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Kultur der Begierde - Eine Geschichte der Sexualität

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Der Band bietet einen Überblick über die Sexualitätsgeschichte im deutschsprachigen Raum vom 17. bis ins 20. Jahrhundert. Es wird die ganze Bandbreite sexueller Äußerungen vorgeführt und in einem gesellschaftlichen und kulturellen Rahmen interpretiert die Praktiken der bäuerlichen Bevölkerung und der städtischen Arbeiterschaft; der aufklärerische Onanie-Diskurs und die Geschlechterdebatte des 18. und 19. Jahrhunderts; die Entstehung des modernen sexuellen Subjekts und die sexuellen Wurzeln der bürgerlichen Gesellschaft. Homosexualität, Prostitution und andere Formen der "Abweichung" von Sittlichkeit und Moral werden in ihren sozialen und individuellen Dimensionen vorgestellt.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung: Sexualität historisch er/finden

1. "Gemieth und Lieb":
Die sexuelle Begierde in der bäuerlichen Kultur

2. "Verbrechen" oder "öffentliches Ärgernis"?
Die Kriminalisierung des Sexuellen
(16.-19. Jahrhundert)

3. Onanie und die Wurzeln des modernen sexuellen
Subjekts im 17. und 18. Jahrhundert

4. "Durchtränktsein mit Geschlechtlichkeit":
Bürgerliche Geschlechterdifferenz und wissenschaftlicher
Diskurs über die Sexualität

5. "Sodomiten" und "Konträrsexuale":
Die Konstruktion des "homosexuellen" Subjekts

6. Auf dem Weg zur Respektabilität:
Sexuelle Begierde in der Arbeiterschaft

7. Politisierung und Medizinierung des Sexuellen im späten
19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

8. "Liberalisierung" und Kommerzialisierung
des Sex nach 1945

Epilog.
Die Historisierung des sexuellen Subjekts:
Sexualitätsgeschichte zwischen Essentialismus und
sozialem Konstruktionismus

Anmerkungen

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Personen- und Sachregister


Über den Autor / die Autorin

Franz X. Eder lehrt als ao. Professor am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien.

Zusammenfassung

Der Band bietet einen Überblick über die Sexualitätsgeschichte im deutschsprachigen Raum vom 17. bis ins 20. Jahrhundert. Es wird die ganze Bandbreite sexueller Äußerungen vorgeführt und in einem gesellschaftlichen und kulturellen Rahmen interpretiert die Praktiken der bäuerlichen Bevölkerung und der städtischen Arbeiterschaft; der aufklärerische Onanie-Diskurs und die Geschlechterdebatte des 18. und 19. Jahrhunderts; die Entstehung des modernen sexuellen Subjekts und die sexuellen Wurzeln der bürgerlichen Gesellschaft. Homosexualität, Prostitution und andere Formen der "Abweichung" von Sittlichkeit und Moral werden in ihren sozialen und individuellen Dimensionen vorgestellt.

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