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Die pädagogische Erzeugung der "jüngeren Generation" findet an zwei zentralen Orten statt: der Familie und der Schule. Jugendliche begegnen der "älteren Generation" damit in der doppelten Gestalt von Eltern und Lehrern. Wie Jugendliche diese doppelte Situierung gegenüber der "älteren Generation" erfahren, welche Passungen zwischen Schule und Familie bestehen, wie das Zusammenspiel von Schule und Familie die jugendlichen Bildungs- und Individuationsprozesse fördert oder erschwert, das wird in kontrastreichen Fallstudien entfaltet. Auf dieser Grundlage werden die weit ausgreifenden Thesen einer grundlegenden Veränderung der Generationsbeziehungen empirisch ausdifferenziert. Im Anschluss an die Fallstudien zu Jugendlichen zwischen Schule und Familie wird eine Theorie pädagogischer Generationsbeziehungen und einer Ordnung der Generationen entworfen.
Inhaltsverzeichnis
Theorie und Empirie zu "pädagogischen Generationsbeziehungen".- Anlage der Studie und methodisches Vorgehen.- Pädagogische Generationsbeziehungen an drei Schulen. Fallstudien zu Jugendlichen zwischen Familie und Schule.- Schulübergreifende Kontrastierung.- Theoretisierung.
Über den Autor / die Autorin
Prof. Dr. phil. Werner Helsper lehrt am Institut für Pädagogik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Dr. Rolf-Torsten Kramer ist Professor für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Sekundarstufe I an der Universität Kassel.
Zusammenfassung
Die pädagogische Erzeugung der 'jüngeren Generation' findet an zwei zentralen Orten statt: der Familie und der Schule. Jugendliche begegnen der 'älteren Generation' damit in der doppelten Gestalt von Eltern und Lehrern. Wie Jugendliche diese doppelte Situierung gegenüber der 'älteren Generation' erfahren, welche Passungen zwischen Schule und Familie bestehen, wie das Zusammenspiel von Schule und Familie die jugendlichen Bildungs- und Individuationsprozesse fördert oder erschwert, wird in kontrastreichen Fallstudien entfaltet. Auf dieser Grundlage werden die weit ausgreifenden Thesen einer grundlegenden Veränderung der Generationsbeziehungen empirisch ausdifferenziert. Im Anschluss an die Fallstudien zu Jugendlichen zwischen Schule und Familie wird eine Theorie pädagogischer Generationsbeziehungen und einer Ordnung der Generationen entworfen.
Vorwort
Neue Theorie pädagogischer Generationsbeziehungen
Zusatztext
"Diese Studie ist äußerst perspektivenreich, aber dennoch so gut strukturiert, dass zu jeder Zeit das gerade verfolgte Anliegen deutlich ist. Es werden weit gefächerte Ziele bearbeitet und auf diese Weise pädagogische Generationsbeziehungen sehr umfassend untersucht. Gerade in ihrer Vielschichtigkeit bildet die Untersuchung eine solide Basis für nachfolgende Analysen pädagogischer Generationsbeziehungen in den Feldern Familie und Schule." EWR - Erziehungswissenschaftliche Revue, 6-2010
"[...] der Band bietet einen sehr differenzierten, empirisch basierten und durch das kleinschrittig aufbereitete, präsentierte Interviewmaterial auch sehr authentischen Einblick in die Beziehungsmechanismen zwischen Lehrer/innen und Schüler/innen sowie Eltern und ihren Kindern." EWR - Erziehungswissenschaftliche Revue, 1-2010
Bericht
"Diese Studie ist äußerst perspektivenreich, aber dennoch so gut strukturiert, dass zu jeder Zeit das gerade verfolgte Anliegen deutlich ist. Es werden weit gefächerte Ziele bearbeitet und auf diese Weise pädagogische Generationsbeziehungen sehr umfassend untersucht. Gerade in ihrer Vielschichtigkeit bildet die Untersuchung eine solide Basis für nachfolgende Analysen pädagogischer Generationsbeziehungen in den Feldern Familie und Schule." EWR - Erziehungswissenschaftliche Revue, 6-2010
"[...] der Band bietet einen sehr differenzierten, empirisch basierten und durch das kleinschrittig aufbereitete, präsentierte Interviewmaterial auch sehr authentischen Einblick in die Beziehungsmechanismen zwischen Lehrer/innen und Schüler/innen sowie Eltern und ihren Kindern." EWR - Erziehungswissenschaftliche Revue, 1-2010