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Helfen, Erziehen, Verwalten - Beiträge zur Geschichte der Sozialen Arbeit in St.Gallen

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Das Leben von Kindern, Männern und Frauen in der Stickerei- und Textilstadt St.Gallen vor rund 100 Jahren war von wirtschaftlichen Krisen und sozialen Unruhen geprägt. Not und Armut während und zwischen den Weltkriegen erforderten eine neue Organisation der städtischen und ehrenamtlichen Fürsorge. In dieser Situation forcierte man die Zusammenarbeit städtischer Armenhilfe und Jugendfürsorge mit ehrenamtlich oder nebenberuflich getragenen Institutionen. Kirchen, Vereine, Frauenverbände oder Jugendschutzkommissionen waren Teil eines weit ausgespannten Fürsorgenetzes. Die liberal-konservativ geprägte Stadt nahm den Ausbau innerhalb der kommunalen Verwaltung nur langsam vor. Diejenigen, die auf Fürsorge angewiesen waren, bewegten sich damit in einem wenig transparenten Feld, in dem sie Hilfsangebote unterstützend aber auch disziplinierend erlebten. Das sankt-gallische Fürsorgenetz ist in den letzten Jahren Gegenstand intensiver historischer Forschung gewesen. Das Buch beleuchtet Ergebnisse mit der Frage nach dem Spannungsfeld zwischen Integration und Ausschluss, in dem sich die Fürsorge damals wie heute bewegt. Es vermittelt damit weiterführende Einsichten in die vielschichtige Berufs- und Professionsgeschichte der Sozialen Arbeit in der Schweiz. Aktuelle Überlegungen von Politikerinnen und Politikern sowie von Fachleuten des Sozialwesens St.Gallen ergänzen die historischen Beiträge.

Über den Autor / die Autorin

Béatrice Ziegler, Prof. Dr. habil., Leiterin des Zentrums Politische Bildung und Geschichtsdidaktik, PH FHNW/ZDA

Zusammenfassung

Das Leben von Kindern, Männern und Frauen in der Stickerei- und Textilstadt St.Gallen vor rund 100 Jahren war von wirtschaftlichen Krisen und sozialen Unruhen geprägt. Not und Armut während und zwischen den Weltkriegen erforderten eine neue Organisation der städtischen und ehrenamtlichen Fürsorge. In dieser Situation forcierte man die Zusammenarbeit städtischer Armenhilfe und Jugendfürsorge mit ehrenamtlich oder nebenberuflich getragenen Institutionen. Kirchen, Vereine, Frauenverbände oder Jugendschutzkommissionen waren Teil eines weit ausgespannten Fürsorgenetzes. Die liberal-konservativ geprägte Stadt nahm den Ausbau innerhalb der kommunalen Verwaltung nur langsam vor. Diejenigen, die auf Fürsorge angewiesen waren, bewegten sich damit in einem wenig transparenten Feld, in dem sie Hilfsangebote unterstützend aber auch disziplinierend erlebten. Das sankt-gallische Fürsorgenetz ist in den letzten Jahren Gegenstand intensiver historischer Forschung gewesen. Das Buch beleuchtet Ergebnisse mit der Frage nach dem Spannungsfeld zwischen Integration und Ausschluss, in dem sich die Fürsorge damals wie heute bewegt. Es vermittelt damit weiterführende Einsichten in die vielschichtige Berufs- und Professionsgeschichte der Sozialen Arbeit in der Schweiz. Aktuelle Überlegungen von Politikerinnen und Politikern sowie von Fachleuten des Sozialwesens St.Gallen ergänzen die historischen Beiträge.

Produktdetails

Mitarbeit Beatrice Ziegler (Herausgeber), Gisela Hauss (Herausgeber), Beatrice Ziegler (Herausgeber), Béatrice Ziegler (Herausgeber)
Verlag Seismo
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 12.12.2009
 
EAN 9783037770788
ISBN 978-3-0-3777078-8
Seiten 244
Gewicht 550 g
Serie Schriftenreihe der Stadt St.Gallen
Themen Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Pädagogik > Sozialpädagogik, Soziale Arbeit
Sozialwissenschaften, Recht,Wirtschaft > Soziologie

Fürsorge, Sozialgeschichte, Armenhilfe, Sankt Gallen (Stadt) : Geschichte, Swissness, auseinandersetzen

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