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Telematik im Gesundheitswesen - Vertragsarzt- und datenschutzrechtliche Aspekte. Diss.

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Das deutsche Gesundheitswesen steht aufgrund der stetig steigenden Kosten unter einem besonderen Rationalisierungsdruck. Ein Mittel zur Kostendämpfung, über das seit vielen Jahren diskutiert wird, ist der verstärkte Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien. In der Zusammenführung bisher getrennter Daten wird für die Zukunft eine Verbesserung der Beziehung zwischen Patienten, Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen gesehen.

Dennis Kraft untersucht die sozialversicherungs- und datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen dieser Entwicklung. Im Mittelpunkt steht dabei die Datenvernetzung der Patientenkarte, des elektronischen Rezeptes und der elektronischen Patientenakte. Er weist auf die datenschutzrechtlichen Bedenken hin und zeigt, dass die Datenverarbeitung sich bisher einzig auf die Einwilligung der Patienten stützt, die jedoch im medizinischen Alltag unpraktikabel ist. Der Autor legt somit die Notwendigkeit einer telematikspezifischen Datenschutzregelung dar.

Inhaltsverzeichnis

1. Kapitel Einleitung.- A. Bedeutung des Themas.- B. Gang der Untersuchung.- 2. Kapitel Telematik im Gesundheitswesen.- A. Entwicklung der Krankenversichertenkarte.- B. Erweiterung der Krankenversichertenkarte zur Patientenkarte.- C. Elektronisches Rezept.- D. Aufbau einer Kommunikationsinfrastruktur.- E. Zusammenfassung.- 3. Kapitel Vertragsarztrechtliche Rahmenbedingungen.- A. Einführung.- B. Grundlagen des Vertragsarztrechts.- C. Erprobungsregelungen.- D. Modellvorhaben und Strukturverträge.- E. Integrierte Versorgung.- F. Verankerung des Telematikeinsatzes im SGB V.- 4. Kapitel Datenschutzrechtliche Determinanten.- A. Einfuhrung.- B. Grundlagen des Datenschutzes.- C. Zulässigkeit ausgewählter Anwendungen de lege lata.- D. Probleme der Einwilligung.- E. Notwendigkeit einer telematikspezifischen Datenschutzregelung.- Zusammenfassung in Thesen.- Sachwortverzeichnis.

Über den Autor / die Autorin

Dr. Dennis Kraft promovierte bei Professor Dr. Thomas Groß an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er ist zur Zeit Referendar im OLG-Bezirk Frankfurt a.M..

Zusammenfassung

Das deutsche Gesundheitswesen steht aufgrund der stetig steigenden Kosten unter einem besonderen Rationalisierungsdruck. Ein Mittel zur Kostendämpfung, über das seit vielen Jahren diskutiert wird, ist der verstärkte Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien. In der Zusammenführung bisher getrennter Daten wird für die Zukunft eine Verbesserung der Beziehung zwischen Patienten, Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen gesehen.

Dennis Kraft untersucht die sozialversicherungs- und datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen dieser Entwicklung. Im Mittelpunkt steht dabei die Datenvernetzung der Patientenkarte, des elektronischen Rezeptes und der elektronischen Patientenakte. Er weist auf die datenschutzrechtlichen Bedenken hin und zeigt, dass die Datenverarbeitung sich bisher einzig auf die Einwilligung der Patienten stützt, die jedoch im medizinischen Alltag unpraktikabel ist. Der Autor legt somit die Notwendigkeit einer telematikspezifischen Datenschutzregelung dar.

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