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Wo kommt sie her, die Lebenslust? Aus vielerlei Quellen. Bei Joachim Ringelnatz ist es der erste frische Blumenkohl mit Bröseln, ein Ferienbrief, der nach Seeluft und Zwanzigkräuterschnaps riecht, das Busseln mit Rösl unter dem Standbild der Pallas Athene, der Hasenbraten an Silvester, die Harmonika aus der Nachbarschaft, die ein Konzert im Kurhaus »imaginiert«, eine Reise nach Frankfurt an der Oder, ein Ferngruß von Bett zu Bett.
Joachim Ringelnatz' Texte sind Elixiere der Lebenslust und Lebensfreude und dieser Band eine Einladung, sie zu nutzen.
Inhaltsverzeichnis
Lebenslust
Morgenwonne
Überall
Frühling
Freude
Tango
Fahrt zum Treffpunkt Bielefeld
An Berliner Kinder
Herrlich amüsiert
Zwieback hat sich amüsiert
Kleider machen Leute
Berta und ich gehn zum Maskenball
Aus dem Tagebuch eines Bettlers
Tue Gutes
Der Wunderbrunnen. Märchen
Tafelfreuden
Was Topf und Pfann' erzählen kann
Wenn einer eine Reise tut
Kurz vor der Weiterreise
Frankfurt am Main
Frankfurt an der Oder
Drei Tage Tirol
Landflucht
Beneidenswerte Weltmenschen
Die wilde Miss vom Ohio
Sommerfrische
Ferienbrief
Die Lust am Fabulieren
Kuttel Daddeldu erzählt seinen Kindern das Märchen vom Rotkäppchen
Applaus!
Wettlauf
Bettgespräch
Volkslied
Ferngruß von Bett zu Bett
Silvester
Wenn's am schönsten ist, soll man gehn
Durch das Schlüsselloch eines Lebens
Ich hab dich lieb
Meine erste Liebe?
Ich habe dich so lieb
Was willst du von mir?
Brief in die Sommerfrische
Liebeszettel
Essen ohne dich
... als eine Reihe von guten Tagen
Liebesbrief
Der Blumenfreund
Die Krokusgeheimnisse oder die Prinzipien
Ein Herr aus unsrer Mitte
Kathi und die Freier
Über den Autor / die Autorin
Joachim Ringelnatz, 1883 in Wurzen bei Leipzig geboren, zeigte als Hans Bötticher, der sich später Joachim Ringelnatz nannte, schon früh Spürsinn fürs Abenteuerliche und Skurrile. Nach der Schulzeit fuhr er vier Jahre lang zur See, war im Ersten Weltkrieg Kommandant eines Minensuchbootes. 1920 tauchte er in der Münchner Boheme auf und rezitierte im 'Simpl'. Dort entdeckte ihn Hans von Wolzogen für seine Berliner Kleinkunstbühne 'Schall und Rauch'. Entscheidenden Erfolg errang Ringelnatz mit den 'Turngedichten' und den Liedern vom Seemann 'Kuttel Daddeldu'. Als reisender Artist trug er überall seine Verse vor und wurde zu einem Klassiker des deutschen Humors. 1933 Auftrittsverbot und Beschlagnahme seiner Bücher. Völlig mittellos geworden, starb er 1934.
Zusammenfassung
Wo kommt sie her, die Lebenslust? Aus vielerlei Quellen. Bei Joachim Ringelnatz ist es der erste frische Blumenkohl mit Bröseln, ein Ferienbrief, der nach Seeluft und Zwanzigkräuterschnaps riecht, das Busseln mit Rösl unter dem Standbild der Pallas Athene, der Hasenbraten an Silvester, die Harmonika aus der Nachbarschaft, die ein Konzert im Kurhaus »imaginiert«, eine Reise nach Frankfurt an der Oder, ein Ferngruß von Bett zu Bett.
Joachim Ringelnatz’ Texte sind Elixiere der Lebenslust und Lebensfreude und dieser Band eine Einladung, sie zu nutzen.