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Konstruktion von Kommunikation in der Mediengesellschaft - Festschrift für Joachim Westerbarkey

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Die Mediengesellschaft ist über uns gekommen - unmerklich zunächst, dann aber stetig um sich greifend. Parallel dazu und nicht unabhängig davon ist der Konstruktivismus in die Denkstuben der Kommunikationswissenschaft eingezogen. Das hat zur Folge, dass alte Begriffe neu zu fassen sind, dass neue Realitäten zu definieren, aber noch nicht definiert sind, das komplexere Theorien für komplexere Themen gebraucht werden, aber noch nicht verfügbar sind. Ließ sich 1968 "Öffentlichkeit" noch empirisch herstellen, so ist deren schiere Definition heute bereits ein Problem. Hat die Wahrheit heute noch eine empirische Referenz und was wäre, wenn wir uns über Täuschung nicht (mehr) täuschen dürften? Der vorliegende Titel diskutiert auf unterschiedliche Weise solche Phänomene, die durch einen historischen Rückblick noch konturiert werden. Es zeigt sich: Eine komplexere Wirklichkeit fordert unnachsichtig ein neues, ein komplexeres Denken ein.

Inhaltsverzeichnis

0.- Joachim Westerbarkey: Zueignung und Vita.- Öffentliche Kommunikation.- Kommunikation über Vergangenheit - Soziales Gedächtnis in kommunikationswissenschaftlicher Perspektive.- Basisgenres. Ein Ansatz zur Strukturierung medienvermittelter fiktionaler Öffentlichkeit am Beispiel des Fernsehangebots.- Globalisierung und Öffentlichkeit. Wegmarken eines Theoriediskurses.- Alles Medien, oder was? Eine öffentlichkeitstheoretische Standortbestimmung.- Vom Dissens zur Dissidenz. Die Bedeutung alternativer Gegenöffentlichkeit für die Gesellschaft.- Public Relations/Werbung.- Schwierigkeiten mit der Kommunikation einer Ethik der Kommunikation.- Alles eine Frage der Perspektive. PR-Qualität und die Sicht der Bezugsgruppen.- Public Relations im dritten Jahrtausend.- Die Produktion und Vermarktung werblicher Kreativität.- Nichts oder nicht Nichts.- Der Schweißfleck der Kanzlerkandidatin.- "Rektales Reinigungserlebnis". Unterhaltung und Medienkritik in Zeiten des latenten Als-ob.- Faszinationstyp NICHTS.- Fachgeschichte(n).- Studenten und Politik an der FU Berlin. Erinnerungen an mein Publizistik-Studium. 1959-1967.- Ur- und Abgründe der Markentechnik - Hans Domizlaff als Großvater der PR.- "Stille Post" in der Kommunikationswissenschaft: Tradierungsfehler in der wissenschaftlichen Fachöffentlichkeit.- Zeitungsgeschichte und Institutsgeschichten. Publizistik in Münster 1946 bis 1959.

Über den Autor / die Autorin

Dr. Klaus Merten ist Professor für empirische Kommunikationsforschung am Institut für Kommunikationswissenschaften der Universität Münster.

Zusammenfassung

Die Mediengesellschaft ist über uns gekommen – unmerklich zunächst, dann aber stetig um sich greifend. Parallel dazu und nicht unabhängig davon ist der Konstruktivismus in die Denkstuben der Kommunikationswissenschaft eingezogen. Das hat zur Folge, dass alte Begriffe neu zu fassen sind, dass neue Realitäten zu definieren, aber noch nicht definiert sind, das komplexere Theorien für komplexere Themen gebraucht werden, aber noch nicht verfügbar sind. Ließ sich 1968 „Öffentlichkeit“ noch empirisch herstellen, so ist deren schiere Definition heute bereits ein Problem. Hat die Wahrheit heute noch eine empirische Referenz und was wäre, wenn wir uns über Täuschung nicht (mehr) täuschen dürften? Der vorliegende Titel diskutiert auf unterschiedliche Weise solche Phänomene, die durch einen historischen Rückblick noch konturiert werden. Es zeigt sich: Eine komplexere Wirklichkeit fordert unnachsichtig ein neues, ein komplexeres Denken ein.

Vorwort

Festschrift zu Ehren von Herrn Prof. Dr. Joachim Westerbarkey

Produktdetails

Mitarbeit Klau Merten (Herausgeber), Klaus Merten (Herausgeber)
Verlag VS Verlag für Sozialwissenschaften
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 17.03.2009
 
EAN 9783531166452
ISBN 978-3-531-16645-2
Seiten 311
Gewicht 538 g
Illustration 311 S. 17 Abb.
Themen Sozialwissenschaften, Recht,Wirtschaft > Medien, Kommunikation > Kommunikationswissenschaft

Kommunikation, Öffentlichkeit, Mediengesellschaft, Communication, Social Sciences, Media and Communication

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