conservatory Lectures" in Baltimore ankündigt, findet sich diese kurze Charakterisierung des wissenschaftlichen Arbeitsprogrammes von Alfred Schütz: "His principal fields of endeavour are philosophical interpretations of the social world through Language and the arts, especially music."-

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt:
"Sinn einer Kunstform: Musik" (1924) - 'Fragments on the Phenomenology of Music' (1944) - 'Nachgelassene Materialien zum Problem des Rhythmus' (1944ff) - Gemeinsam musizieren (1947/51) - Mozart und die Philosophen (1956)

Über den Autor / die Autorin

Gerd Sebald ist Soziologe in Erlangen. Seine Forschungsschwerpunkte sind soziologische Theorie, Phänomenologie, Mediensoziologie, Geschichte der Soziologie und Wissenssoziologie.

Alfred Schütz, geboren 1899 in Wien - soziologischer Klassiker und bedeutender Phänomenologe, Studium in Wien Rechts- und Staatswissenschaften. Arbeit dann - bald leitend - für verschiedene Banken. 1932 erste Buchveröffentlichung. 1938/39 Emigration über Paris nach New York, wo er weiterhin für ein Wiener Bankhaus arbeitet. Ab 1944 Lehrtätigkeit an der New School of Social Research. Weitere Publikationen, u. a. auch sozialwissenschaftliche Aufsätze. Der Autor verstarb 1959 in New York.

Hans-Georg Soeffner ist Professor emeritus für Kultur-, Wissens- und Religionssoziologie an der Universität Konstanz. Er war von 2007 bis 2011 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS).

Produktdetails

Autoren Alfred Schütz
Mitarbeit Andrea Georg Stascheit (Herausgeber), Richard Grathoff (Herausgeber), Sebald (Herausgeber), Gerd Sebald (Herausgeber), Hans-Georg Soeffner (Herausgeber), Ilja Srubar (Herausgeber), Andreas Stascheit (Herausgeber), Andreas G. Stascheit (Herausgeber), Andreas Georg Stascheit (Herausgeber)
Verlag Halem
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 15.09.2016
 
EAN 9783896697417
ISBN 978-3-89669-741-7
Seiten 264
Abmessung 152 mm x 214 mm x 25 mm
Gewicht 428 g
Reihen Werkausgabe
Werkausgabe (ASW)
Serien Alfred Schütz Werkausgabe 7
Alfred Schütz Werkausgabe 7
Thema Sozialwissenschaften, Recht,Wirtschaft > Sozialwissenschaften allgemein

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