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Ernst Bloch Werkausgabe
- Spuren
- Thomas Münzer als Theologe der Revolution
- Geist der Utopie. Zweite Fassung
- Erbschaft dieser Zeit
- Das Prinzip der Hoffnung
- Naturrecht und menschliche Würde
- Das Materialismusproblem, seine Geschichte und Substanz
- Subjekt-Objekt. Erläuterungen zu Hegel
- Literarische Aufsätze
- Philosophische Aufsätze zur objektiven Phantasie
- Politische Messung, Pestzeit, Vormärz
- Zwischenwelten in der Philosophiegeschichte
- Tübinger Einleitung in die Philosophie
- Atheismus im Christentum
- Experimentum Mundi
- Geist der Utopie. Erste Fassung
Ergänzungsband: Tendenz-Latenz-Utopie
Inhaltsverzeichnis
Der Staub
Halb
Muff
Der Klatsch
Wissende Augen
Aus Nah und Fern
Schreibender Kitsch
Haltlos
ERSTER TEIL: ANGESTELLTE UND ZERSTREUUNG
Der Matte
Die Kragen
Kleine Stadt
Künstliche Mitte
Der glänzende Filmmensch
Unter dem Strich
Ein Sieg des Magazins
Beschreibender Schein
Ersatz und neu
ZWEITER TEIL: UNGLEICHZEITIGKEIT UND BERAU SCHUNG
Die Dunkeln
Sprung zurück
Wut und Lachlust
Sachsen ohne Wald
Rauhnacht in Stadt und Land
Amusement Co., Grauen, Drittes Reich
Inventar des revolutionären Scheins
Neue Sklavenmoral der Zeitung
Gauklerfest unterm Galgen
Aus der Geschichte der großen Verschwendung
Rassentheorie im Vormärz
Mythos Deutschland und die ärztlichen Mächte
Zusammenfassender Übergang: Ungleichzeitigkeit und Pflicht zu ihrer Dialektik
A. Früher Zustand
B. Ungleichzeitigkeiten, berichtet
C. Ungleichzeitigkeit und Gleichzeitigkeit, philosophisch
Logische Beschaffenheit der ungleichzeitigen Widersprüche
Problem einer mehrschichtigen Dialektik
Echt ungleichzeitiger Rückstand
D. Zur Originalgeschichte des Dritten Reiches
Der künftige Befreier
Das diesseitige Evangelium
Chiliasmus oder die Erde als Paradies
Fazit für einen Teil der konkret-utopischen Praxis
E. Nicht Hades, sondern Himmel auf Erden
Aufklärung und dialektische Weisheit zugleich
Beispiele der Verwandlung
Erinnerung: Hitlers Gewalt
Schlussform: Romantische Hakenbildung
Die bunte Flucht
Über Märchen, Kolportage und Sage
Der Däumling
Die Silberbüchse Winnetous
Traumschein, Jahrmarkt und Kolportage
Das Riesenspielzeug als Sage
Okkulte Phantastik und Heidentum
Erlerntes Gruseln
Science drolatique
Geheimniskrämerei als Großbetrieb
Verborgene Qualität
Gesänge der Entlegenheit
Attrappe mit Gift
DRITTER TEIL: GROSSBÜRGERTUM, SACHLICHKEIT UND MONTAGE
Der Ruck
Neues Eckfenster
Ludwigshafen - Mannheim
Übergang: Berlin, Funktionen im Hohlraum
Der Schwung
Sachlichkeit, unmittelbar
Sachlichkeit, mittelbar
Montage, unmittelbar
Nochmals Montage: höherer Ordnung
Montage, mittelbar
Die Leere
Das Schiffshaus
Zur Dreigroschenoper
Zeitecho Stravinskij
Romane der Wunderlichkeit und montiertes Theater
Ein Leninist der Schaubühne
Der Expressionismus, jetzt erblickt
Diskussionen über Expressionismus
Das Problem des Expressionismus nochmals
Relativismen und Leer-Montage
Das Auge
Die Fiktiven
Die Empiristen
Laxer, sozialer und physikalischer Relativismus
Soziale Reflexionen
