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Werke, Kölner Ausgabe - 26: Interviews 1981-1984

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Beschreibung

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Die Kölner Ausgabe der Werke von Heinrich Böll ist komplett

Neun Jahre und 27 Bände später: Was im Oktober 2002 als ehrgeiziges Unternehmen begann, ist dank der sorgfältigen und termingerechten Arbeit der Herausgeber und Bandbearbeiter und der Unterstützung namhafter Förderer nun vollbracht. Mit dem Erscheinen der letzten beiden Interviewbände und des Registerbandes ist die Ausgabe abgeschlossen.

Selbst der Einsturz des Kölner Stadtarchivs, ein bitterer Verlust unschätzbarer kultureller Werte, von dem neben dem Archiv des Verlags Kiepenheuer & Witsch auch und in besonderem Maße der Nachlass Heinrich Bölls betroffen ist, konnte der Arbeit nichts mehr anhaben. Die benötigten Texte und Dokumente waren rechtzeitig ausgelagert worden, aber die gesamte Ausgabe erscheint daraufhin in einem anderen Licht, denn heute hätte man sie nicht mehr so beginnen und zum Abschluss bringen können.

Die nun erscheinenden Bände 25 und 26 versammeln ausgewählte Interviews aus den Jahren 1976 bis 1984, die ein Bild davon vermitteln, in wie vielfältiger Weise Heinrich Böll als Gesprächspartner zu Fragen literarischer, politischer, gesellschaftlicher und moralischer Art gesucht und in Anspruch genommen wurde. Der Band 27 bietet das Register zur Ausgabe und ermöglicht den Zugriff auf Primärtexte und Einzelkommentare.

Bd. 26, hrsg. von Jochen Schubert, bietet eine Auswahl der Interviews aus den Jahren 1981-1984.

Alle Bände der Kölner Ausgabe

Über den Autor / die Autorin

Jochen Schubert, geboren 1957 in Dortmund, studierte Germanistik, Philosophie und Pädagogik. Seit 1995 ist er Mitarbeiter der Heinrich-Böll-Stiftung.

Heinrich Böll, geb. am 21. Dezember 1917 in Köln, gest. am 16. Juli 1985 in Langenbroich, war Sohn eines Tischlers und Holzbildhauers, in dessen Hause in Köln ab 1933 Zusammenkünfte verbotener katholischer Jugendverbände stattfanden. Nach einem gerade begonnenen Studium der Germanistik und klassischen Philosophie wurde Böll 1939 zur Wehrmacht eingezogen. Er desertierte 1944 und kehrte 1945 aus der Kriegsgefangenschaft nach Köln zurück, wo er sein Studium wieder aufnahm und in der Schreinerei seines Bruders arbeitete. Ab 1947 publizierte er in Zeitschriften und wurde 1951 für die Satire 'Die schwarzen Schafe' mit dem Preis der Gruppe 47 ausgezeichnet. Fortan war er als freier Schriftsteller tätig. Außerdem übersetzte er, gemeinsam mit seiner Frau Annemarie, englische und amerikanische Literatur (u.a. George Bernard Shaw und Jerome D. Salinger). Als Publizist und Autor führte Heinrich Böll Klage gegen das Grauen des Krieges und seiner Folgen, polemisierte er gegen die Restauration der Nachkriegszeit und wandte er sich gegen den Klerikalismus der katholischen Kirche, aus der er 1976 austrat. In den 60er und 70er Jahren unterstützte er die Außerparlamentarische Opposition. 1983 protestierte er gegen die atomare 'Nachrüstung'. Insbesondere engagierte sich Böll für verfolgte Schriftsteller im Ostblock (Reisen in die UdSSR und CSSR). Der 1974 aus der UdSSR deportierte Alexander Solschenizyn war zunächst Bölls Gast. Ab 1976 gab er, gemeinsam mit Günter Grass und Carola Stern, die Zeitschrift 'L 76. Demokratie und Sozialismus' heraus. Der Verband deutscher Schriftsteller wurde 1969 von ihm mitbegründet, und er war Präsident des Internationalen PEN-Clubs (1971-74). Böll erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so den Georg-Büchner-Preis (1967), den Literatur-Nobelpreis (1972) und die Carl-von-Ossietzky-Medaille (1974).

Zusammenfassung

Die Kölner Ausgabe der Werke von Heinrich Böll ist komplett


Neun Jahre und 27 Bände später: Was im Oktober 2002 als ehrgeiziges Unternehmen begann, ist dank der sorgfältigen und termingerechten Arbeit der Herausgeber und Bandbearbeiter und der Unterstützung namhafter Förderer nun vollbracht. Mit dem Erscheinen der letzten beiden Interviewbände und des Registerbandes ist die Ausgabe abgeschlossen.


Selbst der Einsturz des Kölner Stadtarchivs, ein bitterer Verlust unschätzbarer kultureller Werte, von dem neben dem Archiv des Verlags Kiepenheuer & Witsch auch und in besonderem Maße der Nachlass Heinrich Bölls betroffen ist, konnte der Arbeit nichts mehr anhaben. Die benötigten Texte und Dokumente waren rechtzeitig ausgelagert worden, aber die gesamte Ausgabe erscheint daraufhin in einem anderen Licht, denn heute hätte man sie nicht mehr so beginnen und zum Abschluss bringen können.


Die nun erscheinenden Bände 25 und 26 versammeln ausgewählte Interviews aus den Jahren 1976 bis 1984, die ein Bild davon vermitteln, in wie vielfältiger Weise Heinrich Böll als Gesprächspartner zu Fragen literarischer, politischer, gesellschaftlicher und moralischer Art gesucht und in Anspruch genommen wurde. Der Band 27 bietet das Register zur Ausgabe und ermöglicht den Zugriff auf Primärtexte und Einzelkommentare.


Bd. 26, hrsg. von Jochen Schubert, bietet eine Auswahl der Interviews aus den Jahren 1981–1984.


Alle Bände der Kölner Ausgabe

Vorwort

Die Kölner Ausgabe der Werke von Heinrich Böll ist komplett

Zusatztext

»Der Grund, sich mit Böll von Neuem zu beschäftigen, ist [...], dass er [...] Romane und Erzählungen schrieb, die sich nicht in der politisch-moralischen Botschaft erschöpften [...].«

Bericht

"Der Grund, sich mit Böll von Neuem zu beschäftigen, ist [...], dass er [...] Romane und Erzählungen schrieb, die sich nicht in der politisch-moralischen Botschaft erschöpften [...]." Ulrich Greiner Die Zeit

Produktdetails

Autoren Heinrich Böll
Mitarbeit Arpad Bernath (Herausgeber), Hans J. Bernhard (Herausgeber), Robert C. Conard (Herausgeber), Jochen Schubert (Herausgeber)
Verlag Kiepenheuer & Witsch
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 16.11.2010
 
EAN 9783462033007
ISBN 978-3-462-03300-7
Seiten 960
Gewicht 1008 g
Reihen Werke, Kölner Ausgabe
Werke, Kölner Ausgabe
Themen Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)

Deutsche Literatur, Deutschland, Memoiren, Berichte/Erinnerungen, Gesamt-Werk, Heinrich Böll, Gespräche, Literatur-Nobelpreis, Kölner Ausgabe, Werke-Sammlung, auseinandersetzen, Biografie: Schriftsteller, Band 26, Nachkriegs-Autor, Interviews 3, ca. 1980 bis ca. 1989

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