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Telefonbuch - Beiträge zu einer Kulturgeschichte des Telefons

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Im Gegensatz zu seiner objektiven Bedeutung spielt das Telefon im theoretischen Bewußtsein bislang nur eine Nebenrolle. Es ist so stark in unser Alltagsleben integriert, daß es schlechterdings selbstverständlich geworden ist: Gerade sein zunehmend exzessiver Gebrauch, das zeigt das Beispiel des Handys, läßt das »Telefon« als Medium in den Hintergrund treten.
Damit ist das Telefon nicht nur das unauffälligste, sondern zugleich das am meisten unterschätzte Kommunikationsmittel der Gegenwart. In einer Zeit, in der die kulturwissenschaftliche Reflexion auf die uns umgebenden elektronischen Technologien von immer grundlegenderer Bedeutung wird, ist es aber unentschuldbar, dem Telefon als dem Zentralmedium seine Aufmerksamkeit zu verweigern. Denn ob wir E-Mails, Faxe, gesprochene Nachrichten verschicken oder empfangen, ob wir im Internet recherchieren oder an Videokonferenzen teilnehmen - es heißt immer: wir telefonieren.

Inhaltsverzeichnis

Wessel, Horst A.: Das telefon - ein Stück Allgegenwart. Hagen, Wolfgang: Gefühlte Dinge. Peters, John Durham: Das Telefon als theologisches und erotisches Probelm. Bannasch, Bettina: Anrufungen oder Was macht das Telefon im Buch?. Spohn, Annette: Im Angesicht des Abwesenden. Köhler, Heinz-Jürgen: _. Wulff, Hans J.: Filmtelefonate. Roesler, Alexander: Das Telefon in der Philosophie: Sokrates, Heidegger, Derrida. Wirth, Uwe: Piep. Münker, Stefan: Vermittelte Stimmen, elektrische Welten.

Über den Autor / die Autorin

Stefan Münker - Studium der Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte in Hamburg und Berlin. Tätig als Kulturredakteur für das Fernsehen. Veröffentlichungen zur Gegenwartsphilosophie und zu neuen Medien.

Alexander Roesler - Studium der Philosophie, Germanistik, Musikwissenschaft und Semiotik in Heidelberg und Berlin. Tätig als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Philosophie der TU Dresden. Veröffentlichungen zur Semiotik, Erkenntnistheorie und zu philosophischen Fragen der Medien.

Zusammenfassung

Im Gegensatz zu seiner objektiven Bedeutung spielt das Telefon im theoretischen Bewußtsein bislang nur eine Nebenrolle. Es ist so stark in unser Alltagsleben integriert, daß es schlechterdings selbstverständlich geworden ist: Gerade sein zunehmend exzessiver Gebrauch, das zeigt das Beispiel des Handys, läßt das »Telefon« als Medium in den Hintergrund treten.

Damit ist das Telefon nicht nur das unauffälligste, sondern zugleich das am meisten unterschätzte Kommunikationsmittel der Gegenwart. In einer Zeit, in der die kulturwissenschaftliche Reflexion auf die uns umgebenden elektronischen Technologien von immer grundlegenderer Bedeutung wird, ist es aber unentschuldbar, dem Telefon als
dem
Zentralmedium seine Aufmerksamkeit zu verweigern. Denn ob wir E-Mails, Faxe, gesprochene Nachrichten verschicken oder empfangen, ob wir im Internet recherchieren oder an Videokonferenzen teilnehmen – es heißt immer: wir telefonieren.

Produktdetails

Mitarbeit Stefa Münker (Herausgeber), Stefan Münker (Herausgeber), Roesler (Herausgeber), Roesler (Herausgeber), Alexander Roesler (Herausgeber), Stefan Münker (Übersetzung)
Verlag Suhrkamp
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 01.01.2000
 
EAN 9783518121740
ISBN 978-3-518-12174-0
Seiten 201
Abmessung 108 mm x 12 mm x 176 mm
Gewicht 188 g
Serien Edition Suhrkamp
edition suhrkamp
Themen Sozialwissenschaften, Recht,Wirtschaft > Medien, Kommunikation > Kommunikationswissenschaft

Kulturgeschichte, Kommunikation, Kultur, Medienwissenschaft, Mediengeschichte, Technologie, Interaktion, Fortschritt, Kulturwissenschaft, Telefon, Handy, Kommunikationsmittel, Alltägliches, Selbstverständlichkeit

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