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'Vor Zeiten, als die Menschen beim Küssen noch die Augen offen hielten, zum Leuchten nur Glühwürmchen und Pechfackeln hatten und anfingen, sich von zu Hause fortzuträumen - vor eintausenddreihundertdreizehn Jahren also lebte in einem Land, dessen Name mir entfallen ist, das Volk der Goten.' Mit diesem Satz beginnt das Märchen vom König Wamba, das von der Kälte des Alltags in die trügerische Wärme des Vergessens führt. Erich Hackl erzählt von wallenden Bärten und nackten Wangen, von List und Gewalt, Nah und Fern, Fort und Zurück. Seine »Poesie mit Gesinnung« (Wiener Zeitung) zeigt sich auch in dieser Geschichte um den Westgotenkönig Wamba, die so endet, wie jedes wahre Märchen endet: versöhnlich bis auf Widerruf.
Über den Autor / die Autorin
Erich Hackl wurde 1954 in Steyr (Oberösterreich) geboren. Er studierte in Salzburg und Málaga Germanistik und Hispanistik und war drei Jahre Lektor an der Universidad Complutense in Madrid. Zurück in Österreich, war er Spanischlehrer an einer Mittelschule und Lehrbeauftragter an der Universität Wien. Seit 1983 arbeitet Hackl als Übersetzer, Herausgeber und freier Schriftsteller. 2004 erhielt er den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels "für Toleranz im Denken und Handeln" und 2007 wurde ihm der Donauland-Sachbuchpreis verliehen.
Paul Flora, geboren 1922 in Glurns/Südtirol, Studium an der Münchner Kunstakademie, lebt seit Ende der 40er Jahre auf der Hungerburg in Innsbruck. Zwischen 1957 und 1971 war er der "Zeit"-Karrikaturist, seitdem freier Künstler. Seine Zeichnungen sind in Ausstellungen weltbekannt geworden - er wird als "Meister der Grautöne" bezeichnet.
Zusammenfassung
›Vor Zeiten, als die Menschen beim Küssen noch die Augen offen hielten, zum Leuchten nur Glühwürmchen und Pechfackeln hatten und anfingen, sich von zu Hause fortzuträumen – vor eintausenddreihundertdreizehn Jahren also lebte in einem Land, dessen Name mir entfallen ist, das Volk der Goten.‹ Mit diesem Satz beginnt das Märchen vom König Wamba, das von der Kälte des Alltags in die trügerische Wärme des Vergessens führt. Erich Hackl erzählt von wallenden Bärten und nackten Wangen, von List und Gewalt, Nah und Fern, Fort und Zurück. Seine »Poesie mit Gesinnung« (Wiener Zeitung) zeigt sich auch in dieser Geschichte um den Westgotenkönig Wamba, die so endet, wie jedes wahre Märchen endet: versöhnlich bis auf Widerruf.
Vorwort
Das Märchen vom König Wamba führt von der Kälte des Alltags in die trügerische Wärme des Vergessens. Erich Hackl erzählt von wallenden Bärten und nackten Wangen, von List und Gewalt, von Nah und Fern. Seine ›Poesie mit Gesinnung‹ (Wiener Zeitung) zeigt sich auch in der Geschichte um den Westgotenkönig Wamba, die so endet wie jedes wahre Märchen: versöhnlich bis auf Widerruf.
Bericht
"Den moralischen Anspruch eines Märchens löst Hackl auf eine sehr subtil verspielte, locker-feine, virtuos-plaudernde Art ein, in flüssiger, klar rhythmisierter Sprache findet er einen zeitgemäßen Fabel-Ton für eine Parabel über männliche Dumm- und Dumpfheit und weibliche Schläue mit allen Fähr- und Widernissen auf beiden Seiten."(Salzburger Nachrichten)