Mehr lesen
Techno ist tot, zumindest offiziell. In Wirklichkeit waren elektronische Musik und die nächtliche Subkultur des Ausgehens - jenseits von sozialen Utopien und Love Parade - nie kreativer und interessanter als heute. Und nie so an einem Ort konzentriert: Jedes Wochenende bevölkern junge Leute aus ganz Europa ein paar Kilometer am Berliner Spreeufer; sie kommen mit Billigfliegern und bleiben nicht selten, bis die letzte After Hour nach Tagen fast wieder ins nächste Wochenende mündet ...Tobias Rapp, selbst DJ und ein intimer Kenner der Szene, porträtiert die faszinierendste, exzessivste und insgeheim einflußreichste Hauptstadtkultur und ihre Protagonisten: Tänzer und DJs, Musikproduzenten und Stadtplaner.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Die Woche beginnt: der Mittwoch
Wie eine Clubmeile entsteht
So viele Sprachen hier ... der Donnerstag
Der Easyjetset und die neue europäische Clubgeografie
Das Berliner Nachtleben ruht auf vier Säulen: der Freitag
Der Ricardo
Das Berghain, die Mitte der Welt
Schlange stehen. Ins Berghain gehen. Nie wieder nach Hause wollen. Der Samstag
Das sanfte Glück des posteuphorischen High: der Sonntag
72 Hour Party People. Die Bar 25
Wir treffen uns in der Restrealität
Berlin abroad
Feiern, bis die Haare leuchten: der Montag
Ravemutter, Ravetochter
Die große Techno-Klötzchenschieberei
Wir verkaufen Geschmack
Zurück auf Start: der Mittwoch (Reprise)
Zwanzig Platten: eine kleine Geschichte des Berliner Sounds der nuller Jahre
Dank
Quellenachweise
Bildnachweise
Über den Autor / die Autorin
Tobias Rapp war vor seinem Wechsel zum SPIEGEL Musikredakteur der taz und ist DJ.
Zusammenfassung
Techno ist tot, zumindest offiziell. In Wirklichkeit waren elektronische Musik und die nächtliche Subkultur des Ausgehens – jenseits von sozialen Utopien und Love Parade – nie kreativer und interessanter als heute. Und nie so an einem Ort konzentriert: Jedes Wochenende bevölkern junge Leute aus ganz Europa ein paar Kilometer am Berliner Spreeufer; sie kommen mit Billigfliegern und bleiben nicht selten, bis die letzte After Hour nach Tagen fast wieder ins nächste Wochenende mündet ...
Tobias Rapp, selbst DJ und ein intimer Kenner der Szene, porträtiert die faszinierendste, exzessivste und insgeheim einflußreichste Hauptstadtkultur und ihre Protagonisten: Tänzer und DJs, Musikproduzenten und Stadtplaner.
Bericht
"Eine so facettenreiche, fundierte Beschreibung der Berliner Technoszene in den nuller Jahren, wie Rapp sie in Lost and Sound vornimmt, (hat es) noch nicht gegeben. Zugleich ist sein Buch eine Liebeserklärung an das Nachtleben der Stadt, an ihre Clubs und DJs - und an ein überschwängliches Lebensgefühl."
Miriam Dagan Spex