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IchundIch

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Anfang der vierziger Jahre läßt die aus Deutschland geflüchtete Else Lasker-Schüler die prominentesten Nazis zur Hölle fahren: In dem im Jerusalemer Exil geschriebenen, zu Lebzeiten unveröffentlichten Stück IchundIch rechnet sie mit dem Hitlertum ab, rasant setzt sie ihr politisches Weltgericht in Szene. Goethes Faust-Personal gibt sich mit Personen der Zeitgeschichte ein Stelldichein. Marthe Schwerdtlein flirtet unverhohlen mit Goebbels, den Mephisto nebst Göring, Heß und von Schirach zu einem Geschäftsessen empfängt. Am Ende dieses »Höllenspiels« verliert Hitler »die geraubte Welt« und versinkt mit all seinen Schergen rettungslos im Höllenschlamm.Die vorliegende Textausgabe basiert auf dem einzigen im Nachlaß überlieferten Typoskript von IchundIch, Anmerkungen und ein Nachwort erhellen die Entstehungsgeschichte und Bezüge des Stückes.

Inhaltsverzeichnis

IchundIch
Verzeichnis der abgekürzt zitierten Literatur
Anmerkungen
Nachwort

Über den Autor / die Autorin

Else Lasker-Schüler, 11. 2. 1869 Elberfeld - 22. 1. 1945 Jerusalem. Die Tochter eines jüdischen Bankiers erhielt nach Schulabbruch Privatunterricht, heiratete 1894 den Arzt Dr. Berthold Lasker und zog nach Berlin. Hier entwickelte sich kurz vor der Jahrhundertwende eine enge Freundschaft mit P. Hille, mit dem sie zeitweise in der von den Brüdern Hart gegründeten Neuen Gemeinschaft zusammenlebte; 'Das Peter Hille-Buch', ihre erste Prosaarbeit, überhöhte die Beziehung ins Traumhaft-Mythische. Inzwischen von Lasker geschieden, heiratete sie 1903 H. Walden, den späteren Herausgeber der Zeitschrift 'Der Sturm' (Scheidung 1912). 1933 emigrierte sie in die Schweiz und reiste danach wiederholt nach Palästina. Hier wurde sie 1939 vom Ausbruch des Krieges überrascht, so dass sie nicht mehr in die Schweiz zurückkehren konnte.

Kevin Vennemann, geb. 1977, hat nach der Schule in Köln, Innsbruck und New York als Totengräber, Fließbandarbeiter, Kellner, Aushilfslehrer für Deutsch und Englisch sowie als Hotelportier gearbeitet. Zurzeit lebt er in Berlin, wo er Neue deutsche Literatur, Neueste Geschichte und Judaistik studiert.

Zusammenfassung

Anfang der vierziger Jahre läßt die aus Deutschland geflüchtete Else Lasker-Schüler die prominentesten Nazis zur Hölle fahren: In dem im Jerusalemer Exil geschriebenen, zu Lebzeiten unveröffentlichten Stück IchundIch rechnet sie mit dem Hitlertum ab, rasant setzt sie ihr politisches Weltgericht in Szene. Goethes Faust-Personal gibt sich mit Personen der Zeitgeschichte ein Stelldichein. Marthe Schwerdtlein flirtet unverhohlen mit Goebbels, den Mephisto nebst Göring, Heß und von Schirach zu einem Geschäftsessen empfängt. Am Ende dieses »Höllenspiels« verliert Hitler »die geraubte Welt« und versinkt mit all seinen Schergen rettungslos im Höllenschlamm.

Die vorliegende Textausgabe basiert auf dem einzigen im Nachlaß überlieferten Typoskript von IchundIch, Anmerkungen und ein Nachwort erhellen die Entstehungsgeschichte und Bezüge des Stückes.

Bericht

"Ein zeitüberragendes Werk, das das Fragile, den Bruch zwischen unmenschlicher Wirklichkeit und visionärem Esprit bloßstellt und -legt."
kultur-punkt.ch

Produktdetails

Autoren Else Lasker-Schüler
Mitarbeit Kar Jürgen Skrodzki (Herausgeber), Karl Jürgen Skrodzki (Herausgeber), Karl J. Skrodzki (Herausgeber), Karl Jürgen Skrodzki (Herausgeber), Vennemann (Herausgeber), Vennemann (Herausgeber), Kevin Vennemann (Herausgeber), Kevin Vennemann (Nachwort)
Verlag Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 08.10.2009
 
EAN 9783633542413
ISBN 978-3-633-54241-3
Seiten 100
Abmessung 126 mm x 205 mm x 13 mm
Gewicht 206 g
Themen Belletristik > Erzählende Literatur > Hauptwerk vor 1945

Literatur, Nationalsozialismus, Deutsche Literatur, Drama, Kritik, Verstehen, Deutschland, Abrechnung, Belletristik, 40er Jahre, Deutschland: Nationalsozialismus (1933–1945), Else Lasker-Schüler, Lasker-Schüler, ich und ich, Hitlertum

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