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Insel Europa - Reportagen und Feuilletons 1930–1942

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Der komplexen "Liebe zu Europa" ist dieser Band von mehrheitlich in Buchform unveröffentlichten Feuilletons und Reportagen gewidmet. Die Journalistin berichtet über gesellschafts- und sozialpolitische Experimente in Russland und Schweden, schildert das Alltagsleben in Nazi-Deutschland und den baltischen Staaten; sie kommentiert Brennpunkte politischer Ereignisse wie den Einmarsch der Deutschen in Österreich oder beschwört Kultur und Landschaft in Frankreich und Portugal als eine - von den Zeitumständen bedrohte - Symbiose. Zu entdecken ist Annemarie Schwarzenbach als Film- und Literaturkritikerin. Ob atmosphärisch dichtes Reisefeuilleton, ob dokumentarisch genaue und politisch hellhörige Reportage: beide tragen die unverwechselbare Handschrift dieser engagierten Kosmopolitin.

Über den Autor / die Autorin

Annemarie Schwarzenbach wurde 1908 in Zürich geboren. Studium der Geschichte in Zürich und Paris. Ab 1930 enge Freundschaft mit Erika und Klaus Mann. 1931 Promotion. 1931 bis 1933 als freie Schriftstellerin zeitweise in Berlin. 1933 bis 1934 Vorderasienreise. 1935 kurze Ehe mit dem französischen Diplomaten Claude Clarac in Persien. 1936 bis 1938 (Foto-) Reportagen im Zusammenhang mit Reisen nach USA, Danzig, Moskau, Wien, Prag. 1939 Reise mit Ella Maillart nach Afghanistan. 1940 Aufenthalt in den USA. 1941 bis 1942 in Belgisch-Kongo. Die Journalistin, Schriftstellerin und Fotoreporterin starb am 15.11.1942 in Sils.

Zusammenfassung

Der komplexen "Liebe zu Europa" ist dieser Band von mehrheitlich in Buchform unveröffentlichten Feuilletons und Reportagen gewidmet. Die Journalistin berichtet über gesellschafts- und sozialpolitische Experimente in Rußland und Schweden, schildert das Alltagsleben in Nazi-Deutschland und den baltischen Staaten; sie kommentiert Brennpunkte politischer Ereignisse wie den Einmarsch der Deutschen in Österreich oder beschwört Kultur und Landschaft in Frankreich und Portugal als eine - von den Zeitumständen bedrohte - Symbiose. Zu entdecken ist Annemarie Schwarzenbach als Film- und Literaturkritikerin. Ob atmosphärisch dichtes Reisefeuilleton, ob dokumentarisch genaue und politisch hellhörige Reportage: beide tragen die unverwechselbare Handschrift dieser engagierten Kosmopolitin.

Bericht

»Ihre Reportagen der Dreissigerjahre bestechen durch ihre atmosphärische Dichte und ihr Gespür für soziale Brennpunkte. (...) Ihre Ideale formulieren ein Gegenbild zu jenem Europa, das von den Nazis an den Rand seiner Existenz getrieben wurde.« (Tages-Anzeiger)

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