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Adolf Loos - Die Kultivierung der Architektur

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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In der Reihe der Interpretationen zu Adolf Loos (1870-1933) wurde kaum je die Frage nach der Beziehung zwischen Geschriebenem und Gebautem gestellt. Dieser Analyse des architekturtheoretischen Programms im Kontext des gebauten Werks widmet sich die vorliegende Publikation, erweitert durch ein aktuelles Bilddossier von Bauten, Räumen, Oberflächen und Details, das dem Loos'schen Verständnis von Raum und Raumgestaltung visuell auf die Spur zu kommen sucht. Es erweist sich, dass der meist als Moralist und Asket dargestellte Loos gegen seine eigenen Gesetze, gegen den Geist seiner vielzitierten Bonmots verstossen hat. Nicht das Ornament war sein Hauptfeind; die ganze Ornament-Diskussion erscheint eher als ein Nebenschauplatz seines Krieges gegen eine veraltete Idee des Schönen in der Architektur - und für eine zeitgemässe Norm des Geschmacks. Ästhetik hatte für ihn nichts mehr mit dem Kunst-Schönen, sondern mit Formen der sinnlichen Erfahrung zu tun. Heute, wo Kunst, Architektur und Design zusammen als Lebensstil verpackt angeboten werden, erhält Adolf Loos' Forderung nach einer modernen architektonischen Kultur neue Aktualität.

Über den Autor / die Autorin

Ákos Moravánszky, geboren 1950 in Székesfehérvár, Ungarn, absolvierte ein Architekturstudium an der Technischen Universität in Budapest, 1980 Promotion über die Architektur der Donaumonarchie an der Technischen Universität Wien. Von 1986 bis 1991 war er Gastforscher am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München und Research Associate am Getty Center for the History of Art and the Humanities in Santa Monica, von 1991 bis 1996 Visiting Professor am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, Massachusetts.§Seit 1996 ist er Professor für Architekturtheorie am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) der ETH Zürich

Zusammenfassung

In der Reihe der Interpretationen zu Adolf Loos (1870–1933) wurde kaum je die Frage nach der Beziehung zwischen Geschriebenem und Gebautem gestellt. Dieser Analyse des architekturtheoretischen Programms im Kontext des gebauten Werks widmet sich die vorliegende Publikation, erweitert durch ein aktuelles Bilddossier von Bauten, Räumen, Oberflächen und Details, das dem Loos’schen Verständnis von Raum und Raumgestaltung visuell auf die Spur zu kommen sucht. Es erweist sich, dass der meist als Moralist und Asket dargestellte Loos gegen seine eigenen Gesetze, gegen den Geist seiner vielzitierten Bonmots verstossen hat. Nicht das Ornament war sein Hauptfeind; die ganze Ornament-Diskussion erscheint eher als ein Nebenschauplatz seines Krieges gegen eine veraltete Idee des Schönen in der Architektur – und für eine zeitgemässe Norm des Geschmacks. Ästhetik hatte für ihn nichts mehr mit dem Kunst-Schönen, sondern mit Formen der sinnlichen Erfahrung zu tun. Heute, wo Kunst, Architektur und Design zusammen als Lebensstil verpackt angeboten werden, erhält Adolf Loos’ Forderung nach einer modernen architektonischen Kultur neue Aktualität.

Produktdetails

Autoren O Fischer, Béla Kerékgyártó, Ákos Moravánszky
Mitarbeit Bernhard Langer (Herausgeber), Bernhard (Hrsg.) Langer (Herausgeber), Ákos Moranvánsky (Herausgeber), Ákos (Hrsg.) Moranvánsky (Herausgeber), Ákos Moravánsky (Herausgeber), Akos Moravanszky (Herausgeber), Ákos Moravánszky (Herausgeber), E Mosayebi (Herausgeber), El Mosayebi (Herausgeber), Elli Mosayebi (Herausgeber), Elli (Hrsg.) Mosayebi (Herausgeber)
Verlag GTA Verlag
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 01.01.2008
 
EAN 9783856762209
ISBN 978-3-85676-220-9
Seiten 288
Gewicht 845 g
Illustration m. 200 z. Tl. farb. Abb.
Themen Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Kunst > Architektur

Architektur, Österreich, Loos, Adolf, Erste Hälfte 20. Jahrhundert (1900 bis 1950 n. Chr.), Architektonische Struktur und Gestaltung, Gesellschaft und Kultur, allgemein, auseinandersetzen

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