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Kafka und der Film - Über kinematographisches Erzählen

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Daß Franz Kafka ein passionierter Kinogänger war, dokumentieren seine Briefe und Tagebücher. Bisher hat man jedoch übersehen, wie stark auch seine literarische Arbeit durch die Wahrnehmungs- und Darstellungsformen des Films bestimmt wurde. Peter-André Alt zeigt verschiedene Formen von Kafkas kinematographischem Erzählen, die in den Techniken der Bildverknüpfung, der Verwendung konkreter Motive, den Sehperspektiven, der Körpersprache der Figuren und den dramaturgischen Mustern seiner Geschichten zutage treten. So erschließt sich ein verblüffendes Panorama literarischer Ausdrucksformen, in denen Kafka die Bewegungsfolgen und Kameraeinstellungen, die Stoffe und die Mythen des frühen Kinos adaptiert. Der Autor präsentiert zahlreiche Funde, die es erlauben, Kafka neu zu lesen. Zu ihnen gehört auch die Identifizierung des realen Vorbildes für das Schloß, das sein letzter Roman beschreibt; von ihm führt eine bisher unbekannte Spur zu , einem der berühmtesten Stummfilme der Kinogeschichte

Inhaltsverzeichnis

Vorspann

Ästhetik dynamischer Bilder

Einübung des Kino-Blicks
(Betrachtung)

Verkehr und Film
(Kinder auf der Landstraße,
Der Verschollene, Das Urteil)

Verfolgungsjagden
(Der Verschollene)

Doppelgänger
(Der Proceß)

Das Lichtspieltheater der Gebärden
(Ein Brudermord)

Stereoskopisches Sehen
(Der Jäger Gracchus)

Ein Landvermesser in Transsylvanien
(Das Schloß)

Abspann

Anmerkungen

Bildquellen

Personenregister

Über den Autor / die Autorin

Peter-Andre Alt, geb. 1960 in Berlin, ist seit 1995 Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Sein zentrales Arbeitsgebiet bildet die deutsche Literatur- und Kulturgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts, zu der er diverse Buchveröffentlichungen vorgelegt hat, die sich vornehmlich mit Fragen der Poetik und Ästhetik im Spektrum zwischen Früher Neuzeit und Weimarer Klassik befassen.

Zusammenfassung

Daß Franz Kafka ein passionierter Kinogänger war, dokumentieren seine Briefe und Tagebücher. Bisher hat man jedoch übersehen, wie stark auch seine literarische Arbeit durch die Wahrnehmungs- und Darstellungsformen des Films bestimmt wurde. Peter-André Alt zeigt verschiedene Formen von Kafkas kinematographischem Erzählen, die in den Techniken der Bildverknüpfung, der Verwendung konkreter Motive, den Sehperspektiven, der Körpersprache der Figuren und den dramaturgischen Mustern seiner Geschichten zutage treten. So erschließt sich ein verblüffendes Panorama literarischer Ausdrucksformen, in denen Kafka die Bewegungsfolgen und Kameraeinstellungen, die Stoffe und die Mythen des frühen Kinos adaptiert. Der Autor präsentiert zahlreiche Funde, die es erlauben, Kafka neu zu lesen. Zu ihnen gehört auch die Identifizierung des realen Vorbildes für das Schloß, das sein letzter Roman beschreibt; von ihm führt eine bisher unbekannte Spur zu , einem der berühmtesten Stummfilme der Kinogeschichte

Produktdetails

Autoren Peter-Andre Alt, Peter-André Alt
Verlag Beck
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 17.03.2009
 
EAN 9783406587481
ISBN 978-3-406-58748-1
Seiten 238
Gewicht 346 g
Illustration m. Abb.
Themen Sachbuch > Kunst, Literatur > Biographien, Autobiographien

Literatur, Film, Ästhetik, Judentum, Drama, Rezeption, Kafka, Franz, Literaturtheorie, Kino, Verstehen, Darstellung, Filmgeschichte, Filmtheorie und Filmkritik, Doppelgänger, Kamera, Franz Kafka, Bilder, Schriftsteller, Motive, Jude, Filmtheorie, V-Rabatt

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