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Antigone - Mit e. Nachw., e. Aufsatz, Wirkungsgeschichte, Literaturhinw.

Deutsch · Taschenbuch

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»Die 'Antigone' des Sophokles ist seit ihrer Uraufführung - vermutlich im Jahre 442 v. Chr. - ein Liebling des Publikums gewesen und geblieben. Wie eine durchaus glaubwürdige antike Nachricht besagt, wählte das Volk von Athen unter dem Eindruck des Stückes den Dichter auf das Jahr 441 in das höchste Regierungskollegium der Strategen ... Man sah in dem Stück vor allem das Dokument einer hohen politisch-religiösen demokratischen Gesinnung.« Wolfgang Schadewaldt

Inhaltsverzeichnis

Schadewaldt, Wolfgang: Einleitung zur Antigone. Schadewaldt-Meyer, Maria: Die Antigone des Sophokles. Wirkungsgeschichte.

Über den Autor / die Autorin

Sophokles wurde 496 v. Chr. im attischen Demos Kolonos als Sohn eines wohlhabenden Unternehmers geboren. Er genoss eine sehr gute Erziehung und Ausbildung, verkehrte in Intellektuellenkreisen, übernahm bald verschiedene politische Ämter und wirkte im kulturellen und politischen Leben Athens mit.§§Bereits als 25-jähriger gewann Sophokles die Dionysien, ein Wettstreit zwischen Dichtern im Dionysostheater, mit seiner Tetralogie Triptolemos . Auch seine weiteren Stücke wie Antigone , Philoktet und Ödipus wurden zu großen Erfolgen. Von seinem äußerst umfangreichen Werk sind leider nur sieben Tragödien überliefert. Sophokles gilt als Neuerfinder der attischen Tragödie: er führte den dritten Schauspieler ein, die Schauspieler für seine Stücke wurden passend zur Rolle ausgewählt, er erhöhte die Zahl der Chorsänger von 12 auf 15 und integrierte den Chor in das Stück, und außerdem wurde zum ersten Mal die Handlung durch Bühnenbilder verdeutlicht. Durch diese Neurungen wurde das Schauspiel lebendiger, spannender und dramatischer. Erstmals bei Sophokles wird der Mensch als Individuum mit all seinen Fehlern und die Götter nicht mehr nur verehrend dargestellt. Er gilt als Meister der tragischen Ironie, der gedanklichen Tiefe und sprachlichen Ausdruckskraft.§§Im Alter von etwa neunzig Jahren ist Sophokles 406 oder 405 v. Chr. gestorben. Kurz nach seinem Tod wurde ihm zu Ehren eine Statue im Dionysostheater aufgestellt.

Zusammenfassung

»Die ›Antigone‹ des Sophokles ist seit ihrer Uraufführung - vermutlich im Jahre 442 v. Chr. - ein Liebling des Publikums gewesen und geblieben. Wie eine durchaus glaubwürdige antike Nachricht besagt, wählte das Volk von Athen unter dem Eindruck des Stückes den Dichter auf das Jahr 441 in das höchste Regierungskollegium der Strategen ... Man sah in dem Stück vor allem das Dokument einer hohen politisch-religiösen demokratischen Gesinnung.« Wolfgang Schadewaldt

Produktdetails

Autoren Sophokles
Mitarbeit Wolfgan Schadewaldt (Herausgeber), Wolfgang Schadewaldt (Herausgeber), Wolfgang Schadewaldt (Nachwort), Wolfgang Schadewaldt (Übersetzung)
Verlag Insel Verlag
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 01.01.2009
 
EAN 9783458317708
ISBN 978-3-458-31770-8
Seiten 151
Abmessung 108 mm x 176 mm x 14 mm
Gewicht 100 g
Illustration m. 12 Abb. auf Taf.
Serien insel taschenbuch
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Themen Belletristik > Lyrik, Dramatik
Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Philosophie > Antike

Verstehen, Antike, Griechenland, entdecken, Antigone, Sophocles

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