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Medienpraxiskulturen männlicher Jugendlicher - Medienhandeln und Männlichkeitskonstruktionen in jugendkulturellen Szenen. Diss.

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Untersuchungen aus dem Bereich der Medienforschung verweisen immer wieder auf die besondere Bedeutung der Gruppen Gleichaltriger für die Mediensozialisation, ohne jedoch das Phänomen Peer-Group differenziert zu betrachten.

In seiner rekonstruktiven Jugendstudie untersucht Ingo Straub die Medienerfahrungen männlicher Jugendlicher, die einen Großteil ihrer Freizeit in so unterschiedlichen jugendkulturellen Szenen wie Fußballvereinen oder schwulen bzw. christlichen Jugendgruppen verbringen. Auf der Grundlage von Gruppendiskussionen zeigt er, dass die Einbindung in die jeweilige jugendkulturelle Szene eine zentrale Kategorie darstellt, um zu erklären, welche Bedeutung die Jugendlichen den Kommunikationsangeboten neuer Medien beimessen. Entscheidend ist, ob die Mediennutzung den jungen Männern Gelegenheit zur Inszenierung einer (heterosexuellen) Männlichkeit bietet. Ist dies nicht der Fall, dient insbesondere die Freizeitgestaltung in der jeweiligen jugendkulturellen Szene zur Inszenierung männlicher Geschlechtszugehörigkeit.

Inhaltsverzeichnis

Theoretische Grundlagen.- Methodisch-methodologische Grundlagen.- Falldarstellungen.- Typologische Verdichtung der Ergebnisse.- Zusammenfassung und Ausblick.- Literatur.

Über den Autor / die Autorin

Dr. Ingo Straub promovierte am Institut für Erziehungswissenschaft II der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter im "Hochschulartenübergreifenden Kompetenzzentrum für Genderforschung und Bildungsfragen in der Informationsgesellschaft" in Freiburg.

Zusammenfassung

Untersuchungen aus dem Bereich der Medienforschung verweisen immer wieder auf die besondere Bedeutung der Gruppen Gleichaltriger für die Mediensozialisation, ohne jedoch das Phänomen Peer-Group differenziert zu betrachten.


In seiner rekonstruktiven Jugendstudie untersucht Ingo Straub die Medienerfahrungen männlicher Jugendlicher, die einen Großteil ihrer Freizeit in so unterschiedlichen jugendkulturellen Szenen wie Fußballvereinen oder schwulen bzw. christlichen Jugendgruppen verbringen. Auf der Grundlage von Gruppendiskussionen zeigt er, dass die Einbindung in die jeweilige jugendkulturelle Szene eine zentrale Kategorie darstellt, um zu erklären, welche Bedeutung die Jugendlichen den Kommunikationsangeboten neuer Medien beimessen. Entscheidend ist, ob die Mediennutzung den jungen Männern Gelegenheit zur Inszenierung einer (heterosexuellen) Männlichkeit bietet. Ist dies nicht der Fall, dient insbesondere die Freizeitgestaltung in der jeweiligen jugendkulturellen Szene zur Inszenierung männlicher Geschlechtszugehörigkeit.

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