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Lucinde - Ein Roman. Nachw. v. Wolfgang Paulsen

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Eine »Theorie des Romans würde selbst ein Roman sein müssen«, heißt es in den »Athenäums-Fragmenten«. So ist die Lucinde im Blick auf Form und Gehalt ein gänzlich modernes Buch, ein Roman des Romans, aber eben auch ein wichtiges Zeugnis für die ethische und moralische Erschütterung, die dieses Werk gegen Ende des 18. Jahrhunderts hervorrief.

Über den Autor / die Autorin

Friedrich Schlegel (seit 1815: von), 10.3.1772 Hannover - 12.1.1829 Dresden. Der Sohn des Theologen und zeitweiligen Literaten J. A. Schlegel und jüngere Bruder A. W. Schlegels begann 1789 in Göttingen Jura sowie Philologie, Geschichte und Philosophie zu studieren, wechselte 1791 nach Leipzig und entschied sich 1793 für eine Existenz als freier Schriftsteller. Aus Geldmangel zog er 1794 zu seiner Schwester Charlotte nach Dresden, 1796-97 lebte er bei seinem Bruder in Jena im Kreis der Frühromantiker, dann in Berlin, wo er seine spätere Frau Dorothea Veit, geb. Mendelssohn, kennen lernte. Er hatte wesentlichen Anteil an der Gründung des 'Athenaeum' (1798-1800), der programmatischen Zeitschrift der Frühromantik. 1799 kehrte er nach Jena zurück, habilitierte sich 1800 und hielt eine Vorlesung über Transzendentalphilosophie. 1801 löste sich der Jenaer Romantikerzirkel auf; über Berlin, Dresden und Leipzig zogen Sch. und Dorothea Veit nach Paris (1802-04), wo sie 1804 heirateten. 1804-08 lebten sie in Köln, konvertierten 1808 zum Katholizismus und erneuerten ihre Ehe. 1808-15 wirkte Schlegel als Sekretär der Hof- und Staatskanzlei in Wien und hielt daneben Vorlesungen; 1816-18 war er Legationssekretär der österreichischen Delegation am Frankfurter Bundestag und beendete seine amtliche Tätigkeit 1819 als Kunstsachverständiger auf einer Italienreise des Kaisers und Metternichs. Danach war er Herausgeber der Zeitschrift 'Concordia' (1820-23), des zentralen Organs der Wiener Spätromantik, arbeitete an seiner Werkausgabe und hielt noch einmal eine Reihe von Vorlesungen, zuletzt auch in Dresden.

Zusammenfassung

Eine »Theorie des Romans würde selbst ein Roman sein müssen«, heißt es in den »Athenäums-Fragmenten«. So ist die Lucinde im Blick auf Form und Gehalt ein gänzlich modernes Buch, ein Roman des Romans, aber eben auch ein wichtiges Zeugnis für die ethische und moralische Erschütterung, die dieses Werk gegen Ende des 18. Jahrhunderts hervorrief.

Produktdetails

Autoren Friedrich Schlegel, Friedrich Von Schlegel
Mitarbeit M. E. Philipp (Illustration), Wolfgang Paulsen (Nachwort)
Verlag Insel Verlag
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 01.01.2006
 
EAN 9783458325178
ISBN 978-3-458-32517-8
Seiten 172
Abmessung 108 mm x 12 mm x 11 mm
Gewicht 159 g
Illustration Mit sw-Illustrationen
Serien insel taschenbuch
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Insel Taschenbücher
Themen Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)

Liebe, Ethik, Beziehung, Moral, Ehe, Literaturtheorie, Roman, Verstehen, Deutschland, Romantik, Klassiker, 18. Jahrhundert, Radierungen, Lebensgemeinschaft, Friedrich Schlegel, Lucinde

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