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Kassandra

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Als Christa Wolf 1982 ihre Poetik-Vorlesungen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt hielt, wurde daraus ein literarisches Ereignis von seltener Intensität: Es entstand Kassandra - ein Werk, das längst zu den Klassikern der modernen Literatur zählt.
Im Rückgriff auf den Mythos des Trojanischen Krieges entwirft Wolf das eindringliche Selbstgespräch einer Frau, die im Moment des Untergangs ihr Leben und ihre Wahrheiten befragt. Kassandras Ringen um Autonomie, ihre Klarheit und ihr Widerstand gegen patriarchale Strukturen machen die Erzählung zu einem zeitlosen Zeugnis weiblicher Erfahrung und Selbstbestimmung.
Ergänzt werden diese Texte durch die Poetik-Vorlesungen Voraussetzungen einer Erzählung, in denen Christa Wolf den Entstehungsprozess von Kassandra reflektiert. So entsteht ein dichtes Geflecht aus Dichtung und Selbstbefragung - ein Werk von bleibender Relevanz, das bis heute nichts von seiner Dringlichkeit verloren hat.

Über den Autor / die Autorin

Christa Wolf, 1929 in Landsberg an der Warthe geboren, lebt mit ihrem Mann Gerhard Wolf in Berlin. Sie zählt zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen der Gegenwart; ihr umfangreiches erzählerisches und essayistisches Werk wurde in alle Weltsprachen übersetzt und mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste der DDR (1963), dem Literaturpreis der Freien Hansestadt Bremen (1977), dem Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt (1980), dem Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur (1985), dem Geschwister-Scholl-Preis der Stadt München (1987), dem Nationalpreis 1. Klasse für Kunst und Literatur (1987), der Ehrendoktorwürde der Freien Universität Brüssel (1990), dem Orden Officier des Arts et des Lettres (1990), dem Elisabeth-Langgässer-Preis (1999) und dem Nelly Sachs-Preis (1999). 2009 wurde Christa Wolf zur Ehrenpräsidentin des P.E.N. ernannt. 2010 erhielt sie den Thomas-Mann-Preis für ihr Lebenswerk.§Im Dezember 2011 verstarb Christa Wolf in Berlin.

Zusammenfassung

Als Christa Wolf 1982 ihre Poetik-Vorlesungen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt hielt,
wurde daraus ein literarisches Ereignis von seltener Intensität: Es entstand
Kassandra
– ein Werk, das längst zu den Klassikern der modernen Literatur zählt.

Im Rückgriff auf den Mythos des Trojanischen Krieges entwirft Wolf das eindringliche Selbstgespräch einer Frau, die im Moment des Untergangs ihr Leben und ihre Wahrheiten befragt. Kassandras Ringen um Autonomie, ihre Klarheit und ihr Widerstand gegen patriarchale Strukturen machen die Erzählung zu einem zeitlosen Zeugnis weiblicher Erfahrung und Selbstbestimmung.

Ergänzt werden diese Texte durch die Poetik-Vorlesungen
Voraussetzungen einer Erzählung
, in denen Christa Wolf den Entstehungsprozess von
Kassandra
reflektiert. So entsteht ein dichtes Geflecht aus Dichtung und Selbstbefragung – ein Werk von bleibender Relevanz, das bis heute nichts von seiner Dringlichkeit verloren hat.

Zusatztext

»… auch 2025 lohnt Kassandra immer noch und immer wieder.«

Bericht

»... auch 2025 lohnt Kassandra immer noch und immer wieder.« Bettina Baltschev MDR Kultur 20250728

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