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Schriften zur Kunst - Der Künstler als Kuppler: Goyas Nackte und Bekleidete Maja; Zur Lage der Frau um 1800: Danneckers Ariadne auf dem Panther

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Zu den berühmtesten, aber auch rätselhaftesten Werken der Malerei gehören Goyas Maja-Bilder, die Nackte und die Bekleidete Maja, die heute im Prado nebeneinander hängen. Ursprünglich hingen sie im Geheimkabinett von Carlos' IV. Günstling und Minister Godoy zur Ergötzung seiner Freunde. Bis ins Jahr 1900 blieb die Nackte Maja, das einzige Aktbild Goyas, den Augen der Öffentlichkeit verborgen, und Gerüchte waren die Themen der Goya-Forschung. Wer war die laszive Schöne? Und für wen war sie gemalt worden?Ivan Nagel erzählt diese in der Kunstgeschichte einzigartige Legende spannend und geht mit geradezu kriminalistischem Spürsinn der Frage nach, wer mit welchen Absichten Modell, Auftraggeber und Besitzer zu verheimlichen, ja die Bilder zu vernichten suchte.

Inhaltsverzeichnis

Einführung: Drei Legenden
Der Minister und die Mätresse
Der Mönch und die Hure
Der Maler und die Herzogin
Fakten und Fragen
Chronik der Gefängnisse
Kunstwissenschaft und Inquisition
Zeugnisse, Zweifel
Das Doppelbild
Pendant oder Widerpart
Der Körper
Das Kleid
Sechs Personen, sechs Jahre
Drei Mäzene finden einen Maler
Sechs Lebenswege kreuzen sich
Mutmaßungen, Entscheidungen
Zum Schluss: Goyas Zeitenwende
Die Ware Frau: Mäzene, Maler, Modell
Die »Majas« und die Moderne
Die »Majas« und die Antike
Vier Exkurse
Wie Goya Bildnisse malte
Strukuren des "tableau à secret"
Goya und der Klassizismus
"Sólo Goya"
Zur Einführung
Thema und Herkunft
Die Idee des Künstlers
Lebens- und Marktbericht
Vom Ton zum Marmor
Die Schöne und das Tier
Der Panther: Lebensmacht oder Möbelstück
Zur Lage der Frau um 1800
Rückseite mit Liebe und Fleiß
Klassizismus als Kompromiss
Ästhetik und Erotik
Das Ende der Bildhauerei
Die Erfindung des Kitsches
»Dannecker's Traum«
Ariadnes Lüge und Evidenz
Kitsch und Karikatur
Zum Schluss

Über den Autor / die Autorin

Ivan Nagel wurde 1931 in Budapest geboren. Er studierte in Zürich und Frankfurt am Main, arbeitete als Kritiker und Dramaturg in München, leitete von 1972 bis 1979 das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, lebte von 1981 bis 1983 in New York, begründete das "Theater der Welt", war Chef des Stuttgarter Schauspiels und lehrte seit 1988 als Professor für Ästhetik und darstellende Kunst in Berlin. 2005 erhielt er den Heinrich-Mann-Preis. Ivan Nagel verstarb 2012.

Zusammenfassung

Zu den berühmtesten, aber auch rätselhaftesten Werken der Malerei gehören Goyas Maja-Bilder, die Nackte und die Bekleidete Maja, die heute im Prado nebeneinander hängen. Ursprünglich hingen sie im Geheimkabinett von Carlos´ IV. Günstling und Minister Godoy zur Ergötzung seiner Freunde. Bis ins Jahr 1900 blieb die Nackte Maja, das einzige Aktbild Goyas, den Augen der Öffentlichkeit verborgen, und Gerüchte waren die Themen der Goya-Forschung. Wer war die laszive Schöne? Und für wen war sie gemalt worden?

Ivan Nagel erzählt diese in der Kunstgeschichte einzigartige Legende spannend und geht mit geradezu kriminalistischem Spürsinn der Frage nach, wer mit welchen Absichten Modell, Auftraggeber und Besitzer zu verheimlichen, ja die Bilder zu vernichten suchte.

Produktdetails

Autoren Ivan Nagel
Verlag Suhrkamp
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 16.02.2011
 
EAN 9783518421932
ISBN 978-3-518-42193-2
Seiten 173
Abmessung 170 mm x 241 mm x 15 mm
Gewicht 499 g
Illustration Mit zahlreichen Abbildungen
Serien Gesammelte Schriften
Gesammelte Schriften
Themen Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Kunst > Bildende Kunst

Kunstgeschichte, Kunstbetrachtung, Kunstinterpretation, Goya, Francisco de, Dannecker, Johann Heinrich, einzelne Künstler, Künstlermonografien, Aktkunst, Ikonographie, Die nackte Maja, Goya y Lucientes, Francisco José de, Ariadne auf dem Panther

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