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«Wo immer man diese Ausgabe aufschlägt, wird man weg getragen vom lautlosen, mäandrischen Sprachfluss dieses grossen Poeten, weg ins Reich des 'Spirituellen', weg ins Zentrum der Schöpfung. Seinem Dorf am Jurasüdfuss ist Meier zeitlebens treu geblieben. Die Freiheit, es Amrain zu nennen und in einen poetischen Ort zu verwandeln, hat er sich nicht nehmenlassen. Es bedeutet ihm nicht die Welt. Nur ein Fenster zu allen Orten dieser Welt.» Süddeutsche Zeitung
Über den Autor / die Autorin
Gerhard Meier, geboren 1957, übersetzt aus dem Türkischen und Französischen und lebt seit 1986 bei Lyon. Er wurde 2014 mit dem "Paul-Celan-Preis" für "herausragende Übersetzungen ins Deutsche" geehrt.
Zusammenfassung
[[http://www.zytglogge.ch/ebooksapps/belletristik-ebooks/][eBookDie Werkausgabe in vier Bänden (2008) versammelt das gesamte publizistische Schaffen Gerhard Meiers sowie in Band 4 Materialien zum Amrainer Autor.Im Band 3 ist die Amrainer Tetralogie «Baur und Bindschädler» enthalten, die aus vier Romanen besteht: «Toteninsel» (1979)11. November 1977. Baur und Bindschädler, alte Dienstkameraden, machen einen Rundgang in Olten. Am Schluss beginnt es zu schneien.«Borodino» (1982)Zweieinviertel Jahre nach dem Rundgang in Olten besucht Bindschädler seinen Dienstkameraden Baur zum ersten Mal in Amrain. Bindschädler hatte zuvor Leo Tolstois «Krieg und Frieden» gelesen.«Die Ballade vom Schneien» (1985)Jahre später liegt Baur krank im Spital zu Amrain. Bindschädler begleitet ihn durch seine letzte Nacht. Baur, euphorisiert durch Morphium, erzählt aus seinem Leben. Am Morgen hört es auf zu schneien.«Land der Winde» (1990)Zum ersten Mal nach Baurs Tod ist Bindschädler wieder in Amrain, auf dem Friedhof, wo die Toten aus den Gräbern zu ihren Vertrauten sprechen. Bindschädler lauscht Bauers Rede aus dem Grab, dem märchenhaften Totenreich im Drüben.