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Soziologie der Städte

Deutsch · Taschenbuch

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Noch nie zuvor haben so viele Menschen in Städten gelebt, und eine globale Architektur scheint dafür zu sorgen, daß sich die Metropolen immer ähnlicher werden. Zugleich arbeiten Politiker, Stadtplaner und Kulturschaffende aktiv daran, "ihrer Stadt" im medial geführten Konkurrenzkampf um Einwohner, Investoren und Fördermittel ein unverwechselbares Gesicht zu geben. Tatsächlich unterscheiden sich Städte erheblich, und diese Differenzen bestimmen mit darüber, wie etwa Kindheit, Armut oder sexuelle Orientierung erfahren werden. Martina Löw nimmt die Stadt als Erkenntnisgegenstand ernst und entfaltet die These, daß sich urbane Entwicklungen nur dann hinreichend erklären und effektiv beeinflussen lassen, wenn man die "Eigenlogik" und die "Gefühlsstruktur" von Städten begreift, die in Städtebildern gefaßt und in Alltagsroutinen reproduziert werden. Anhand zahlreicher empirischer Beispiele entwickelt sie die Grundlagen einer differenztheoretischen Stadtsoziologie, die Städte als eigensinnige Objekte soziologischen Wissens versteht.

Über den Autor / die Autorin

Martina Löw ist Professorin für Soziologie an der TU Darmstadt.

Zusammenfassung

Noch nie zuvor haben so viele Menschen in Städten gelebt, und eine globale Architektur scheint dafür zu sorgen, daß sich die Metropolen immer ähnlicher werden. Zugleich arbeiten Politiker, Stadtplaner und Kulturschaffende aktiv daran, »ihrer Stadt« im medial geführten Konkurrenzkampf um Einwohner, Investoren und Fördermittel ein unverwechselbares Gesicht zu geben. Tatsächlich unterscheiden sich Städte erheblich, und diese Differenzen bestimmen mit darüber, wie etwa Kindheit, Armut oder sexuelle Orientierung erfahren werden. Martina Löw nimmt die Stadt als Erkenntnisgegenstand ernst und entfaltet die These, daß sich urbane Entwicklungen nur dann hinreichend erklären und effektiv beeinflussen lassen, wenn man die »Eigenlogik« und die »Gefühlsstruktur« von Städten begreift, die in Städtebildern gefaßt und in Alltagsroutinen reproduziert werden. Anhand zahlreicher empirischer Beispiele entwickelt sie die Grundlagen einer differenztheoretischen Stadtsoziologie, die Städte als eigensinnige Objekte soziologischen Wissens versteht.

Zusatztext

»Löw ... geht es darum, Städte ›als eigenständige Objekte soziologischen Wissens‹ zu begreifen. Aus guten Gründen. Denn das Leben des 21. Jahrhunderts ist vor allem ein Leben in Städten. Und so dürfte es eine nicht zu unterschätzende Frage sein, wie sich die Eigenlogiken der Städte und die Erfahrungen ihrer Bewohner wechselseitig ständig beeinflussen.«

Bericht

»Löw ... geht es darum, Städte 'als eigenständige Objekte soziologischen Wissens' zu begreifen. Aus guten Gründen. Denn das Leben des 21. Jahrhunderts ist vor allem ein Leben in Städten. Und so dürfte es eine nicht zu unterschätzende Frage sein, wie sich die Eigenlogiken der Städte und die Erfahrungen ihrer Bewohner wechselseitig ständig beeinflussen.« Matthias Arning Frankfurter Rundschau

Produktdetails

Autoren Martina Löw
Verlag Suhrkamp
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 17.08.2010
 
EAN 9783518295762
ISBN 978-3-518-29576-2
Seiten 289
Abmessung 108 mm x 176 mm x 17 mm
Gewicht 184 g
Serien suhrkamp taschenbuch wissenschaft
Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft
suhrkamp taschenbuch wissenschaft
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Themen Sozialwissenschaften, Recht,Wirtschaft > Soziologie > Stadt- und Regionalsoziologie

Soziologie, Stadt, Verstehen, Image, kulturelle Identität, Stadtsoziologie

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