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Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge. Kommentierte Ausgabe - Rilke, Rainer Maria - Deutsch-Lektüre, Deutsche Klassiker der Literatur - 9626

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Malte Laurids Brigge zieht vom ländlichen Dänemark nach Paris, in eine der größten Metropolen um die Jahrhundertwende. Was er dort vorfindet, technischen Fortschritt, soziale Probleme und Anonymität, verunsichert den jungen Dichter zutiefst und führt ihn in eine existentielle Krise. In tagebuchartigen Notizen reflektiert er seine Kindheit, seine Unbehaustheit in der fremden Stadt und öffnet sich dabei zugleich für die Wahrnehmung der »vollzähligen« Wirklichkeit.
Rilkes einziger Roman gilt als bahnbrechend für die literarische Moderne.

Inhaltsverzeichnis

Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge AnhangErste Fassung des RomananfangsZweite Fassung des RomananfangsUrsprünglicher RomanschlußErste FassungZweite FassungZu dieser Ausgabe Abkürzungen und Zitierweise Anmerkungen DokumenteI. An Lou Andreas-Salomé, 18. Juli 1903 II. An Witold Hulewicz, 10. November 1925 III. Die Arbeitsliste aus dem 'Berner Taschenbuch' Literaturhinweise Nachwort Übersicht zu den einzelnen Aufzeichnungen und Synopse mit den Standardausgaben

Über den Autor / die Autorin

Rainer M. Rilke (1875-1926), der Prager Beamtensohn, wurde nach einer erzwungenen Militärerziehung 1896 Student, zuerst in Prag, dann in München und Berlin, weniger studierend als dichtend. Die kurze Ehe mit der Bildhauerin Clara Westhoff in Worpswede löste er 1902 auf. Er bereiste darauf Italien, Skandinavien und Frankreich. In Paris schloß er Bekanntschaft mit Rodin und wurde dessen Privatsekretär. Bereits nach acht Monaten kam es zum Bruch. Es folgten unstete Jahre des Reisens mit Stationen in verschiedenen Städten Europas. Nach seinem Entschluß zur Berufslosigkeit und zu einem reinen Dichterdasein war Rilke zu jedem Verzicht bereit, wenn es dem Werk galt. Er opferte sein Leben seiner Kunst und gewann Unsterblichkeit, indem er unerreichte Sprach- und Kunstwerke schuf.§Im Ersten Weltkrieg war er zur österreichischen Armee eingezogen, wurde aber aufgrund seiner kränklichen Konstitution in das Wiener Kriegsarchiv versetzt. Rilke starb nach langer Krankheit in Val Mont bei Montreux.

Manfred Engel, Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Veröffentlichungen zur Literatur der Klassik, Romantik und Moderne, zur Romantischen Anthropologie, zur kulturwissenschaftlichen Literaturwissenschaft und zur Kultur- und Literaturgeschichte des Traumes. Mitherausgeber von KulturPoetik. Zeitschrift für kulturgeschichtliche Literaturwissenschaft. Bei J.B. Metzler sind erschienen: Rilkes "Duineser Elegien" und die moderne deutsche Lyrik, Der Roman der Goethezeit, Bd. 1: Zwischen Klassik und Frühromantik. 2006-2009 an der Universität Oxford.

Zusammenfassung

Malte Laurids Brigge zieht vom ländlichen Dänemark nach Paris, in eine der größten Metropolen um die Jahrhundertwende. Was er dort vorfindet, technischen Fortschritt, soziale Probleme und Anonymität, verunsichert den jungen Dichter zutiefst und führt ihn in eine existentielle Krise. In tagebuchartigen Notizen reflektiert er seine Kindheit, seine Unbehaustheit in der fremden Stadt und öffnet sich dabei zugleich für die Wahrnehmung der »vollzähligen« Wirklichkeit.
Rilkes einziger Roman gilt als bahnbrechend für die literarische Moderne.

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