Mehr lesen
1965 veröffentlichte Walter Kasper das vorliegende Werk als Habilitationsschrift. Im ersten Teil diagnostiziert Kasper, dass das Interesse der Theologie am idealistischen Denken abgebrochen ist und plädiert er für ein neues Gespräch zwischen Theologie und Idealismus, für das Verständnis der Theologie des 20. Jh. von elementarer Bedeutung. Im Zentrum seines Versuches einer Neubelebung idealistischen Denkens in der Theologie steht das Thema der Altersphilosophie Schellings - »das Verhältnis von Absolutheit und Geschichte«. Für die christologische Fragestellung entscheidend ist Kaspers Interpretation der Geschichte als christozentrisch. Diesem Aspekt ist der dritte Teil gewidmet (Christologische Vermittlung der Geschichte). Kasper legt in Bezug auf Schellings späte Christologie den Fokus auf den historischen Jesus, wodurch sich Schelling von den christologischen Ansätzen Kants und Fichtes abhebt. Nicht mehr nur das "Ideal" wie bei Kant, sondern die historische Person Jesu von Nazaret steht nun im Zentrum.
Über den Autor / die Autorin
Prof. Dr. theol. Walter Kardinal Kasper, geboren 1933, von 1989 - 1999 Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, seit 1999 Sekretär und seit 2001 Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, 2001 zum Kardinal erhoben.
Zusammenfassung
1965 veröffentlichte Walter Kasper das vorliegende Werk als Habilitationsschrift. Im ersten Teil diagnostiziert Kasper, dass das Interesse der Theologie am idealistischen Denken abgebrochen ist und plädiert er für ein neues Gespräch zwischen Theologie und Idealismus, für das Verständnis der Theologie des 20. Jh. von elementarer Bedeutung. Im Zentrum seines Versuches einer Neubelebung idealistischen Denkens in der Theologie steht das Thema der Altersphilosophie Schellings – »das Verhältnis von Absolutheit und Geschichte«. Für die christologische Fragestellung entscheidend ist Kaspers Interpretation der Geschichte als christozentrisch. Diesem Aspekt ist der dritte Teil gewidmet (Christologische Vermittlung der Geschichte). Kasper legt in Bezug auf Schellings späte Christologie den Fokus auf den historischen Jesus, wodurch sich Schelling von den christologischen Ansätzen Kants und Fichtes abhebt. Nicht mehr nur das „Ideal“ wie bei Kant, sondern die historische Person Jesu von Nazaret steht nun im Zentrum.
Vorwort
Neuer Band der Gesammelten Werke Kardinal Kaspers