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Österreichs Außenpolitik der Zweiten Republik (Band 2). Bd.2 - Von der alliierten Besatzung bis zum Europa des 21. Jahrhunderts

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Gehler beherrscht sein Thema souverän. Allein die Hälfte der Darstellungen gilt den zwei letzten der sechs behandelten Jahrzehnte. Der Mut zur jüngeren und jüngsten Zeitgeschichte gehört zu den besonderen, im deutschsprachigen Raum seltenen Verdiensten des Autors.Der StandardDieses Buch ist die erste Gesamtdarstellung zur Thematik und gibt der Ballhausplatz-Diplomatie ein Gesicht. Von 1945 bis in die jüngste Zeit blickt die österreichische Außenpolitik auf Entscheidungen zurück, die sowohl im Konsens als auch nach Lösung zahlreicher Konflikte im Interessenabtausch getroffen werden konnten.Die Basis bilden umfassende Literatur- und Quellenarbeiten. Die verschiedenen Phasen vom Kriegsende 1945 über das annus mirabilis 1955 und das annus horribilis 2000 bis zur Gegenwart werden systematisch aufgearbeitet und eine historische Bilanz gezogen - sie ist reichhaltig und ausgehend von den Zielsetzungen der österreichischen Außenpolitik auch positiv.Aus dem Inhalt:· Das Heraustreten aus dem Schatten der Deutschlandfrage 1955· Krise und Revolution im Nachbarland Ungarn 1956· Krisenmanagement im Zeichen der Niederwerfung des Prager Frühlings 1968· Terrorismus als innen- und außenpolitisches Problem· Transnationale Parteienkooperation· Unterentwickelte Entwicklungspolitik· Die Polenkrise 1980/81· Außenkulturpolitische Aktivitäten einer Kulturgroßmacht· Zäsur für die Neutralitätspolitik: Der Zweite Golfkrieg 1991· Der unaufhaltsame Zerfall Jugoslawiens 1991-1995· Die EU-Präsidentschaft 1998· Der Kosovo-Konflikt und die Eskalation zum Interventionskrieg 1999· Substantielle Entschädigungspolitik 2001-2005

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt:
- Das Heraustreten aus dem Schatten der Deutschlandfrage 1955
- Krise und Revolution im Nachbarland Ungarn 1956
- Krisenmanagement im Zeichen der Niederwerfung des "Prager Frühlings" 1968
- Terrorismus als innen- und außenpolitisches Problem
- Transnationale Parteienkooperation
- Unterentwickelte Entwicklungspolitik
- Die Polenkrise 1980/81
- Außenkulturpolitische Aktivitäten einer "Kulturgroßmacht"
- Zäsur für die Neutralitätspolitik: Der Zweite Golfkrieg 1991
- Der unaufhaltsame Zerfall Jugoslawiens 1991-1995
- Die EU-Präsidentschaft 1998
- Der Kosovo-Konflikt und die Eskalation zum Interventionskrieg 1999
- Substantielle Entschädigungspolitik 2001-2005

Über den Autor / die Autorin

Michael Gehler ist Inhaber des Jean Monnet Chair für Vergleichende europäische Zeitgeschichte und die Geschichte der europäischen Integration, Leiter des Instituts für Geschichte der Stiftung Universität Hildesheim und beschäftigt sich mit deutscher, österreichischer und europäischer Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert sowie den internationalen Beziehungen nach 1945.

Bericht

"(...) ein werdendes Standardwerk." (Ö1 Mittagsjournal)"Die erste umfassende Monographie der österreichischen Aussenpolitik von 1945 bis 2005." (Generalanzeiger, Bonn)"Autor Michael Gehler, Zeitgeschichte-Professor an der Universität Innsbruck, weist in seiner fast 1300 Seiten starken Bestandsaufnahme von sechs Jahrzehnten österreichischer Außenpolitik freilich nicht nur auf Licht-, sondern auch auf Schattenseiten hin. Allgemein beklagte Gehler, dass seine Forschungsarbeit gezeigt habe, dass Außenpolitik in Österreich selbst seit dem EU-Beitritt vor allem ein 'Eliteprojekt' sei. Soll heißen: Nur eine sehr kleine Personengruppe führt den außenpolitischen Diskurs, 'die Zahl der außenpolitischen Experten etwa in den politischen Parteien lässt sich an den Fingern einer Hand abzählen'." (Die Presse, Burkhard Bischof)"Die Arbeit (...) wird einmal zur Standardliteratur zählen. Gehler trieb lange verschollene Dokumente auf." (Profil, Die Bestenliste)"Auf 1300 Seiten präsentiert der Zeitgeschichtler die erste umfassende Monografie zur Außenpolitik der Zweiten Republik. Im Zentrum dieses Werks steht Bruno Kreisky wie 'eine Lichtgestalt'. (...) Eine besonders erfolgreiche Außenpolitik (neben der Staatsvertrags-Delegation Raab-Figl-Schärf) betrieben neben Kreisky laut Gehler dann doch auch Gruber und später Alois Mock. (...) Die Geschichte der Außenpolitik ist im besten Sinne spannende Zeitgeschichte." (Tiroler Tageszeitung, Michael Sprenger)"(...) Sechs Jahre lang hat Gehler in den Archiven gegraben, hat Zeitzeugen befragt und unzählige Akten studiert, minutiös und umfangreich dokumentiert und in diesem Doppelband Schritt für Schritt die Entwicklungen der österreichischen Außenpolitik seit 1945 dargestellt. Wer schon immer nach einer Gesamtdarstellung der Ballhausdiplomatie von 1945 bis zur Gegenwart gesucht hat, wird mit dieser Publikation zweifelsohne fündig. (...) Was die Publikation besonders wertvoll macht ist einerseits ihr Blick auf Österreichs unmittelbare Nachbarn: auf Italien im Zusammenhang mit der Südtirol-Frage, auf Westdeutschland im Kontext der Deutschlandfrage in der Nachkriegszeit, auf den Ungarn-Aufstand 1956, auf den Prager Frühling 1968, die Polenkrise 1980-81, oder auf den unaufhaltsamen Zerfall Jugoslawiens von 1991-1995. Und andererseits die Berücksichtigung der internationalen Diplomatie. (...) Ehrlich und schonungslos zugleich bilanziert Gehler Erfolge und Misserfolge am Ballhausplatz und zieht dabei den Schluss, dass Österreichs Außenpolitik nach Wiedererlangung der Souveränität und nach der Aufnahme in die Vereinten Nationen unter Ära Kreisky ein beträchtliches Maß an globaler Dimension und an Vermittlungskompetenz sowie an Vermittlungsfähigkeit aufgewiesen hatte." (Dolomiten, Markus Warasin)

Produktdetails

Autoren Michael Gehler
Mitarbeit Michael Gehler (Herausgeber)
Verlag StudienVerlag
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 04.02.2011
 
EAN 9783706548779
ISBN 978-3-7065-4877-9
Seiten 768
Gewicht 1145 g
Illustration m. zahlr. Abb.
Thema Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Geschichte > Zeitgeschichte (1945 bis 1989)

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