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Ein Held unserer Zeit

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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»Der tragische Held Petschorin, in den fünf inhaltlich zusammenhängenden Novellen aus verschiedenen Blickwinkeln gesehen, scheut sich nicht, sich selber böse zu nennen, und begreift nicht, wieso das Böse eine so große Anziehungskraft besitzen kann. Der Leser des Tagebuchs, der seinem Zauber ebenso erliegt wie die Frauen, die ihn lieben, ahnt, dass es nicht die Anziehungskraft des Bösen, sondern das immer gegenwärtige Leiden am Nichtleidenwollen, Nichtliebenwollen, dass es Verzweiflung ist, was diesen Mann nicht abstoßend, sondern tief bemitleidenswert und faszinierend zugleich erscheinen lässt.«

Über den Autor / die Autorin










Michail Jurjewitsch Lermontow kommt 1814 in Moskau zur Welt, wo er von seiner Großmutter, einer Adligen, aufgezogen wird. Mit dreizehn schreibt er seine ersten Gedichte. Als Lermontow von der Universität in Moskau fliegt, geht er zur Kavallerie. Ein provokatives Gedicht auf den Tod seines Vorbilds Puskin bringt ihm Berühmtheit - aber auch die Feindschaft des Zaren. Im Jahre 1841 streitet er sich mit einem Freund wegen einer jungen Frau. Es kommt zum Duell, in dem Lermontow erschossen wird.

Zusammenfassung

»Der tragische Held Petschorin, in den fünf inhaltlich zusammenhängenden Novellen aus verschiedenen Blickwinkeln gesehen, scheut sich nicht, sich selber böse zu nennen, und begreift nicht, wieso das Böse eine so große Anziehungskraft besitzen kann. Der Leser des Tagebuchs, der seinem Zauber ebenso erliegt wie die Frauen, die ihn lieben, ahnt, dass es nicht die Anziehungskraft des Bösen, sondern das immer gegenwärtige Leiden am Nichtleidenwollen, Nichtliebenwollen, dass es Verzweiflung ist, was diesen Mann nicht abstoßend, sondern tief bemitleidenswert und faszinierend zugleich erscheinen lässt.«

Vorwort

Lermontows Roman greift die Gesellschaftskritik von Puschkins ›Eugen Onegin‹ auf und weist als erster psychologischer Roman der russischen Literatur voraus auf die großen Werke Dostojewskijs und Tolstois.

Zusatztext

»Niemand in Russland hat je solch eine Prosa geschrieben, so genau, so schön, so köstlich.«

Bericht

»Niemand in Russland hat je solch eine Prosa geschrieben, so genau, so schön, so köstlich.« Nikolai Gogol

Produktdetails

Autoren Michael Lermontow, Michail Lermontow, Michail J Lermontow, Michail J. Lermontow
Mitarbeit Arthu Luther (Herausgeber), Arthur Luther (Herausgeber), Arthur Luther (Übersetzung)
Verlag Diogenes
 
Originaltitel Geroj nasego vremeni
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 01.01.2009
 
EAN 9783257210064
ISBN 978-3-257-21006-4
Seiten 186
Gewicht 164 g
Serien detebe
detebe Diogenes Taschenbücher
DETE (21006) detebe
detebe Diogenes Taschenbücher
detebe
Themen Belletristik > Erzählende Literatur > Hauptwerk vor 1945

Charisma, Russische SchriftstellerInnen: Werke (div.), Intelligenz, Realismus, Unglück, Offizier, Russland, Fatalismus, entspannen, Marionetten, Skeptiker, psychoanalytisch, Lermontow, Petschorin, Kaukasuskrieg

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