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Mittendrin oder nur dabei? - Miterleben häuslicher Gewalt in der Kindheit und seine Folgen für die Identitätsentwicklung

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Häusliche Gewalt betrifft nicht nur das von der Misshandlung betroffene Familienmitglied, in der Regel die Mutter, sondern auch die Kinder, die die Gewalt sehen, hören oder mit ihren Folgen konfrontiert sind und in einer von Gewalt geprägten Atmosphäre aufwachsen. Die Perspektive der Kinder, retrospektiv berichtet von jungen Erwachsenen, steht im Mittelpunkt dieses Buches. Es fasst den theoretischen Hintergrund zusammen und berichtet über den aktuellen Stand der Forschung zu den Auswirkungen häuslicher Gewalt auf Kinder. Hauptsächlich jedoch liegt der Fokus auf Interviews mit Betroffenen, die - Jahre später - über das Erlebte sprechen. Das sensibel ausgewertete Interviewmaterial gibt z.B. Aufschluss über Coping-Strategien und Ressourcen, liefert aber auch tiefe Einsichten in die Auswirkungen, die diese Kindheitserlebnisse auf die Identitätsentwicklung der jungen Erwachsenen hatten.

Inhaltsverzeichnis

Kinder und häusliche Gewalt - Theoretischer Kontext.- Auswirkungen häuslicher Gewalt auf Kinder - Zum derzeitigen Stand der Forschung.- Methodik.- Die Interviewpartnerinnen und ihre Familien.- Ergebnisbaustein I: Eine retrospektive Betroffenenperspektive.- Identitätstheorie - ein sensibilisierendes Konzept.- Ergebnisbaustein II: Perspektiven individueller Identitätskonstruktion nach häuslichem Gewalterleben.- Wenn Kinder häusliche Gewalt erleben - Zusammenfassung und Fazit.

Über den Autor / die Autorin

Dr. Sandra Dlugosch, Gestalttherapeutin und Traumafachberaterin, ist Lehrbeauftragte an der KSFH München sowie in der Kinder- und Jugendhilfe tätig.

Zusammenfassung

Häusliche Gewalt betrifft nicht nur das von der Misshandlung betroffene Familienmitglied, in der Regel die Mutter, sondern auch die Kinder, die die Gewalt sehen, hören oder mit ihren Folgen konfrontiert sind und in einer von Gewalt geprägten Atmosphäre aufwachsen. Die Perspektive der Kinder, retrospektiv berichtet von jungen Erwachsenen, steht im Mittelpunkt dieses Buches. Es fasst den theoretischen Hintergrund zusammen und berichtet über den aktuellen Stand der Forschung zu den Auswirkungen häuslicher Gewalt auf Kinder. Hauptsächlich jedoch liegt der Fokus auf Interviews mit Betroffenen, die - Jahre später - über das Erlebte sprechen. Das sensibel ausgewertete Interviewmaterial gibt z.B. Aufschluss über Coping-Strategien und Ressourcen, liefert aber auch tiefe Einsichten in die Auswirkungen, die diese Kindheitserlebnisse auf die Identitätsentwicklung der jungen Erwachsenen hatten.

Zusatztext

"Die methodisch sehr gründliche Arbeit bietet eine Fülle von Anregungen für die Betrachtung familiärer Gewaltsysteme im praktischen Alltag. Die Probleme bei der Stichprobengewinnung fordern uns auf, uns für die Forschung auch mit schwer zugänglichen Betroffenengruppen einzusetzen. Der Band kann allen in der Familienarbeit herzlichst empfohlen werden." Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychatrie, 10-2010

"Das Werk von Sandra Dlugosch ist von großem Wert für tiefe Einblicke in die Wirkung von Gewalt, besonders wenn sie im Kindes- und Jugendalter miterlebt wird. Aufgrund des transparent dargestellten Forschungsdesigns und der authentischen Berichte von Betroffenen bekommt das Thema eine persönliche Note jenseits größer angelegter quantitativer Forschungsarbeiten und stellt ergänzend zu ihnen eine große Bereicherung dar." www.socialnet.de, 21.06.2010

Bericht

"Die methodisch sehr gründliche Arbeit bietet eine Fülle von Anregungen für die Betrachtung familiärer Gewaltsysteme im praktischen Alltag. Die Probleme bei der Stichprobengewinnung fordern uns auf, uns für die Forschung auch mit schwer zugänglichen Betroffenengruppen einzusetzen. Der Band kann allen in der Familienarbeit herzlichst empfohlen werden." Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychatrie, 10-2010

"Das Werk von Sandra Dlugosch ist von großem Wert für tiefe Einblicke in die Wirkung von Gewalt, besonders wenn sie im Kindes- und Jugendalter miterlebt wird. Aufgrund des transparent dargestellten Forschungsdesigns und der authentischen Berichte von Betroffenen bekommt das Thema eine persönliche Note jenseits größer angelegter quantitativer Forschungsarbeiten und stellt ergänzend zu ihnen eine große Bereicherung dar." www.socialnet.de, 21.06.2010

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