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Permanente Revolution der Begriffe - Vorträge zur Kritik der Abklärung. Originalausgabe

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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... es kommt darauf an, sie wieder zu interpretieren!Wie kann man die Realität begreifen, wenn schon ihre Begriffe nicht mehr begriffen werden? Das Eigentümliche an großen Begriffen wie "Demokratie", "Arbeit", "Religion", "Kultur" oder "Europa" ist, daß sie einer permanenten Banalisierung unterworfen sind: sie wurden zu bloßen Worten, die jeder im Munde führt, die aber nichts mehr bedeuten. Robert Menasse unternimmt dagegen eine permanente Revolution der Begriffe und zeigt: die Welt steht auf dem Kopf, wenn wir die Begriffe wieder auf die Füße stellen. Die Begriffe haben Recht - wir wissen es nicht, aber wir verwenden sie...

Inhaltsverzeichnis

Arbeit
- Arbeit, Freiheit und Wahn
Religion
- Landnahme und Erlösung. Die Kapitalismusreligion
Europa
- EUtopia
Demokratie
- Die Durchflutung aller Lebensbereiche mit Demokratie, die versickert
Öffentlichkeit
- Strukturwandel der Innerlichkeit der Öffentlichkeit
Kultur
- Kultur und Barbarei oder Wovon wir reden und nicht reden, wenn wir von Kultur reden
Sucht
- (Kunst und) Sucht
Kritik
- Kritik der Sonntagsrede

Über den Autor / die Autorin

Robert Menasse wurde am 21. Juni 1954 in Wien geboren. Menasse studierte in Wien, Salzburg und Messina Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft und promovierte 1980. Von 1981 bis 1988 arbeitete er an der Universität Sao Paulo in Brasilien als Assistent am Institut für Literaturtheorie. Seither ist der Schriftsteller und Essayist als freier Publizist tätig. 1990 wurde Robert Menasse als erster mit dem "Heimito-von-Doderer-Preis" ausgezeichnet. Der Schriftsteller, der auch als Übersetzer aus dem brasilianischen Portugiesisch arbeitet, lebt in Wien und Amsterdam. 2002 wurde er mit dem "Friedrich-Hölderlin-Preis", dem "Marie-Luise-Kaschnitz-Preis" und dem "Lion-Feuchtwanger-Preis" sowie 2003 mit dem "Erich-Fried-Preis" ausgezeichnet. 2012 wurde Robert Menasse der "Donauland-Sachbuchpreis" verliehen und 2013 der "Heinrich-Mann-Preis" für Essayistik. Im Jahr 2014 erhielt er den "Max Frisch-Preis".

Zusammenfassung

… es kommt darauf an, sie wieder zu interpretieren!

Wie kann man die Realität begreifen, wenn schon ihre Begriffe nicht mehr begriffen werden? Das Eigentümliche an großen Begriffen wie „Demokratie“, „Arbeit“, „Religion“, „Kultur“ oder „Europa“ ist, daß sie einer permanenten Banalisierung unterworfen sind: sie wurden zu bloßen Worten, die jeder im Munde führt, die aber nichts mehr bedeuten. Robert Menasse unternimmt dagegen eine permanente Revolution der Begriffe und zeigt: die Welt steht auf dem Kopf, wenn wir die Begriffe wieder auf die Füße stellen. Die Begriffe haben Recht – wir wissen es nicht, aber wir verwenden sie…

Zusatztext

»Immer wieder stellt Menasse überraschende, provozierende Zusammenhänge her, verwirbelt etwa, um der ›Kapitalismusreligion‹ nachzuspüren. Er ist nicht zimperlich, wenn er den Lesern heftige polemische Denkanstöße versetzt, kann aber auch amüsant den Unterschied von Metzgern und Intellektuellen erläutern.«

Bericht

»Klug, aufrührerisch, nervtötend, selbstgefällig, essentiell - hier prügelt einer ein auf jedes denkfaule Abnicken des Status quo.« Frankfurter Allgemeine Zeitung 20100209

Produktdetails

Autoren Robert Menasse
Verlag Suhrkamp
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 01.01.2010
 
EAN 9783518125922
ISBN 978-3-518-12592-2
Seiten 123
Abmessung 108 mm x 176 mm x 11 mm
Gewicht 118 g
Serien Edition Suhrkamp
(2592) edition suhrkamp
edition suhrkamp
Themen Belletristik > Erzählende Literatur > Essays, Feuilleton, Literaturkritik, Interviews

Kultur, Verstehen, Begriff, Essays, Literarische Essays, Kulturwissenschaften, Deutscher Buchpreis, Brüssel, Aufsatzsammlung, auseinandersetzen

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