vergriffen

Kleist, Moos, Fasane

Deutsch · Fester Einband

Beschreibung

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In diesem Band werden Ilse Aichingers Erinnerungen, Notate und Reden zusammengefaßt; er enthält sieben unpublizierte Texte, darunter die umfangreichen 'Aufzeichnungen 1950-1985'. Ihre Erinnerungen an die Vor- und Nachkriegssituation beschwören eine Zeit, die allmählich der Vergessenheit anheimfällt. Und sie machen deutlich, wie existentiell Ilse Aichinger diese Umbrüche erlebt hat, so daß für sie seitdem nicht das Überleben, sondern das richtige Leben und damit nicht das Beschreiben, sondern das Sprechen aus dem Schweigen heraus wichtig sind. Beste Beispiele dafür sind die so einfachen wie weisen Notate aus den zurückliegenden 35 Jahren. Und ihre höchst eigenwilligen Texte über Joseph Conrad, Adalbert Stifter, Franz Kafka, Nelly Sachs und ihre Zwillingsschwester Helga Michie geben seltene Einblicke in ihre eigene Poetologie.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt:
- Kleist, Moos, Fasane. Vor der langen Zeit. Der 1. September 1939. Hilfsstelle. Nach der weißen Rose. In das Land Salzburg ziehen. Von gestern. Aufzeichnungen 1950 - 1985. "Nur zusehen - ohne einen Laut". Joseph Conrad. Weiterlesen. Zu Adalbert Stifter. Der geheime Leonce. Zu Georg Trakl. Die Zumutung des Atmens. Zu Franz Kafka. Nelly Sachs. Die Linien meiner Schwester. Linienführung nach Beckett. Zu der Zeichnung 'Queuing for Godot' von. Helga Michie. Ins Wort. Schnee

Über den Autor / die Autorin

Ilse Aichinger, geb. 1921 in Wien, erhielt für ihren Roman, ihre Gedichte, Hörspiele und Prosastücke, zahlreiche literarische Auszeichnungen, u. a. 1952 den Preis der Gruppe 47, 1982 den Petrarca-Preis, 1983 den Franz-Kafka-Preis, 1995 den Österreichischen Staatspreis für Literatur. Ilse Aichinger lebt in Wien.

Zusammenfassung

In diesem Band werden Ilse Aichingers Erinnerungen, Notate und Reden zusammengefaßt; er enthält sieben unpublizierte Texte, darunter die umfangreichen ›Aufzeichnungen 1950-1985‹. Ihre Erinnerungen an die Vor- und Nachkriegssituation beschwören eine Zeit, die allmählich der Vergessenheit anheimfällt. Und sie machen deutlich, wie existentiell Ilse Aichinger diese Umbrüche erlebt hat, so daß für sie seitdem nicht das Überleben, sondern das richtige Leben und damit nicht das Beschreiben, sondern das Sprechen aus dem Schweigen heraus wichtig sind. Beste Beispiele dafür sind die so einfachen wie weisen Notate aus den zurückliegenden 35 Jahren. Und ihre höchst eigenwilligen Texte über Joseph Conrad, Adalbert Stifter, Franz Kafka, Nelly Sachs und ihre Zwillingsschwester Helga Michie geben seltene Einblicke in ihre eigene Poetologie.

Produktdetails

Autoren Ilse Aichinger
Verlag S. Fischer Verlag GmbH
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 01.01.1987
 
EAN 9783100005120
ISBN 978-3-10-000512-0
Seiten 108
Gewicht 188 g
Themen Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)

Essay, Moderne und zeitgenössische Belletristik, Franz Kafka, Thomas Bernhard, anspruchsvolle Literatur, Heinrich von Kleist, Kurzprosa, Adalbert Stifter, Georg Trakl, Nelly Sachs

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