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Menschen sind artikulierende Wesen: Unsere Lebensform ist davon bestimmt auszudrücken, was sich uns im Erleben und Verhalten als bedeutungsvoll aufdrängt. In diesem Buch geht es darum, aus dieser Einsicht eine integrative Anthropologie zu entwickeln, die sowohl der Einzigartigkeit unserer Lebensform als auch dem evolutionären Zusammenhang gerecht wird, in dem wir stehen. Daraus ergeben sich wichtige Konsequenzen für das Verständnis von Körperlichkeit, Handeln, Sprache, Bewusstsein und Moral.
Über den Autor / die Autorin
Matthias Jung, geb. 1960, Studium der katholischen Theologie und Philosophie in Frankfurt am Main. 1989 philosophische Promotion, 1997 Habilitation. Seit 1997 Hochschuldozent für Philosophie/Ethik an der TU Chemnitz, Arbeitsschwerpunkte: Hermeneutik, Pragmatismus, Religionsphilosophie, Ethik. Buchveröffentlichungen: Das Denken des Seins und der Glaube an Gott (1990), Dilthey zur Einführung (1996), Erfahrung und Religion (1999), als Koautor: Projekt Leben. Ethik für die Oberstufe (2001).§
Bericht
"Für die aktuelle anthropologische Debatte stellt dieses Buch eine echte Bereicherung dar."
René Thun in: WLA 28.02.2010
"Jungs Arbeit ist perspektivenreich und differenziert, und sie ist in weiten Teilen höchst anregend und lesenswert. Für viele Kapitel wird der Leser dankbar sein, weil sie ihm mit halbvergessenen oder noch unentdeckten Gedankengängen vertraut macht; seine sprachlich sehr souveräne Art der Darstellung erleichtert dabei den Nachvollzug auch schwieriger Argumentationen."
Stefan Diebitz in: http://www.buchinformationen.de/rezension.php?id=4567