Physikalischer Relativismus
Grundstock der Phänomenologie
»Ontologien« der Fülle und Vergänglichkeit
Existenzerhellung und Symbolschau »quer zum Dasein«
Tribut der Tugend an das Laster
Anhang: Spenglers Raubtiere und relative Kulturgärten
Philosophien von Unruhe, Prozeß, Dionysos
Der kluge Rausch
Der gesprenkelte Urfluß
Romantik des Diluvium
Imago als Schein aus der »Tiefe«
Bergsons Elan vital
Der Impuls Nietzsche
Denkende Surrealismen
Die Hand im Spiel
Revueform in der Philosophie
Rettung Wagners durch surrealistische Kolportage
Hieroglyphen des XIX. Jahrhunderts
Viele Kammern im Welthaus
Aktuelle Quere: Angst vorm »Chaos«
Fahne rot und gold
Glaube ohne Lüge
Über den Autor / die Autorin
Ernst Bloch, geboren am 8.07.1885 in Ludwigshafen, studierte neben Philosophie auch Germanistik, Musik und Physik. Zunächst arbeitete er als Privatlehrer und Publizist. 1915 protestierte er gegen die deutsche Politik im Ersten Weltkrieg. Von 1917 bis 1919 ging er aus pazifistischer Überzeugung ins Exil in die Schweiz. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde er Mitglied der KPD. Er arbeitete als Publizist und sprach sich gegen die NSDAP aus. Nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler, 1933, wurde Bloch ausgebürgert. Er emigrierte in die Schweiz, 1938 in die USA, wo er an seinem dreibändigen Hauptwerk 'Das Prinzip Hoffnung' arbeitete. Der Philosoph formulierte hier seine Hoffnung auf eine Welt, in der die Entfremdung des Menschen von Gesellschaft und Natur überwunden sein wird. 1948 nahm Ernst Bloch die Professur für Philosophie an der Universität Leipzig an, lehnte ein Jahr später den Ruf der Universität Frankfurt am Main ab. Von 1953 bis 1956 war er Herausgeber der 'Deutschen Zeitschrift für Philosophie'. Bloch äußerte sich hier kritisch über die SED. 1957 wurde er wegen seiner offenen Kritik an der doktrinären Erstarrung des Marxismus in der DDR und der Niederschlagung des Ungarnaufstands zwangsemeritiert. Während einer Vortragsreise in der BRD wurde Bloch 1961 mit seiner Frau vom Mauerbau überrascht. Das Ehepaar entschied sich, nicht in die DDR zurückzukehren. Er nahm die Professur für Philosophie an der Universität Tübingen an. Ab 1966 protestierte Bloch öffentlich gegen die amerikanische Intervention in Vietnam und wurde zu einer Leitfigur der Studentenbewegung. 1967 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Am 4. August 1977 starb Ernst Bloch in Tübingen.
Zusammenfassung
Ernst Bloch Werkausgabe
- Spuren
- Thomas Münzer als Theologe der Revolution
- Geist der Utopie. Zweite Fassung
- Erbschaft dieser Zeit
- Das Prinzip der Hoffnung
- Naturrecht und menschliche Würde
- Das Materialismusproblem, seine Geschichte und Substanz
- Subjekt-Objekt. Erläuterungen zu Hegel
- Literarische Aufsätze
- Philosophische Aufsätze zur objektiven Phantasie
- Politische Messung, Pestzeit, Vormärz
- Zwischenwelten in der Philosophiegeschichte
- Tübinger Einleitung in die Philosophie
- Atheismus im Christentum
- Experimentum Mundi
- Geist der Utopie. Erste Fassung
Ergänzungsband: Tendenz-Latenz-Utopie